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Spree-Neiße Freitag, 19 Februar 2016 14:20 |  von Redaktion

Polizeimeldungen aus dem Landkreis Spree Neiße

Polizeimeldungen aus dem Landkreis Spree Neiße

Döbern: Am Donnerstag musste die Polizei mehrere Anzeigen wegen besonders schwerer Diebstähle aufnehmen. An elf verschiedenen Tatorten waren Unbekannte gewaltsam in Keller und Nebengelasse eingedrungen und hatten unter anderem Werkzeuge, Fahrräder und Gegenstände des täglichen Bedarfs gestohlen. Die konkreten Schadenssummen sind noch nicht bekannt. Kriminaltechniker sicherten zahlreiche Spuren. Weitere Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.

 

Schenkendöbern: In der Gemeinde Schenkendöbern drangen Unbekannte gewaltsam in ein Feuerwehrgerätehaus ein und entwendeten unter anderem eine Kettensäge und anderes Werkzeug, so dass ein Schaden von rund 2.000 Euro entstand. Der Einbruch wurde der Polizei am Donnerstagabend gemeldet.

 

Teichland: Am Donnerstagabend scheiterte in der Gemeinde Teichland ein Enkeltrick-Betrugsversuch. Ein angeblicher Enkel rief die vermeintliche Großmutter an, die auch mit ihrem richtigen Vornamen angesprochen wurde. Als die „Oma“ aber sagte, dass sie gar keinen Enkel hat, war das Gespräch sehr schnell beendet. Die Polizei wurde umgehend informiert.
Trotzdem in diesem Zusammenhang nochmals folgende wichtige Hinweise der Polizei:

Angebliche „Enkel“ (Nichten, Neffen) rufen immer wieder bei älteren Bürgern an und schildern ausgedachte Notlagen (Autounfälle, Geldnot wegen Haus- oder Wohnungskauf, hohe Arzt- oder Anwaltskosten usw.).

Sie bitten darum, in diesen schlimmen Situationen zu helfen. Dabei handelt es sich immer um finanzielle Unterstützungen in Höhe von mehreren tausend Euro. Meist wird zuerst gefragt, ob die Bargeldsumme auch sofort zur Verfügung  steht. Wenn das nicht der Fall ist, sollen die älteren Mitbürger überredet werden, zur Bank zu gehen und das Geld vom Konto oder vom Sparbuch abzuheben. Dann wird erklärt, dass man persönlich nicht in der Lage ist, selbst vorbeizukommen, um das Geld abzuholen und deshalb einen guten Freund oder Bekannten schicken wird, der das Geld in Empfang nimmt.

So können Sie sich schützen:

Nennen Sie keine Namen Ihrer wirklichen Enkel/ Verwandten. Geben Sie keine Auskünfte über Ihre Ersparnisse. Heben Sie aus diesem Anlass kein Geld von Ihrem Konto oder Sparbuch ab. Bestehen Sie auf einer persönlichen Kontaktaufnahme. Informieren Sie sich über die wirkliche Notlage eines Enkels/ Verwandten bei Ihren Kindern oder in der Verwandtschaft. Übergeben Sie niemals Geld an fremde Personen. Informieren Sie umgehend die Polizei unter Notruf 110. Bewahren Sie keine großen Geldbeträge zu Hause auf.

 

Spremberg: Um 16:20 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei in den Kollerbergring gerufen. Im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses mit zehn Mietparteien brannte die Wohnung einer 80-jährigen Mieterin. Die Nachbarin über ihr hatte das Feuer bemerkt. Die Feuerwehr löschte den Brand. Weitere Mieter mussten ihre Wohnungen verlassen und waren dann nicht mehr in Gefahr. Beide Frauen mussten später mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die betroffene Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar. Eine erste Schätzung geht von rund 15.000 Euro Schaden aus. Ermittlungen zur Brandursache durch Spezialisten der Kriminalpolizei beginnen am Freitag.   

 

Spremberg: Am Donnerstagabend wurden der Polizei Einbrüche in zwei Keller eines Mehrfamilienhauses in der Bergstraße angezeigt. Nach dem gewaltsamen Eindringen entwendeten die Einbrecher ein Damenfahrrad und zwei Rennräder, so dass von einem Schaden von mindestens 4.000 Euro ausgegangen werden muss.

 

Forst: In der Nacht zum Freitag drangen Einbrecher gewaltsam in eine Werkstatt „Am Eichengraben“ ein und entwendeten diverse elektrische Werkzeuge, so dass ein Schaden von über 2.500 Euro entstand.

 

Guben: In Altsprucke kollidierten am Freitagmorgen ein PKW NISSAN und ein SUZUKI. Verletzt wurde bei diesem Verkehrsunfall offensichtlich niemand. Der Schaden wurde mit rund 8.000 Euro angegeben, ein Fahrzeug musste nicht mehr fahrbereit abgeschleppt werden.  

 

Proschim: Ein Arbeitsunfall ereignete sich am Freitagmorgen gegen 08:15 Uhr auf einem Firmengelände in Proschim. Ein 17-jähriger Lehrling wurde von einem rückwärtsfahrenden Radlader erfasst und verletzt. Er musste mit einem Rettungshubschrauber zur Behandlung in eine Klinik geflogen werden. Weitere Ermittlungen führt Polizei, und das Amt für Arbeitsschutz wurde informiert.

 

 

 

Quelle: Polizeidirektion Süd

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