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Hänchen Montag, 27 März 2017 17:33 |  von Redaktion

Ronny Herlitschke - für 2000 Motocoss-Gäste war er der "Held des Tages"

Ronny Herlitschke - für 2000 Motocoss-Gäste war er der "Held des Tages"

Großen Motorsport gab es am Sonntag "Am Weinberg" von Hänchen zu erleben, als sich 122 tollkühne Moto-Cross-Piloten ins Abenteuer des Saisonauftakts stürzten. Drei völlig unterschiedliche Rennklassen hatte der veranstaltende MSC Hänchen ausgeschrieben, was sich für die Fahrer durchaus problematisch darstellte. Waren doch die Piloten der Seniorenklasse (Ü35) auf zwei, die Seitenwagen-Gespanne auf drei und die Quads auf vier Rädern unterwegs. So wurden im ausgesprochen sandigen Gelände sehr tiefe, aber eben völlig unterschiedliche Spuren "gelegt", womit sich die Rundenjagd für die Vertreter aller drei Rennkategorien als ausgesprochen schwierig darstellte.

Vieleicht auch gerade deswegen sahen die rund 2.000 Besucher in den sechs Wertungsläufen sowohl beim Kampf um die Spitzenpositionen, als auch im Mittelfeld unzählige Duelle um die besten Positionen. Die aber überwiegend ritterlich fair ausgetragen wurden, weshalb der Renntag bei aller Enge an manch Passage an der Strecke ohne jeden Rennunfall auskam.

Mit besonderem Beifall wurden die Leistungen eines Lausitzers in der Seniorenklasse bedacht. Eben erst 40 Jahr alt geworden, war für die Besucher ein Ronny Herlitschke aus Finsterwalde der Held des Tages. Weil sich der Kawasaki-Fahrer mit der Startnummer 77 schon in Lauf eins ein rassiges Duell mit dem Führenden Oliver Simon lieferte, durch einen Fahrfehler seine eroberte Spitzenposition aber in der vorletzten Runde wieder preisgeben musste. Im zweiten Lauf war es der zuvor unglücklich ausgeschiedene Oliver Weber, der das Feld vom Start weg anführte. Herlitschke aber behauptete auch hier die zweite Position bei der 15-Minuten-Jagd. Da Auftakt-Sieger Simon nun über Rang vier nicht hinauskam, war der Weg für den Mann vom MC Fürstlich Drehna frei für den Weg aufs höchste Treppchen bei der Siegerehrung.

Die spektakuläre Seitenwagen-Kategorie wurde geprägt von den außergewöhnlichen Fahrkünsten des Gespanns, das vom belgisch-lettischen Duo Kristof Santermanns und Lauris Daiders gesteuert wurde. In beiden Läufen ließen die Vorjahressieger von Hänchen auch 2017 der Konkurrenz keine Chance und fuhren im zweiten Lauf einen Vorsprung von fast einer Minute auf die Konkurrenz heraus.

Obwohl in der Vorwoche bei einem Vorbereitungswettkampf noch recht schwer gestürzt, zog der Niederländer Joe Massen mutig seine Bahnen durchs arg zerfahrenen Gelände, so dass an ihm in beiden Läufen kein Konkurrent vorbeikam.

Für den MSC Hänchen war das Rennen ein würdiger Beginn des Jubiläumsjahres 2017. In diesem begeht der Club, der 1967 von 34 Motorsport-Enthusiasten gegründet wurde, seinen 50.Geburtstag.

Foto: Strahlemann Ronny Herlitschke, dekoriert vom Tages-Zweiten Oliver Weber und dem Dritten von Hänchen Danny Siromski

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