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Spremberg Mittwoch, 24 Mai 2017 19:15 |  von Redaktion

ASAHI Judoka kämpfen am Samstag beim Deutschen Meister in Hamburg

ASAHI Judoka kämpfen am Samstag beim Deutschen Meister in Hamburg

Diesen Samstag kämpfen unsere Lausitzer Judoka vom KSC ASAHI Spremberg beim amtierenden Deutschen Meister, dem Hamburger Judoteam. Ob es eine Himmelfahrt wird oder gar ein Himmelfahrtskommando wird sich zeigen. Die Vereinsführung und auch die Mannschaft freuen sich jedenfalls auf Hamburg. „wir sind völlig entspannt und unsere Jungs freuen sich auf die Hamburger. Wann hat man schon mal die Gelegenheit gegen den Deutschen Meister zu kämpfen. Wir haben dort noch weniger zu verlieren als bei allen anderen Begegnungen.“ so ein gelassener Trainer Mike Göpfert.

Bereits am Donnerstag werden die Spremberger nach Hamburg reisen. Nicht etwa um ein kurzes Trainingslager ein zuschieben, Nein Sie bleiben ihrem Motto: „wir wollen das Jahr in Liga 1 genießen“ treu und werden mit dem Team eine Stadtrundfahrt organisieren. „Hamburg ist eine tolle Stadt und wir werden die Gelegenheit nutzen und uns den Hafen und andere Sehenswürdigkeiten anschauen. Und mit Johannes Kruse und Daniel Lenk haben wir ja zwei Stadtführer.“ so ein lächelnder Vereinschef Dirk Meyer

Der Job hat die beiden Spremberger Kämpfer Kruse und Lenk nach Hamburg verschlagen. Beide sind dort als Lehrer tätig. Neben diesen Beiden wird Trainer Mike Göpfert fast das komplette Team da haben. Chancen rechnet sich der Liganeuling allerdings keine aus, auch wenn die Hamburger den Kampf bereits zum zweiten Mal verschieben wollten. Alle anderen Begegnungen fanden bereits voriges Wochenende statt und für eine erneute Verschiebung fanden beide Teams keine Wettkampfhalle. Als Grund für eine gewünschte 2. Verschiebung wurde das Fehlen der Deutschen Nationalmannschaftskämpfer in den Reihen der Hamburger angeführt. Gleich deren Acht stehen in Diensten des Hamburger Judoteam. Die deutsche Nationalmannschaft befindet sich derzeit in Südkorea und bereitet sich dort auf die bevorstehende Judo WM in Budapest vor.

„Solche Namen wie die der deutschen Olympiateilnehmer Dimitri Peters, Igor Wandtke oder Andre Breitbarth haben wir erst gar nicht auf unserer Liste und bei einem Kader von 53 Athleten ist sicher genügend Potential auch an Deutschen Kämpfern da. Mal ganz abgesehen davon was sich noch so an hochkarätigen Ausländern bei denen auf der Liste tummelt.“ umschreibt Meyer trotz des Ausfalls der deutschen Nationalmannschaftsathleten die Chancen in Hamburg

Drücken wir die Daumen, dass die Spremberger ihre Unbekümmertheit nicht verlieren und die Reise eventuell zum Himmelfahrtskommando wird.

Foto: „Stadtführer“ Johannes Kruse kann eventuell von Heimvorteil sprechen, er arbeitet derzeit in Hamburg als Lehrer.

 

pm/red

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