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Brandenburg Dienstag, 17 Juli 2018 von [wp]

Die chemische Industrie im Wandel

Die chemische Industrie im Wandel

In den letzten zehn Jahren ist die globale Chemieindustrie erheblich angestiegen. Dabei wurde die chemische Industrie schon immer durch übergreifende Trends beeinflusst. Die Chemie ist heute zumindest gefordert neue Wege zu gehen. Die Brache wird nämlich von erheblichen Veränderungen beeinflusst, welche die Industrielandschaft nachhaltig beeinflussen. In den Fokus rücken maßgeschneiderte Lösungen anstelle von Produktverbesserungen. Weiterhin hält die Verlagerung der Nachfrage in neue Märkte an und alternative Fertigungstechnologien entstehen.

Angesichts der vielen Veränderungen müssen Chemieunternehmen wie tib-chemicals neue Wege gehen. Sie müssen ihre Geschäftsmodelle neu durchdenken und für unterschiedliche regionale Märkte und Kundensegmente neue und passende Angebote erstellen. Des Weiteren müssen auch Schwellenmärkte bearbeitet werden.

Auf globaler Ebene werden die Kundenanforderungen an Chemie- und Materiallieferanten immer vielfältiger. Heutzutage umfasst das Portfolio der meisten Chemieunternehmen Standardprodukte sowie differenzierte Spezialprodukte. Das Problem ist, es zu viele Anforderungen bei Standardprodukten gibt und das Differenzierungspotential bei Spezialprodukten unterschätzt wird. Jedoch liegt die Kunst nicht darin zwischen Standard- und Spezialprodukten zu unterscheiden. Vielmehr liegt das Können darin beide Ansprüche mit einem differenzierten Angebot zu erfüllen.

Unterschiedliche Gegebenheiten der Märkte müssen in der chemischen Industrie beachtet werden. es müssen klare Angebote im Service und in den Produkten entstehen. Dies mag zwar einleuchtend klingen, jedoch tun sich viele Unternehmen damit sehr schwer.

Seit den 90er Jahren investiert die Chemieindustrie in Zukunftsmärkte, welche mit Wachstumsraten von sechs bis zehn Prozent dynamischer sind als etablierte Volkswirtschaften. Daher wird in vielen Unternehmen auch ein Umdenken gefordert. Multinationale Unternehmen müssen neben den Kosten- und Produktpräferenzen auch die gesamten nachgelagerten Wertschöpfungsketten verstehen.

Chemieunternehmen haben bereits Milliarden von Euro in die Automatisierung und Informationstechnologie investiert. Durch diese Investitionen wurde die Produktqualität gesteigert und gleichzeitig die Kosten in der Supply Chain gesenkt. Die nächste Stufe der Produktivitätssteigerung wird auch in der chemischen Industrie durch die digitale Revolution erreicht. Durch digitale Technologien kommt es zu strukturellen Veränderungen in den meisten Unternehmen, die von der Chemieindustrie bedient werden. Viele Unternehmen erkennen durch die Digitalisierung ihrer Wertschöpfungsketten einen erheblichen Mehrwert.

Daher kann die Chemieindustrie auch als eine Branche bezeichnet werde, die sich im Wandel befindet. Die Chemiebranche hat die Fähigkeit aufgrund ihrer Innovationskraft neue Bedürfnisse ihrer Kunden zu erfüllen. Somit können auch die entscheidenden Impulse für mehr Wachstum und Nachhaltigkeit gesetzt werden.  

 

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