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Altdöbern Donnerstag, 06 April 2017 10:35 |  von Redaktion

Am Altdöberner See wird weiter kräftig gerüttelt

Am Altdöberner See wird weiter kräftig gerüttelt
Die Böschungssicherungsarbeiten am Restloch Greifenhain gehen auch 2017 emsig voran. Zwei Rütteldruckverbände bewegen sich, aus östlicher wie aus westlicher Richtung kommend, aufeinander zu und verdichten die gekippten Böschungsbereiche am Nordufer des zukünftigen Altdöberner Sees. Die Sicherungsarbeiten mittels Rütteldruckverdichtung kommen im Jahr 2018 zum Abschluss.
 
Parallel dazu beginnen in der zweiten Hälfte dieses Jahres die vorbereitenden Massentransporte für die Fallgewichtsverdichtung als 4. Verdichtungsetappe auf den in den Jahren 2014 bis 2016 gerüttelten westlichen RDV-Trassen. Diese oberflächennahe Verdichtungsart kommt abschließend auf allen RDV Trassen zum Einsatz. Die Arbeiten werden sich bis ins Jahr 2021 erstrecken. Die bereits vorverdichtete Trasse der Vorflutanbindung im Norden des Restloches wird 2020 mittels Rütteldruckverdichtung auf die notwendige Breite erweitert. Die Errichtung des Ableiters Göritz einschließlich des wasserwirtschaftlichen Steuerungselementes für die Regulierung des Wasserstandes im Restloch erfolgt in den Jahren 2020 bis 2023.
 
An der Süd-West-Böschung des zukünftigen Altdöberner Sees wurden in den Jahren 2014 bis 2016 für die Sicherung der Kippen-Tieflagen auf der Innenkippe Greifenhain ca. 700.000 m³ Erdstoff entnommen. Die dadurch erlangte Böschungskontur einschließlich der hergestellten Wellenausgleichsneigung verdeutlicht schon einmal wie sich in diesem Bereich die Böschung im Endzustand darstellen wird.
 
Die Herstellung der geotechnischen Sicherheit einschließlich einer abschließenden Profilierung der Böschungen wird sich noch bis ins Jahr 2022 erstrecken. Das große Interesse an der Mitgestaltung des zukünftigen Altdöberner Sees wurde bereits durch die Bildung einer Projektgruppe, vertreten durch die Landesplanung, der zuständigen Gemeindeverwaltung von Altdöbern, der Stadt Großräschen, deren Anwohnern, den vor Ort aktiven Vereinen, dem mit der touristischen Entwicklung des Lausitzer Seenlands betrauten Zweckverbandes und der LMBV, mit der Erarbeitung eines Masterplanes bekundet.
 
pm/red
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