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Lübbenau/Spreewald Mittwoch, 25 Januar 2017 16:32 |  von Redaktion

Beschäftigte der Arbeiterwohlfahrt in Lübbenau fordern mehr Entgelt

Beschäftigte der Arbeiterwohlfahrt in Lübbenau fordern mehr Entgelt

Reichlich 50 Beschäftigte der Arbeiterwohlfahrt in Lübbenau haben am 25. Januar 2017 vor den AWO-Spreewaldwerkstätten für mehr Entgelt und für einen neuen Entgelttarifvertrag demonstriert. Beteiligt hatten sich die Beschäftigten aus der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (Spreewaldwerkstätten), aus den AWO-Wohnstätten in Kittlitz und in Lübbenau, aus den AWO-Kitas und der AWO-Schule für Sozialwesen in Lübbenau.

Die Gewerkschaft ver.di hatte die Beschäftigten der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Lübbenau zu dieser Protestaktion während der Mittagspause aufgerufen. In den vergangenen Wochen gab es schon Protestaktionen in Königs Wusterhausen, in Cottbus und in Calau. Insgesamt beteiligten sich an allen Protestaktionen 190 AWO-Beschäftigte.

Die Gewerkschaft ver.di steht seit Anfang November 2016 mit der AWO Tarifgemeinschaft Brandenburg, zu welcher auch der AWO Regionalverband Brandenburg Süd e.V. gehört, in Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaft ver.di hat für alle Beschäftigten der AWO Tarifgemeinschaft die Übernahme der aktuellen Tarifregelungen des Tarifvertrages den öffentlichen Dienst (TVöD) gefordert und einen Stufenplan zur schrittweisen Angleichung an den TVöD, beginnend ab Januar 2017 mit 91% in 5 Schritten bis 100% ab September 2021, vorgelegt. Eine Einigung kam in den zurückliegenden 4 Verhandlungsrunden noch nicht zustande.

Die Betreuer/Gruppenleiter mit sonderpädagogischer Zusatzausbildung in der AWO-Werkstatt für Menschen mit Behinderung (AWO-Spreewaldwerkstätten) erhalten durchschnittlich nur 72%  des monatlichen Entgeltes, welches die vergleichbaren Betreuer/Gruppenleiter in den Lebenshilfewerkstätten Hand in Hand gGmbH in Cottbus erhalten. Die Beschäftigten der Lebenshilfewerkstätten Hand in Hand gGmbH in Cottbus erhalten das Entgelt nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) in der jeweils gültigen Fassung an.

„Die Beschäftigten der Arbeiterwohlfahrt fordern für ihre öffentlichen Aufgaben und Dienstleistungen die gleiche Wertschätzung und Entlohnung, die auch die vergleichbaren Beschäftigten im öffentlichen Dienst mit ihrem Tariflohn erhalten“, so Ralf Franke, der ver.di-Verhandlungsführer.

Die Tarifverhandlungen mit der AWO-Tarifgemeinschaft werden am 10. Februar 2017 und 3. März 2017 fortgesetzt.

Im AWO Regionalverband Brandenburg Süd e.V. sind in ganz Südbrandenburg rund 1300 Arbeitnehmer  in den unterschiedlichsten sozialen Bereichen beschäftigt.

pm/red

Foto: ver.di

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