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Peitz Sonntag, 31 Juli 2016 09:30 |  von Redaktion

Rückläufige Grundwasserstände in den Wäldern um Peitz

Rückläufige Grundwasserstände in den Wäldern um Peitz

Für den Bereich der Wälder in und um Peitz (Niederlausitz) hat das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) aktualisierte Grundwasserstufen der Standortkarten vorgelegt. Tendenziell ist die Wasserbilanz in Waldböden durch komplexe Ursachen rückläufig. Geringere Niederschlagsmengen, höhere Temperaturen, meliorative Eingriffe von Land- und Forstwirtschaft, lokale Wasserwerke und Tagebaue beeinflussen die Grundwasserdynamik.

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg beobachtet solche Entwicklungen über lange Zyklen, wertet diese aus und entwickelt entsprechende Strategien. Das Wetter können auch Forstleute nicht ändern, doch können beispielsweise durch Moorschutzmaßnahmen oder durch den Waldumbau in Mischbestände mit höherem Laubholzanteil höhere Grundwasserneubildungen erreicht werden.

Veränderung auf mehr als der Hälfte der Fläche

Auf 18.500 Hektar Fläche wurden im Süden des Landes über drei Jahre durch das LFE standortkundliche Arbeiten im Gelände durchgeführt. Durch zahlreiche Probebohrungen auf repräsentativen Waldstandorten wurde der aktuelle Wasserstand ermittelt. Parallel wurden Korrekturdaten aus 95 Grundwassermessstellen des Landesamtes für Umwelt (LfU) genutzt. Auf dieser Basis konnten Aussagen über längere Zeiträume in unterschiedlichen Naturräumen zum aktuellen Grundwasserstand getroffen werden. Im Ergebnis sind auf 9.800 Hektar Änderungen (überwiegend Grundwasserabsenkungen) zu verzeichnen, auf 8.700 Hektar liegen keine Grundwasserstufenänderungen vor.

Bodenbohrungen und Laboranalyse

Für den Landeswald in Brandenburg erstellt der LFB aktuell forstliche Standortkarten. Dort finden sich Informationen zur Bodenform, zur Bodennährkraft, zum Humus und zum Grundwasserstand. Inzwischen veraltete Angaben der Grundwasserstufen aus dem Jahr 1976 erforderten eine Aktualisierung. Neben dem Ergebnisbericht wurden sechs thematische Kartenserien erstellt, welche die Veränderungen der Grundwasserstufen und Grundwasserstände der Bearbeitungsflächen aufzeigen (Differenz der Grundwasserstufen). 95 Pegeldiagramme dokumentieren die Entwicklung der Grundwasserstände im Bearbeitungsgebiet.

Weitere Informationen unter: www.forst.brandenburg.de.

pm/red

Für den Bereich der Wälder in und um Peitz (Niederlausitz) hat das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) aktualisierte Grundwasserstufen der Standortkarten vorgelegt. Tendenziell ist die Wasserbilanz in Waldböden durch komplexe Ursachen rückläufig. Geringere Niederschlagsmengen, höhere Temperaturen, meliorative Eingriffe von Land- und Forstwirtschaft, lokale Wasserwerke und Tagebaue beeinflussen die Grundwasserdynamik.

 

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg beobachtet solche Entwicklungen über lange Zyklen, wertet diese aus und entwickelt entsprechende Strategien. Das Wetter können auch Forstleute nicht ändern, doch können beispielsweise durch Moorschutzmaßnahmen oder durch den Waldumbau in Mischbestände mit höherem Laubholzanteil höhere Grundwasserneubildungen erreicht werden.

Veränderung auf mehr als der Hälfte der Fläche

 

Auf 18.500 Hektar Fläche wurden im Süden des Landes über drei Jahre durch das LFE standortkundliche Arbeiten im Gelände durchgeführt. Durch zahlreiche Probebohrungen auf repräsentativen Waldstandorten wurde der aktuelle Wasserstand ermittelt. Parallel wurden Korrekturdaten aus 95 Grundwassermessstellen des Landesamtes für Umwelt (LfU) genutzt. Auf dieser Basis konnten Aussagen über längere Zeiträume in unterschiedlichen Naturräumen zum aktuellen Grundwasserstand getroffen werden. Im Ergebnis sind auf 9.800 Hektar Änderungen (überwiegend Grundwasserabsenkungen) zu verzeichnen, auf 8.700 Hektar liegen keine Grundwasserstufenänderungen vor.

Bodenbohrungen und Laboranalyse

 

Für den Landeswald in Brandenburg erstellt der LFB aktuell forstliche Standortkarten. Dort finden sich Informationen zur Bodenform, zur Bodennährkraft, zum Humus und zum Grundwasserstand. Inzwischen veraltete Angaben der Grundwasserstufen aus dem Jahr 1976 erforderten eine Aktualisierung. Neben dem Ergebnisbericht wurden sechs thematische Kartenserien erstellt, welche die Veränderungen der Grundwasserstufen und Grundwasserstände der Bearbeitungsflächen aufzeigen (Differenz der Grundwasserstufen). 95 Pegeldiagramme dokumentieren die Entwicklung der Grundwasserstände im Bearbeitungsgebiet.

Foto: Susanne Waldbrunner  / www.pixelio.de

 

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