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Spremberg Dienstag, 06 September 2016 21:46 |  von Redaktion

Sonderausstellung im Niederlausitzer Heidemuseum Spremberg

Sonderausstellung im Niederlausitzer Heidemuseum Spremberg
Unter dem Motto „Kulturgut Handwerk” mit dem Erleben von Handwerkskunst und ­Traditionen im Landkreis Spree-Neiße, laden die Museen, technische Denkmäler und Kultureinrichtungen zur 12. Museumsnacht im Landkreis Spree-Neiße ein.
 
Das Niederlausitzer Heidemuseum in Spremberg, Kreismuseum des Landkreises Spree-Neiße, schaut dabei in die Werkstatt eines Tierpräparators. Von 18 bis 22 Uhr haben die Besucher die Möglichkeit, sich über die Herstellung von Tierpräparaten zu informieren. Um 18 Uhr wird die Sonderausstellung „Von der Mücke bis zum Elefanten“ im Beisein des Präparators Klaus-Dieter Jost aus Wismar und unter der musikalischen Begleitung der Musik- und Kunstschule des Landkreises Spree-Neiße eröffnet.
 
Den Beruf des Präparators finden wir heute nur noch selten, obwohl die Kunst des Konservierens von zoologischem Material eine sehr alte Tradition hat, die bis in die Kultur des ­alten Ägyptens zurück reicht. So bieten viele biologische, naturwissenschaftliche oder ­anatomische Präparate Anschauung und neue Erkenntnisse für Schüler, Studenten, aber auch Besucher von Museen und Ausstellungen. Klaus-Dieter Jost zeigt in der Sonderausstellung, wie sich das Handwerk zwischen Biologie, Medizin und Kunst bewegt. Neben den einzelnen Schritten der Präparation werden Utensilien und Werkzeuge, aber auch fertige Präparate und Dioramen zu sehen sein. So wurde von ihm beispielsweise die Abformung des 1903 bei Klinge gefundenen Mammutskeletts vorgenommen, das im Kreishaus in Forst seinen Platz gefunden hat. Einzelne von den dazu notwenigen Arbeitsschritten sind anhand einer Fotodokumentation aufgearbeitet.
 
Wie entsteht ein zoologisches Präparat? Warum werden Tiere präpariert? Diese und weitere Fragen können an diesem Abend gelöst werden. Bei einem kleinen Imbiss oder einem Glas Wein besteht die Möglichkeit, mit dem Präparator Klaus-Dieter Jost ins Gespräch zu kommen und Antworten auf interessierende Fragen zu erhalten. Der Eintritt zur Museumsnacht ist frei. 
Die Ausstellung ist bis zum 13. November 2016 während der Öffnungszeiten zu sehen.
Eintritt: Erwachsene: 3 EUR,  Ermäßigungsberechtigte: 2 EUR
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