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Spremberg Sonntag, 21 Februar 2016 20:00 |  von Redaktion

Seit 100 Jahren lebt der genossenschaftliche Gedanke in Spremberg

Seit 100 Jahren lebt der genossenschaftliche Gedanke in Spremberg Foto: Volksbank Spree-Neiße eG

Pressefoto VBSPN Chronik StenderRosenkZuber„Am Sonntag, den 5. d. M., versammelte sich im Karraß’schen Gasthofe eine größere Anzahl Mitglieder des hiesigen Haus- und Grundbesitzer-Vereins zwecks Gründung einer ländlichen Spar- und Darlehenskasse nach Raiffeisenschen Grundsätzen.“, so lautete der Beitrag im Spremberger Anzeiger am 9. Dezember 1915. Dies war die Geburtsstunde des Spar- und Darlehenskassenvereines in Slamen, einem heutigen Stadtteil von Spremberg, der den Ursprung der  Volksbank Spree-Neiße eG mit Sitz am Spremberger Marktplatz legte.

Die 18 Gründer setzten sich zusammen, um in der wirtschaftlichen Not eine Lösung für die lebenswichtigen Probleme des ländlichen Lebens zu finden – nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe.

Jürgen Stender und Stephan Menzebach, Vorstände der Volksbank Spree-Neiße eG, blicken ehrfurchtsvoll auf 100 Jahre Geschichte zurück. Aus dem Leitgedanken von Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch „Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele…“ gingen einzelne Genossenschaften hervor, deren Wurzeln bis sogar 1860 zurückreichen.

Durch zahlreiche sinnvolle und zukunftsweisende Verschmelzungen und Fusionen ist aus den vielen kleinen Genossenschaften das entstanden, was die Volksbank Spree-Neiße eG heute ist – eine erfolgreiche, in der Region stark verwurzelte Genossenschaftsbank.

Seit 2010 werden die Geschicke der Bank durch die Vorstände Frank Baer, Stephan Menzebach und Jürgen Stender geleitet.

Im letzten Jahr feierte die Bank im Rahmen der Generalversammlung ihr 100-jähriges Jubiläum mit ihren Mitgliedern. Der Volksbank-Familientag auf dem Festplatz in Spremberg wurde zum großen Highlight in der Stadt. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums wurde die Idee zu einer Chronik der Bank geboren. Aus zahlreichen Recherchen in verschiedensten Archiven und aus dem Aufruf an Kunden des Hause wurden die Fakten von Marvin Brendel, Wirtschaftshistoriker und Gründer des GeschichtsKombinats, zusammengetragen.

Ein besonderer Dank geht an die vielen Zeitzeugen, die die Chronik zum Leben erwecken. In Zusammenarbeit mit einer regionalen Medienagentur wurde das Skript in Form eines handlichen Buches layoutet und gedruckt. Am Donnerstag stellte die Volksbank Spree-Neiße eG ihre Bankgeschichte vor. Durch die Geschichte der Bank kann sich ein jeder auf der Homepage www.vbspn.de/jubilaeum durchblättern. Eine Buchausgabe erhalten interessierte Kunden und Mitglieder bei ihrem Kundenberater.

Die große Stärke der Volksbank Spree-Neiße eG liegt neben der Miteigentümerschaft ihrer Mitglieder in der Nähe zu ihnen und der Region. Deshalb investiert die Bank in die Modernisierung ihrer Geschäftsstellen und engagiert sich in kulturellen und sportlichen Ereignissen. Zum Beispiel konnten Projekte wie die Erneuerung des Kaskadenbrunnens im Forster Rosengarten oder der Wiederaufbau des Pavillons Sängerblick auf dem Georgenberg durch Mittel der VR Stiftung der Volksbanken Raiffeisenbanken finanziert werden. Das Forster Steherrennen zu Pfingsten oder die Spremberger Filmnächte werden seit mehreren Jahren durch die Volksbank finanziell unterstützt - ebenso regionale Vereine und gemeinnützige Einrichtungen.

Die Volksbank Spree-Neiße eG ist Zukunft vor Ort.

Pressefoto VBSPN Chronik 1
Quelle & Fotos: Volksbank Spree-Neiße eG

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