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Spree-Neiße Donnerstag, 13 Juli 2017 16:00 |  von Redaktion

SPREE-NEISSE-TOUR – Juli 2017: Die Wassertour-Teiche, Flüsse & Seen im Peitzer Land

SPREE-NEISSE-TOUR – Juli 2017: Die Wassertour-Teiche, Flüsse & Seen im Peitzer Land
Die Tour beginnt am Peitzer Rathaus am Markt. Über die historische Straßenverbindung nach Cottbus, die Dammzollstraße, gelangt man zum Peitzer Eisenhüttenwerk. Ab hier führt die Tour durch das Teichgebiet zur Maustmühle. Rechts verläuft der Hammergraben, ein künstlicher Spreestrom. Der Hammergraben wurde Mitte des 16. Jh. angelegt, um die Teiche mit Wasser zu versorgen. Gleichzeitig wurde am Hüttenwerk die Wasserkraft des Gewässers genutzt. An der Maustmühle befindet sich seit einigen Jahren wieder ein Wasserrad. An der Maustmühle den Hammergraben nicht überqueren sondern weiterhin auf der östlichen Seite bleiben. Der Weg führt weiter in südliche Richtung. Unmittelbar hinter dem Teichgebiet werden der Hammergraben und die Bahntrasse Cottbus-Peitz/Ost überquert. (Achtung: ungesicherter  Bahnübergang!). Unmittelbar hinter der Bahntrasse wird die Straße Willmersdorf-Neuendorf überquert. Wenige Meter weiter erblickt man auf der rechten Seite den Mauster Kiessee. Die hier ausgebaggerten Sandmassen wurden Ende der 1980er Jahre  zum Aufschütten der neuen Bahntrasse verwendet. Die alte Bahntrasse Cottbus-Peitz/Ost musste auf Grund des Tagebaues Cottbus-Nord neu geführt werden. Nur wenige Meter hinter dem Mauster Kiessee gelangt man zum ehemaligen Tagebau Cottbus-Nord, dem künftigen Cottbuser Ostsee. Hier rechts abbiegen! Am künftigen Nordwestufer entlang fahrend erreicht man Cottbus-Lakoma. Ein Aussichtspunkt gestattet einen guten Blick in das künftige Gewässer und informiert über die Geschichte des Tagebaues und über die Flutung des Sees. Er wird der größte künstliche See Deutschlands und der größte See in Brandenburg sein. In Lakoma wird die Bundesstraße 168 überquert. Der Weg führt weiter in Richtung Cottbus-Saspow. Kurz vor dem Dorf Saspow erreicht man die Spree. Hier bitte nach rechts abbiegen und auf dem Hochwasserdamm den Radweg nach Cottbus-Maiberg nutzen.

Die Spree ist als wichtigster Fluss der Region Namensgeber des Landschaftsraumes (Spreewald) sowie des Landkreises Spree-Neiße.

Von Maiberg aus gelangt man über die ausgeschilderten Radwege wieder in die Fischer- und Festungsstadt Peitz. In diesem Landschaftsraum, der als Vorspreewald bezeichnet wird, findet man neben den Flüssen Spree, Hammergraben und Malxe zahlreiche Wiesengräben. Unmittelbar vor den Toren von Peitz gelangt man zum See „Garkoschke“. Dieser künstliche See entstand in den 1970er Jahren. Die hier ausgebaggerten Sandmassen wurden zur Verbesserung des Baugrundes des Peitzer Neubaugebietes verwendet.
 
Sehenswertes an der Strecke:
•          Altstadt Peitz mit Festungsturm (Museum und Gastronomie)
•          Eisenhüttenwerk Peitz (Museum und Gastronomie)
•          Teichlehrpfad
•          Maustmühle (Heimatstube und Gastronomie)
•          Aussichtspunkt Lakoma (Infopunkt)
•          Holländermühle Turnow-Ausbau
•          Badesee Garkoschke (Gastronomie)
 
pm/red
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