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Spree-Neiße Donnerstag, 13 Juli 2017 18:01 |  von Redaktion

Neuer Tarifvertrag bei Falck Spree-Neiße

Neuer Tarifvertrag bei Falck Spree-Neiße

Die rund 115 Rettungsdienstmitarbeiter bei der Falck Notfallrettung und Krankentransport GmbH im Landkreis Spree-Neiße erhalten ab 1. Juli 2017 nach dem neuen ver.di-Tarifvertrag mehr Entgelt.  Bei den Rettungsassistenten und Rettungssanitätern erhöht sich das Tarifentgelt zum 1. Juli 2017 um 2,95%. Für die ca. 10 Notfallsanitäter, dem neuen Beruf im Rettungsdienst, erhöht sich das Entgelt zum 1. Juli 2017 um 2%.

Mit der Tarifeinigung vom 16. November 2016 – der Tarifvertrag wurde erst im April 2017 unterzeichnet – wurden für die Rettungsassistenten und Rettungssanitätern  die Tarifentgelte im ersten Schritt rückwirkend zum 1. Juli 2016 um 2,95% erhöht. Zum 1. Juli 2017 erfolgt der zweite Erhöhungsschritt um weitere 2,95%.

Für die Notfallsanitäter wurde ab dem 1. Juli 2016 eine neue höhere Entgeltgruppe eingeführt, deren Entgelte um mindestens 150 EUR monatlich höher ausfallen, als bei den  Rettungsassistenten.

Die Tarifentgelte der Notfallsanitäter werden zum 1. Juli 2017 um weitere 2% erhöht. Die ausgebildeten Notfallsanitäter haben nach dem Notfallsanitätergesetz umfangreichere Notfallkompetenzen als die bislang ausgebildeten Rettungsassistenten.

Die Berufsausbildung zum Notfallsanitäter nach dem neuen Notfallsanitätergesetz umfasst drei Jahre. Die Rettungsassistenten nach dem ehemaligen Rettungsassistentengesetz können sich zum Notfallsanitäter berufsbegleitend weiterbilden. Ab dem Jahr 2020 müssen alle Rettungswagen (RTW) mit mindestens einem Notfallsanitäter besetzt sein.

Die Falck Notfallrettung und Krankentransport GmbH (früher Falck Kranken-Transport Herzig GmbH) hatte nach europaweiter Ausschreibung am 1. Januar 2013 den Rettungsdienst im gesamten Landkreis Spree-Neiße mit 7 Rettungswachen und rund 110 Beschäftigten übernommen. Am 1. Juli 2014 war erstmals ein einheitlicher Tarifvertrag für den gesamten Rettungsdienst im Landkreis Spree-Neiße in Kraft getreten.

pm/red

Foto: Symbolbild; Marco Zaremba, www.pixelio.de

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