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Guben Donnerstag, 08 September 2016 10:46 |  von Redaktion

„LesBiSchwulen T*our 2016“ macht Halt in Guben

„LesBiSchwulen T*our 2016“ macht Halt  in Guben

Die derzeit durch die Landkreise Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz reisende Akzeptanz- und Aufklärungskampagne „LesBiSchwule T*our 2016“ hat am heutigen Mittwoch, 7. September 2016, Halt in Guben gemacht. Eine bunt gemischte Gruppe junger Menschen leistete mithilfe von Infomaterial und Gesprächen Antidiskriminierungs- und Aufklärungsarbeit, um die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans-Menschen in politischer, wie auch soziales und kultureller Hinsicht zu fördern. Organisiert wird die seit 1998 stattfindende Tour von der Landeskoordinierungsstelle für LesBiSchwule & Trans* Belange des Landes Brandenburg (LKS), die an den in Potsdam ansässigen Landesverband AndersARTiG gekoppelt ist. „Wir sind erstmals seit 2011 wieder in Guben und freuen uns erneut so herzlich aufgenommen worden zu sein“, sagte LKS-Projektleiter Lars Bergmann. Die noch bis 10. September laufende Tour wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft der Ministerin Diana Golze, erklärte er.  

Begrüßt wurden die mit Tourbus, Infostand und Regenbogenflaggen angereisten Akteure vom amtierenden Bürgermeister Fred Mahro auf dem Gubener Dreieck. Mahro: „Ich freue mich, dass unsere Stadt mit für Ihre Route gewählt haben und wünsche viel Erfolg bei der Aufklärungsarbeit“. Die diesjährige Tour führt seit dem 5. September über Forst (Lausitz), Senftenberg, Guben, Lübbenau/Spreewald sowie Spremberg und endet mit einer Abschlusskundgebung in der Landeshauptstadt. In den Städten wird jeweils die Regenbogenflagge als Symbol für eine liberale und positive Werthaltung sowie gesellschaftliche und geschlechtliche Vielfalt an öffentlichen Flaggenmasten gehisst. In der Neißestadt war dies am 7. September jedoch aufgrund der Trauerbeflaggung anlässlich des Staatsaktes zu Ehren des versterbenden Bundespräsidenten a. D. Walter Scheel nicht möglich. Daher wurde lediglich das Umfeld des Infostandes mit kleineren Varianten ausgeschmückt.

pm/red

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