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Großräschen Sonntag, 04 Juni 2017 10:00 |  von Redaktion

27. Fanfaronade in Großräschen

27. Fanfaronade in Großräschen

Fanfarenzug Großräschen lädt zur Meisterschaft  - Fanfarenklänge und Paukenschläge im Lausitzer Seenland

Zum größten Leistungsvergleich der Naturtonfanfarenzüge lädt der Fanfarenzug Großräschen am 17. Juni 2017 in die SeeStadt Großräschen. Mehr als 500 Musiker werden ihr Können unter Beweis stellen. „Wir haben uns vor einem Jahr die Entscheidung für die Fanfaronade nicht leicht gemacht“, berichtet Benjamin Seidemann, Vorstandsvorsitzender des Fanfarenzug Großräschen e. V.. Doch mit der ausgesprochen guten Unterstützung der Stadt Großräschen und unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Thomas Zenker sei die Entscheidung dafür gefallen, dieses Großereignis anlässlich des 65. Jubiläums des Vereins nach 18 Jahren wieder nach Großräschen zu holen. „Insgesamt werden 14 Vereine bei der Fanfaronade zeigen, woran sie über die Wintermonate gearbeitet haben“, erzählt er. Die Fanfaronade als offene Meisterschaft des Märkischen Turnerbundes Brandenburg e. V. gilt als Qualifizierungslauf für die Weltmeisterschaften der Fanfarenzüge.

Ab 10 Uhr werden die Musikvereine auf dem Gelände des SV Großräschen dem Publikum mit ihren Marsch- und Showdarbietungen zeigen, warum die Fanfarenmusik ein echter Sport ist. „Nach der Fanfaronade ist vor der Fanfaronade, deshalb trainieren wir bereits seit dem vergangenen Sommer, was wir in diesem Jahr zeigen wollen – und das ist echter Sport. Bei einem Training legen wir etwa sieben Kilometer Laufstrecke zurück“, berichtet Benjamin Seidemann.

Los geht es am 17. Juni 2017 um 10 Uhr mit der Eröffnungsfanfare durch den Fanfarenzug Großräschen. Ab 10.30 Uhr startet dann der Marschwettbewerb, bei dem es vor allem um Exaktheit geht. Ab 13.30 Uhr beginnt der Showwettbewerb der Musiker, bei dem sie dem Publikum auf kreative Art und Weise ihr Können unter Beweis stellen werden. Der Großräschener Fanfarenzug tritt in der 1. Division an, zusammen mit Weltmeistern und Vizeweltmeistern. Mit dabei sind:

·         Fanfarenzug Großräschen e. V. (65. Jubiläum – ältester Fanfarenzug der 1. Division, Ausrichter)

·         Fanfarenzug des KSC Strausberg e. V. (4 x Weltmeister, 3 x Europameister, 4 x Deutscher Meister)

·         Berliner Fanfarenzug e. V. (mehrmaliger Europameister im Showbereich,  amtierender deutscher Meister in der Marschmusikwertung)

·         SG Fanfarenzug Potsdam e. V. (Weltmeister Marsch 2015, 2012, 2009)

·         Fanfarenzug Neustrelitz (Landesmeister Mecklenburg/Vorpommern)

·         Fanfarenzug Greiz e. V.

·         SG Spielmannszug Mittenwalde 1926 e. V.

·         Fanfarenzug Dresden e. V.

·         Freier Fanfarenzug Neubrandenburg Stadt 1980 e. V.

·         Groitzscher Spielleute e. V.            

·         Spielmannszug Hattstedt e. V.       

·         Jugendfanfarenzug Belzig e. V.    

·         Neubrandenburger Stadtfanfaren e. V.

