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Spree-Neiße Samstag, 01 Juli 2017 13:13 |  von Redaktion

Arbeitslosigkeit im Landkreis Spree-Neiße weiter rückläufig

Arbeitslosigkeit im Landkreis Spree-Neiße weiter rückläufig

Der Positivtrend auf dem regionalen Arbeitsmarkt setzt sich auch im Juni fort. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es im Landkreis Spree-Neiße 841 Arbeitslose weniger. Die Arbeitslosenquote betrug im Juni 7,0%; vor einem Jahr hatte sie sich noch auf 8,3% belaufen.
 
Im Rechtskreis SGB III lag die Arbeitslosigkeit bei 1.088 Personen. Das sind 50 weniger als im Vormonat und 129 weniger als im Vorjahr. Die anteilige SGB III-Arbeitslosenquote lag bei 1,8%. Im Rechtskreis SGB II gab es 3.221 Arbeitslose, das ist ein Minus von 85 gegenüber Mai; im Vergleich zum Juni 2016 waren es 712 Arbeitslose weniger. Die anteilige SGB II-Arbeitslosenquote betrug 5,2%.
 
Die Zahl der durch das Jobcenter Spree-Neiße betreuten Bedarfsgemeinschaften ist weiterhin gesunken. So waren im Juni 5.771 Bedarfsgemeinschaften registriert, 77 weniger als im Mai 2017. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist um 106 auf 7.272 gesunken.
 
Das Jobcenter ist auch für die Ausbildungsvermittlung der Leistungsberechtigten nach dem SGB II zuständig. Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober letzten Jahres meldeten sich 675 Bewerber für Berufs­ausbildungsstellen, das waren 1,6% weniger als im Vorjahreszeitraum. Zugleich gab es 862 Meldungen für Berufsausbildungsstellen, das entspricht einem Plus von 21,2%. Ende Juni waren im Landkreis noch 358 Bewerber unversorgt, davon 97 in der Zuständigkeit des Jobcenters Spree-Neiße.
 
„Das Angebot an Lehrstellen ist auch in diesem Ausbildungsjahr im Landkreis Spree-Neiße sehr gut, derzeit gibt es 416 unbesetzte Ausbildungsstellen.“ so der Werkleiter des Jobcenters Spree-Neiße Carsten Billing und zeigt sich zuversichtlich, dass die derzeit noch unversorgten Jugendlichen des Jobcenters eine Ausbildung finden. „Wichtig ist die Dauer der Suche nach einem passenden Ausbildungsvertrag. Ab drei Monaten Wartezeiten wird es kritisch. Nicht bei allen jungen Leuten verläuft der Übergang von der Schule in die Ausbildung reibungslos. Durch das Jugendfallmanagement des Jobcenters werden hier zahlreiche Fördermaßnahmen, von der Einstiegsqualifizierung bis hin zur assistierten Ausbildung angeboten“, so der Werkleiter weiter.

 

 

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