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Lübbenau/Spreewald Donnerstag, 01 Juni 2017 18:24 |  von Redaktion

Zwei Ausbildungen auf einen Streich

Jasmin Meyer (2 v.r.) mit den Ausbildern (v.l.) Antje Hanke, Doreen Neugärtner und Manuel Ternow Jasmin Meyer (2 v.r.) mit den Ausbildern (v.l.) Antje Hanke, Doreen Neugärtner und Manuel Ternow Robert W. Naase

Nach der Lehre ist vor der Lehre, so könnte das Motto von Jasmin Meyer auf Schloss Lübbenau lauten. Im Juni steht die letzte Prüfung an, dann wird sie erwartungsgemäß ihre Lehre als Restaurantfachfrau erfolgreich abschließen, um im Anschluss nahtlos die nächste Ausbildung auf Schloss Lübbenau zu beginnen – diesmal als Hotelfachfrau. „Ich freue mich auf die neuen Aufgaben. Das ist für mich eine gute Gelegenheit, meine Kenntnisse in der Hotellerie und Gastronomie zu erweitern und noch mehr Erfahrungen zu sammeln. Da sich die Inhalte mit meiner ersten Lehre überschneiden, dauert die Ausbildung nur ein Jahr. Am Ende habe ich nach vier Jahren, zwei Abschlüsse in der Tasche.“, sagt Jasmin Meyer.  
 
Perspektivisch sieht sie sich eher im Restaurantfach. „Das bin ich mit Leib und Seele. Die Geschäftsführung hat angeboten, die Ausbildung zur Hotelfachfrau anzuschließen. Nach Gesprächen mit den Ausbildern, habe ich mich dafür entschieden. Ich fand den Gedanken reizvoll, noch mehr über die einzelnen Bereiche unseres Hauses zu erfahren und mir letztendlich so eine Perspektive aufzubauen, um frei entscheiden zu können, welche Richtung ich schließlich einschlagen möchte. Schloss Lübbenau ist ein ganz besonderer Arbeitsort und bietet ein wunderbares Umfeld, um mich weiterzuentwickeln“, so Jasmin Meyer. „Sie geht in ihrer Arbeit auf und ist eine Bereicherung für unser gesamtes Schlossgeisterteam. Das merkt man nicht nur in der täglichen Arbeit – bei den Brandenburgischen Landesmeisterschaften im Frühjahr hat sie den vierten Platz erreicht und auch auf Landesebene gezeigt, wie talentiert und engagiert sie ist. Sie wird ihren Weg gehen“, sagt Ausbilderin Doreen Neugärtner über ihre Noch-Azubine.  
 
Das hört Antje Hanke gern. Denn bei ihr wird Jasmin Meyer ab Mitte Juni in die Ausbildung gehen. „Die Arbeitsabläufe von Restaurant- und Hotelfach laufen Hand in Hand. Das durfte Frau Meyer in den letzten Jahren von der Serviceseite aus kennenlernen und nun umgekehrt. Es warten spannende und vielseitige Aufgaben – am Empfang, in der Küche und im Housekeeping. Ich bin sehr zuversichtlich, dass Frau Meyer auch diese Ausbildung meistern wird.“, so die Rezeptionsleiterin.  
 
Als Jasmin Meyer sich 2014 bewarb und im Schloss ihr erstes Vorstellungsgespräch überhaupt hatte, sprang der Funke sofort über und für sie stand fest: Hier will ich bleiben! „In meiner Zeit auf Schloss Lübbenau habe ich es zu schätzen gelernt, dass man hier noch richtig in die Lehre geht, also auch Fehler machen darf und nicht ab Tag eins erwartet wird, man habe schon einen vollen Überblick über alles. Ich bin stolz zu den Schlossgeistern zu gehören, von denen ich von Anfang an herzlich aufgenommen wurde und liebe die Arbeit im Schlossensemble“, sagt die 19-jährige aus Doberlug-Kirchhain.  
 
Genau diese ambitionierte Einstellung schätzt Anke Gräfin zu Lynar, die auf Schloss Lübbenau für Personalentscheidungen verantwortlich ist. „Eine fundierte, weitreichende und qualifizierte Ausbildung bildet die Grundlage für berufliche Karrieren. Viele unserer ehemaligen Azubis arbeiten in großen Häusern im In- und Ausland und natürlich auch bei uns. Wir sind immer offen für engagierte und interessierte Mitarbeiter, die sich bei uns verwirklichen und Teil von Schloss Lübbenau werden möchten. Bei einer so wissbegierigen und begeisterten Persönlichkeit wie Jasmin Meyer, war es nur konsequent zu überlegen, wie man die Basis für weiterführende Aufgaben schafft, um ihr perspektivisch den Weg zu ebnen. Unsere Schlossfamilie wächst stetig weiter und freut sich über Zuwachs. Insgesamt sechs Ausbilder für Köchinnen, Köche, Restaurant- und Hotelfachleute kümmern sich mit voller Leidenschaft um die Ausbildung unserer jungen Mitarbeiter. Für 2017 kann sich noch beworben werden.“, sagt Anke Gräfin zu Lynar.

pm/red

Foto: Robert W. Naase

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