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Burg (Spreewald) Freitag, 12 Mai 2017 13:40 |  von Redaktion

Legenden über den Wendenkönig. 10. Spreewälder Sagennacht zu Pfingsten in Burg

Legenden über den Wendenkönig. 10. Spreewälder Sagennacht zu Pfingsten in Burg

Aus der „Sagenhaften Nacht am Bismarckturm“ hervorgegangen, verknüpft die Spreewälder Sagennacht seit 2006 auf einzigartige Weise Geschichte, Brauchtum, Sprache und Sagenwelt der Sorben/Wenden miteinander. Sie schärft das Bewusstsein für die Geschichte und stiftet Identität in der gesamten Region.

Unter der künstlerischen Leitung des Staatstheaters wurden in den Jahren 2006 bis 2012 sieben Kapitel über den legendären Wendenkönig aufgeschlagen, die so noch in keinem Sagenbuch zu finden waren, aber auf Überlieferungen und der Historie des Spreewaldes basierten. Der Wassermann als Rahmenfigur eroberte schnell die Herzen der Zuschauer. Die großartigen Inszenierungen waren wichtig für die Strahlkraft und das positive Image der Spreewälder Sagennacht.

Nach zweijähriger künstlerischer Pause wagte die Gemeinde Burg (Spreewald) 2015 den erfolgreichen Neuanfang mit dem Sorbischen National-Ensemble Bautzen. Aus der Feder von Jěwa-Marja Čornakec stammen die neuen Geschichten um den Wendenkönig, und als Sympathieträger begeistern nun die Lutki Jolka und Jorko das Publikum.

Von Beginn an bekamen Vereine aus der Region, vom Reitverein über Tanzgruppen bis hin zu Kampfsportlern, die einmalige Chance, mit echten Profis zu arbeiten und Teil einer großen Inszenierung zu sein.

Die Gemeinde Burg (Spreewald) als Veranstalter hatte in all den Jahren, über Höhen und Tiefen, stets wohlgesonnene Partner an ihrer Seite wie den Landkreis Spree-Neiße. „Von unschätzbarem Wert ist die langjährige und zuverlässige Unterstützung durch regionale Unternehmen wie die Sparkasse Spree-Neiße und enviaM, die die Spreewälder Sagennacht überhaupt erst möglich macht. Unverzichtbar ist auch die Unterstützung durch die Freiwillige Feuerwehr des Amts Burg, sei es für die Sicherheit auf den Parkplätzen oder die Brandwache für das Feuerwerk.“, dankt Amtsdirektorin Petra Krautz.

 pm/red

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