Brandenburg Samstag, 21 April 2012 von Frank Gutschmidt

Makom tov – der gute Ort

Makom tov – der gute Ort

Ein vergessener Ort deutsch-jüdisch-polnischer Geschichte ... Der Jüdischer Friedhof Frankfurt (Oder) / Slubice
Die Geschichte des jüdischen Friedhofs von Frankfurt (Oder) reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück und er gehört damit zu den ältesten jüdischen Begräbnisorten
in Mitteleuropa. Heute finden wir vor Ort kaum Zeugnisse der Begräbnisstätte, die im Laufe der Geschichte fast vollständig zerstört wurde.
Diese deutsch-polnische Publikation enthält neben Texten zur Geschichte des Friedhofs, zur Bedeutung von Friedhöfen in der jüdischen Kultur sowie einer Beschreibung des regionalen Kontexts, auch eine reiche Fotodokumentation sowie Übersetzungen aller Inschriften der erhaltenen und vieler nicht mehr erhaltenen Grabsteine. Das Buch entstand im Rahmen eines Projektes des Instituts für angewandte Geschichte – Wissenschaft und Gesellschaft im Dialog e.V.
Autor: Magdalena Abraham-Diefenbach (Hg.) / Eckard Reiß (Hg.),
Reihe: Einzeltitel, Erschienen: 2012, Auflage: 1, Umfang: 250 Seiten, Format: 24,5 x 21,0 cm, Ausstattung: Hardcover, Abb.: 100, ISBN: 978-3-86408-067-8, Preis: 12,90 €, Verlag: Vergangenheitsverlag Berlin
Zu den Autor/Herausgeber:
1. Magdalena Abraham-Diefenbach (Hg.)
… ist gebürtige Halbkaschubin. Nach ihrem Studium der Philosophie, Soziologie und Deutsch in Toruń, zog sie 2006 an die Oder. Im Institut ist sie im Vorstand und als freie Mitarbeiterin in Projekten tätig. Sie beschäftigt sich mit Fragen der regionalen Identität in polnischen Westgebieten, jüdischen Spuren in der Kaschubei und in Słubice sowie der Kinogeschichte an der deutsch-polnischen Grenze.

Freie Mitarbeiterin von HeimatReise in Frankfurt (Oder) und Doktorandin am Willy Brandt Zentrum in Wrocław. Arbeitsthema der Dissertation: Regionale Kinogeschichte im deutsch-polnischen Grenzland 1945-1989.
2. Eckard Reiß (Hg.)
Der Frankfurter Lokalhistoriker Eckard Reiß beschäftigt sich bereits seit den 1960er-Jahren mit dem jüdischen Friedhof Slubice. In den letzten Jahren begleitete er die Aktivitäten der israelischen Organisation „Atra Chadischa“ in Słubice, die weltweit nach zerstörten jüdischen Friedhöfen forscht.

Bild & Quelle: Vergangenheitsverlag Berlin

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