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Jänschwalde Sonntag, 06 März 2016 13:14 |  von Redaktion

Brandenburgs Linke erteilt geplanten Braunkohletagebau Jänschwalde-Nord eine Absage

Brandenburgs Linke erteilt geplanten Braunkohletagebau Jänschwalde-Nord eine Absage
Auf dem Landesparteitag der brandenburgischen Linken in Templin, wurde der Vize-Regierungschef und Finanzminister Brandenburgs, Christian Görke mit 69 Prozent der Delegiertenstimmen (von 129 Delegierten: 88 Ja, 27 Nein, 12 Enthaltungen) zum Landeschef der Partei wiedergewählt. Die bisherige Landesgeschäftsführerin Andrea Johlige fiel mit 48% der Stimmen durch. 
 
In seiner Rede kündigte Christian Görke ein stärkeres Engagement in verschiedenen Themen an. Nach dem erfolgreichen Volksbegehren gegen Massentierhaltung fordert er ein Klagerecht für Tierschutzverbände, das lehnt die SPD bisher ab. Auch beim Thema Braunkohle positionierte er sich und erteilte dem geplanten Braunkohletagebau Jänschwalde-Nord und einem neuen Kraftwerk in Jänschwalde eine klare Absage: „Aus meiner Sicht besteht für einen Kraftwerksneubau weder eine wirtschaftliche noch eine energiewirtschaftliche Notwendigkeit. Weil das so ist, braucht es auch keinen Tagebau Jänschwalde Nord mehr.“ Bisher will Vattenfall den auslaufenden Braunkohletagebau Jänschwalde nach Norden erweitern, wobei die Dörfer Kerkwitz, Atterwasch und Grabko abgebaggert werden sollen. Gegen die Pläne gibt es seit Jahren Widerstände.
 
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