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Eisenhüttenstadt Dienstag, 13 Februar 2018 von Redaktion

Eisenhüttenstädter Ehrenamtler wurden geehrt

Eisenhüttenstädter Ehrenamtler wurden geehrt

Beim Neujahrsempfang der Stadt Eisenhüttenstadt wurden ehrenamtlich Engagierte Einwohner geehrt. Soziales und kulturelles Engagement von Bürgerinnen und Bürgern jeden Alters ist ein gesellschaftlicher Wachstumsbereich und von ehrenamtlichem Engagement lebt auch ein Großteil der in Eisenhüttenstadt wirkenden Vereine, Verbände und Einrichtungen; egal, ob sie eine soziale, sportliche oder kulturelle Ausrichtung haben.

Das Internationale Jahr der Freiwilligen 2001 wurde daher auch in Eisenhüttenstadt zum Anlass genommen, eine Form von Anerkennung und Würdigung freiwilligen Bürgerengagements zu etablieren. Seitdem können alljährlich ortsansässige Vereine und Initiativen aktive Mitstreiter und Mitstreiterinnen zur Auszeichnung durch die Stadt vorschlagen.

Ziel dieser Ehrung durch den Bürgermeister der Stadt ist, die große Bedeutung freiwilligen Engagements zu würdigen und den gesellschaftlichen Wert ehrenamtlicher Arbeit einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Im Rahmen des Neujahrsempfanges am 10. Februar 2018 wurde durch Bürgermeister Frank Balzer folgende Personen durch Verleihung des Ehrenamt-Pins für ihr langjähriges und herausragendes ehrenamtliches Engagement Dank und Anerkennung ausgesprochen:

Frau Dr. Elke Chesin

Eher zufällig lernte Frau Dr. Chesin im Februar 2016 eine tschetschenische Flüchtlingsfamilie kennen, für die sie seitdem als Familienpatin wirkt. Neben beiden Eltern gehören sechs Kinder zur Familie, die sie dank ihrer guten Kontakte und hervorragenden Russisch-kenntnisse bei der Klärung verschiedener Fragen im Alltag in unserer Stadt begleitet. Mit Verlässlichkeit, Nähe und Verständnis schafft sie es, entscheidend zu einer guten Integration der Familie beizutragen.

Frau Nora Eibeck

Der Verein „Frauen für Frauen“ kann schon seit 1991 auf die ehrenamtliche Mitarbeit von Frau Eibeck bauen. Dort ist sie nicht nur aktives Vorstandsmitglied für die Finanzen, sondern war auch maßgeblich beim Aufbau der bekanntesten Projekte des Vereins, dem „Mädchenladen“ und dem „Frauenhaus“ beteiligt. Mit Wissen, Rat und Tat unterstützt sie die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses in ihrer Arbeit und setzt sich so für dessen Erhalt ein.  

Frau Kerstin Kalitzki

Schon mit Gründung des Vereins „Fire & Flame“ 1991 trat Frau Kalitzki dem Vorstand bei und ist seitdem die verantwortliche Schatzmeisterin. Daneben fährt sie als Begleiterin in Trainingslager des Vereins und betreut dort die Kinder und Jugendlichen mit kreativen Bastelideen, Mottopartys oder als Köchin. Selbst kleine Näharbeiten für Tanzkostüme übernimmt sie regelmäßig und hat auf Vereinsfeiern auch stets die eine oder andere künstlerische Einlage parat.  

Frau Ines Kraske

Als Leiterin der Keramikwerkstatt im Verein Wi-Wa-Wunderland führt Frau Kraske schon seit 2004 verschiedene Generationen zusammen. Sie nutzt die Werkstatt als Kommunikations- und Vernetzungsort, wo der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. So baut sie über gegenseitige Anerkennung Brücken zwischen Alt & Jung, deren Erfolge 2016 in einer Ausstellung im Krankenhaus sowie 2017 auf dem Weihnachtsmarkt der Goethe-Grundschule zu bewundern waren.

Frau Elisabeth Kühnke

Mit großer Leidenschaft leitet Frau Kühnke schon seit 2001 eine Yoga-Gruppe für Frauen. Dank ihres Ideenreichtums und ihrer Zuverlässigkeit bereiten die wöchentlichen Übungstermine allen Teilnehmenden viel Spaß und animieren zum regelmäßigen Kommen. Seit Jahren hat sich so ein fester Stamm heraus gebildet, der gemeinsam nicht nur die körperliche, sondern auch die seelische Fitness bei gemütlichen Runden außerhalb der Yoga-Treffen pflegt und fördert.  

Frau Lisa-Marie Reichelt

Dass im Juni 2017 im Innenhof des Club Marchwitza das Musical „Rebecca“ aufgeführt werden konnte, war wesentlich auch Lisa-Marie Reichelt zu verdanken. Neben der Regie gehörte auch das Erstellen und Einüben der Choreografie zu ihren Aufgaben. Sie leitete – neben ihren eigenen Abiturvorbereitungen - über 2 Jahre das zwölfköpfige Darstellerteam und vermittelte den Jugendlichen ganz nebenbei auch Werte wie Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und Wertschätzung.  

Frau Vera Rückert

Mit ihren Ideen sorgt Frau Rückert für ein reges kulturelles Leben in der Ortsgruppe 2 der Volkssolidarität. Seit vielen Jahren im Vorstand der Gruppe, hat sie dort lange Zeit als Hauptkassiererin die Finanzen mit größter Sorgfalt verwaltet. Sie organisiert Veranstaltungen und Ausflüge und kümmert sich auch gleich um den Transport älterer Mitglieder dorthin. Sie vermag es, ihre Begeisterung auf andere zu übertragen und wird wegen ihrer besonnenen Art sehr geschätzt.  

Frau Andrea Sakrenz-Drees

Als „guten Geist des Vereins“ bezeichnet nicht nur der Verein Tanzlust Jung & Alt Frau Sakrenz-Drees – und das nicht ohne Grund. Seit 10 Jahren übernimmt sie dort Verantwortung bei Auftritten, Wettkämpfen und Lehrgängen, organisiert Fahrten und Transporte und bringt sich oft mit der kompletten Familie ein. Auch den 1. Radsport- und Laufverein 02 Eisenhüttenstadt unterstützt sie aktiv im Übungs- und Wettkampfbetrieb oder bei Trainingslagern für Kinder- und Jugendliche.  

Frau Marianne Suckert

Seit 20 Jahren ist Frau Suckert aktives Mitglied der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung. Vor dem Hintergrund eigener familiärer Betroffenheit betreut sie mit viel Herzblut uneigennützig Menschen mit Behinderung im Alltag und auf Ferienreisen, bei Freizeitangeboten und Veranstaltungen. Sie will Gutes bewirken und anderen helfend zur Seite stehen und so unterstützt sie als gelernte Fotografin den Verein u.a. auch bei seiner Öffentlichkeitsarbeit 

Herr Zsolt Vass

Als Jugendwart des Tauchsportclubs „Poseidon“ ist Herr Vass seit mehr als 20 Jahren mit besonderem Engagement aktiv. Er ist Vorsitzender des Jugend-projektes „up & away“, Vorsitzender der Kreissport-jugend im Landkreis Oder-Spree und ebenfalls Jugendwart beim Landestauchsportverband Brandenburg. Viele Kinder und Jugendliche haben durch ihn Freude am Sport gefunden und ohne ihn würde es schon seit längerem im Verein keine Jugendabteilung mehr geben.

pm/red