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Spree-Neiße Montag, 05 Februar 2018 von Redaktion

DIE LINKE stellt Matthias Loehr als Landratskandidat auf. Torsten Richter für Drebkauer Bürgermeisterwahl nominiert

DIE LINKE stellt Matthias Loehr als Landratskandidat auf. Torsten Richter für Drebkauer Bürgermeisterwahl nominiert

DIE LINKE hat auf ihrer Mitgliederversammlung für den Spree-Neiße-Kreis am Samstag, den 3. Februar 2018 im Drebkauer „Steinitzhof“ ihre Kandidaten für die Landratswahl und die Bürgermeisterwahl in Drebkau am 22. April 2018 gewählt.

Die rund 60 anwesenden Mitglieder bestimmten den bisherigen Ortsvorsteher, Torsten Richter als Bürgermeisterkandidaten in Drebkau. Er erhielt 98% der Stimmen. In seiner Rede wies er auf die zahlreichen Themen hin, die im Drebkauer Rathaus aktuell zu kurz kommen, beispielsweise die Sanierung öffentlicher Gebäude. „Die Drebkauer Politik muss alle Ortsteile in ihre Arbeit einbeziehen. Wir wollen attraktive Lebensräume in der ganzen Stadt schaffen, egal ob in Leuthen, Drebkau oder Casel. Die Schließlung der Kita in Greinfenhain war ein Fehler. So etwas würde ich nie mittragen.“

Matthias Loehr, Kreisvorsitzender der LINKEN freut sich über die Nominierung:  „Torsten Richter arbeitet seit vielen Jahren engagiert und mit viel Erfahrung für seine Heimatstadt. Seine Kandidatur für das Bürgermeisteramt ist folgerichtig. Mit seinem inhaltlichen Angebot spielen wir in Drebkau auf Sieg.“ Mindestziel in Drebkau ist der Einzug in die Stichwahl.

Loehr, derzeit Mitglied des Brandenburger Landtages, wurde auf der Versammlung mit 96% der Stimmen zum Kandidaten für die Landratswahl in Spree-Neiße bestimmt. Der 40-jährige Cottbuser betonte in seiner Rede: „Obwohl die Verwaltungschefs von Cottbus und dem Landkreis der gleichen Partei angehören, regiert hinsichtlich einer verstärkten Zusammenarbeit das Schweigen. Es gibt viele Aufgaben, bei denen eine Kooperation von Spree-Neiße und Cottbus dringend geboten wäre: so zum Beispiel bei Schulentwicklung, Abfallwirtschaft, Rettungsdienst oder Tourismus. Als Landrat werde ich zügig konkrete Vorschläge zur engeren Zusammenarbeit auf den Tisch legen, um die Kräfte unserer Region zu bündeln.“

Loehr greift darüber hinaus seinen SPD-Gegenkandidaten und derzeitigen Bildungsdezernenten, Hermann Kostrewa scharf an: „Dass die neue weiterführende Schule im Landkreis nicht genehmigt wurde, liegt an handwerklichen Fehlern von Kostrewa. Solches Unvermögen können wir uns nicht leisten.“

Hintergrund:

Am 22. April 2018 finden sowohl die Landratswahl im Spree-Neiße-Kreis als auch Bürgermeisterwahlen in Forst, Guben und Drebkau statt. DIE LINKE wird zu allen vier Wahlen mit einem eigenen personellen Angebot ins Rennen gehen.

Bereits am Dienstag, den 30. Januar 2018 nominierte DIE LINKE ihren Bürgermeisterkandidaten in Forst. Gewählt wurde Ingo Paeschke, der Vorsitzende der Linksfraktion in der Forster Stadtverordnetenversammlung.

Die Aufstellung des Bürgermeisterkandidaten in Guben findet am 13. Februar 2018 statt.