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Brandenburg Freitag, 11 Mai 2018 von [wp]

Wie man mit diesen 7 Tipps bei einem 9 zu 5 Job zu einem profitablen Trader wird

Wie man mit diesen 7 Tipps bei einem 9 zu 5 Job zu einem profitablen Trader wird

Ein 9 zu 5 Job ist eine Arbeit, die um 9 Uhr morgens startet und nachmittags um 5 Uhr endet. Obwohl viele Menschen über einen Achtstundentag stöhnen, lässt sich durchaus noch Zeit für Hobbys und Familie integrieren. Man kann mit etwas Planung also durchaus zu einem erfolgreichen Trader werden, auch dann, wenn viele Trader das Gegenteil behaupten.

Das Problem vieler Händler ist, dass sie überhaupt keine Vision haben und auch keine strukturelle Herangehensweise bei den Trades. In vielen Fällen geben sie dem Zeitmangel die Schuld an Misserfolgen, den Kursen, allen möglichen Umständen oder auch den Indikatoren, die doch angeblich zum erhofften Erfolg verhelfen sollen. Klar, dass solche Fakten für Einsteiger sehr demotivierend sind, allerdings kann man auch trotz einem 9 zu 5 Stunden Job vom Trading profitieren.

  1. Es ist wichtig, dass man sich schon vorab entscheidet, ob man ein Day Trader oder ein Swing Trader werden will. Swing Trading eignet sich in der Regel besser, vor allem wenn tagsüber wenig Zeit vorhanden ist. In diesem Fall braucht man die Märkte nicht ständig beobachten und kann die Chartanalysen auch an den Wochenenden verwalten. Liegt die Tendenz bei Forex, dann besteht sowieso die Möglichkeit, nach einem anstrengenden Arbeitstag noch einige Zeit in den Devisenmarkt investieren, da von Montag bis Freitag rund um die Uhr gehandelt wird.
  2. Berufstätige, die im Trading einsteigen wollen, sollen auf keinen Fall die Lernkurve rauf und runter fahren, sondern ihre Handelsstrategie planen und sich auch konsequent daran halten. Werden die Ansätze ständig geändert, dann lassen sich daraus auch keine erfolgreichen Handelsmethoden ableiten. Regeln müssen befolgt und auch die Daten analysiert und verstanden werden. Wer hierzu nicht in der Lage ist, sollte sich dann lieber nach einem anderen Hobby umsehen. Nur wer sich intensiv mit einem Thema beschäftigt, kann aus Fehlern lernen und daran arbeiten, mit der Zeit besser zu werden.
  3. Beim Traden gibt es eine Vielzahl an sehr nützlichen und zeitsparenden Tools, wie z.B. den Autochartist. Mit dieser Chart-Ergänzung können rund um die Uhr unzählige Forex Instrumente überwacht und auf Einstiegsmöglichkeiten untersucht werden. Eine detaillierte Autochartist Anleitung, die auch für Anfänger leicht verständlich ist, findet man im Internet. Wichtig ist allerdings, dass sich die Trading Tools problemlos in die Handelsplattformen integrieren lassen. Die meisten Werkzeuge sind eine wirklich nützliche Ergänzung für technische Analysen, da man bei der Interpretation von Charts häufig sehr viel Zeit verliert.
  4. Wie am Anfang schon erwähnt, geben viele Händler ihrem Trading System die Schuld. Allerdings bedeutet das, dass man Ausreden sucht und keine Verantwortung (und Arbeit) übernehmen will. Es lohnt sich, die Situation etwas genauer zu untersuchen und die Faktoren zu analysieren, die für die Verluste verantwortlich sind. In vielen Fällen kann es sich dabei um typische Anfängerfehler handeln, bei denen ein Mangel an Erfahrung und Professionalität an erster Stelle steht. Dies ist vor allem der Fall, wenn man das Trading mit Glücksspielen vergleicht. Man muss lernen, seine eigenen Schwachstellen zu identifizieren und an sich zu arbeiten.
  5. Der Unterschied zwischen einem Amateur und einem Profi liegt vorwiegend in der Mentalität. Ein Profi tradet prozessorientiert und ein Verlust bedeutet für ihn nicht unbedingt einen schlechten Handel, vor allem dann nicht, wenn er gut und diszipliniert durchgeführt worden ist. Ein Verlust darf deshalb nicht in jedem Fall als Misserfolg angesehen werden. Es ist empfehlenswert, gute Trades nicht automatisch mit Gewinn gleichzusetzen. Profit sollte zumindest am Anfang für die ersten 3 Monate erst an zweiter Stelle stehen. Aus der erzielten Gewinn- und Verlustrechnung lässt sich prozessorientiertes Trading lernen.
  6. Fortschritte lassen sich nur dann machen, wenn man sich auf das Wesentliche konzentriert. Es bringt also nichts, wenn man sich dauernd überlegt, wie hoch die Renditen sein könnten oder wie viel gewonnenes Kapital man überhaupt benötigt, um endlich nicht mehr im 9 zu 5 Job arbeiten zu müssen. So etwas ist ebenfalls demotivierend und wird auch nicht zu Erfolgen im Trading beitragen. Es ist viel besser, wenn man langsam aber dafür sicher und zuversichtlich lernt, erst einmal mit kleinen Schritten vorwärts zu gehen, als unvorbereitet gleich mit einem Dauerlauf loszulegen. Ohne Ablenkungen kann man ein besserer Trader werden.
  7. Ein Demo Konto ist ohne Zweifel eine ausgezeichnete Methode, um ein Gefühl für das Trading zu bekommen. Allerdings darf man seine Fähigkeiten auch bei einer ausgedehnten Lernphase auf keinen Fall überschätzen. In vielen Fällen macht die Psyche einen Strich unter die Rechnung, da man vor lauter Aufregung über eine Kursschwankung ganz anders handelt, als vorher geplant und am Demo Konto geübt. Man muss lernen, die Emotionen unter Kontrolle zu halten, auch dann, wenn es sich um eine Gewinnphase handelt.

Aller Anfang ist natürlich erst einmal schwer, aber traden lässt sich durchaus mit einem 9 zu 5 Stundenjob vereinbaren, wenn man realistische Erwartungen hat. Es bringt überhaupt nichts, wenn man möglichst schnell durch Forex oder mit dem Handel anderer Finanzinstrumente reich werden will, denn das ist im Prinzip unmöglich. Man muss erst einmal die Grundlagen schaffen und aus Gewinn- und Verlustsituationen lernen. Viele Händler begehen übrigens auch sehr viele Fehler, da das Trading ihre einzige Einnahmequelle ist. Diesen Vorteil sollte man als Berufstätiger ausnützen, dadurch braucht man nicht unter Druck zu handeln und in der Regel kann man dadurch auch viel bessere und gut überlegte Entscheidungen treffen.

  

 

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