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Brieske Dienstag, 05 Juli 2016 14:31 |  von Redaktion

Landtagsabgeordneter besucht OSL-Flüchtlingsunterkunft

Landtagsabgeordneter besucht OSL-Flüchtlingsunterkunft

Vor dem Hintergrund der Themenwochen „Integration in Brandenburg“, die landesweit durch die  SPD-Fraktion organisiert werden und noch bis Mitte Juli laufen, traf sich am Montagvormittag der SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Roick mit der Integrationsbeauftragten des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Kathrin Tupaj, zu einem Informationsgespräch. Angesichts der zurückgehenden Flüchtlingszahlen rücken die Bemühungen um eine Integration der zugezogenen Menschen in den Mittelpunkt. „Es geht darum, aus den Erfahrungen derjenigen zu lernen, die vor Ort die Arbeit leisten“, so Wolfgang Roick. „Daraus können wir wertvolle Schlüsse für weitere politische Entscheidungen ziehen.“

Im Anschluss an das Gespräch machte sich der Landtagsabgeordnete ein Bild vor Ort in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landkreises OSL in Brieske. „Hier erhalten die Flüchtlinge eine spartanische, aber menschenwürdige Unterbringung“, so das Fazit von Wolfgang Roick. „Mit der Gemeinschaftsunterkunft in Brieske hat sich der Landkreis OSL schnell auf die verschärfte Flüchtlingssituation eingestellt und eine folgerichtige Lösung geschaffen“, schätzt Roick ein.

Gegenwärtig befinden sich 30 Menschen aus vier Nationen in der Unterkunft, die Platz für 300 Flüchtlinge bietet. „Am meisten beeindruckt hat mich, dass die Verständigung größtenteils auf Deutsch stattfindet, obwohl fast alle Flüchtlinge ohne jegliche Deutschkenntnisse  zu uns kommen“, sagt Wolfgang Roick. „Sie sind wissbegierig und lernen sehr schnell, so dass sie schon sehr gut unsere Sprache verstehen.“

„Damit aus Flüchtlingen gute Nachbarn werden, müssen viele etwas beitragen“, erklärt der Landtagsabgeordnete. „Das gilt für unsere Region ebenso wie für das Land Brandenburg. Deshalb ist es richtig, dass vor Ort und auch im landesweiten `Bündnis für Brandenburg´ zur Förderung von Integration alle zusammenarbeiten: Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften, Kultur, Wissenschaft, Kirchen und andere Gruppen.“

Der Dialog zur Integration von Flüchtlingen wird in der kommenden Woche mit einem Erfahrungsaustausch fortgesetzt, bei dem an der Integration Beteiligte aus ihrem Alltag berichten.

pm/red

Foto: Dunja Petermann

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