·         MargaFanfaren Fanfarenzug des Birkchen e. V. (zweiter „Lokalmatador“ und seit 2013 erstmals wieder in der 2. Division dabei - der Fanfarenzug aus Senftenberg/Brieske)

Der Eintritt zur 27. Fanfaronade wird 7 Euro betragen. Da die Großräschener Musiker sich mit diesem Höhepunkt im Veranstaltungskalender der SeeStadt auch bei den Einwohnern bedanken möchten, haben sie sich ein besonderes Geschenk für die Seestädter einfallen lassen: Großräschener Bewohner zahlen an diesem Tag gegen Vorlage ihres Ausweises nur 5 Euro. Dieses symbolische Geburtstagsgeschenk soll ein kleines Dankeschön für die gute Unterstützung der Bürger der Stadt Großräschen in den vergangenen 65 Jahren sein.

Eintrittskarten für die Fanfaronade kann man unter www.fanfarenzug-grossraeschen.de bestellen.

Um 17.30 Uhr ist die öffentliche Siegerehrung am Hafen, Einlass für das Konzert mit der Band Six ist ab 19.30 Uhr. Beide Programmpunkte sind kostenfrei.

"Geiler isses hier" – an einem trockenen Stadthafen hat die Band Six in ihren 25 ereignisreichen Bandjahren garantiert noch nicht gespielt. Es ist schon eine außergewöhnliche Location. Die Hafentribüne bietet durch ihre Erhöhung neben ausgezeichnetem Bühnenblick auch tolle Impressionen von Hafen und Großräschener See. Neben der Location ist auch das Publikum außergewöhnlich, gemeinsam mit den Großräschener Fans feiern 500 Turnermusiker. Das erste Livekonzert auf der Hafenbühne ist gleichzeitig das letzte Konzert der Band SIX in Großräschen. Nach dem 4. November nimmt die erfolgreiche Band Abschied von der Bühne.

Bürgermeister Thomas Zenker „Wir möchten uns mit diesem Geburtstagskonzert dafür bedanken, dass der  Fanfarenzug 65 Jahre als musikalischer Botschafter für Großräschen unterwegs war. Es ist auch für uns als Stadt eine große Ehre, Gastgeber eines Bundeswettbewerbes wie der Fanfaronade zu sein. Das kostenfreie erste Hafenkonzert ist nicht nur ein Geschenk an unsere Gäste, sondern an alle Großräschener. Ich möchte alle herzlich einladen, gemeinsam zu feiern.“

SIX ist bekannt für die außergewöhnliche Bühnenpräsenz und das große Rock-Repertoire. Sänger und Frontmann Stefan Krähe, Bassist Robert Gläser, Keyboarder Andreas „Ernie“ Giersch, Gitarrist Frank Engelmann und Drummer Jürgen Schötz veröffentlichten schon in den Spätneunzigern erste eigene Songs. Ihre Hits sind Deutschrock mit eigenem unverwechselbarem SIX-Sound. Am bekanntesten sind die Bleibehymne „Geiler isses hier“ und die Songs „Gefallene Engel“, „Gebrannte Kinder“ und „In Flammen“: Genießen wir noch einmal gemeinsam die außergewöhnliche SIX-Liveshow, bevor wir uns im November fragen müssen „Warum bist du gegangen“.

Für das Abendkonzert mit SIX am Großräschener Stadthafen ist der Eintritt frei.

Die Fanfaronade und die Abendveranstaltung werden unterstützt von:

Sparkasse Niederlausitz, EnviaM, KWG, Lausitzer Rundschau, Sana Herzzentrum
Augenoptik Hannemann, Buchan Elektrik, B & Ü Technik GmbH, Copi mbH, Connys Hauswaren, Dieter Leber,
Dachdeckermeister Lothar Kramm, ELBA Elektroinstallation, Gärtnerei Luka-Lebus,Haustechnik Großräschen GmbH, Haus 4, Miet-Veranstaltungsservice & Hausmeisterservice, Gästeunterkunft Thomas Drahtschmidt,
Pizzeria Verona, Richard Schulz Tiefbau, Sport aktuell
 
 
pm/red
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