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Oberspreewald-Lausitz Mittwoch, 24 Mai 2017 15:33 |  von Redaktion

Verkehrsgesellschaft Dreiländereck startet in OSL mit mehr Verbindungen und Takten

Verkehrsgesellschaft Dreiländereck startet in OSL mit mehr Verbindungen und Takten

Zum aktuellen Stand der Betriebsaufnahme des Öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ab August 2017 informierten am Freitag, den 19. Mai der neue Auftragnehmer, die Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH (KVG), gemeinsam mit Landrat Siegurd Heinze, der Ersten Beigeordneten des Landkreises OSL, Grit Klug sowie dem Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH (VGOSL), Gregor Niessen, bei einem Pressegespräch in den künftigen Räumlichkeiten in der Spremberger Straße 29 in Senftenberg. Vor Ort besichtigten die Vertragspartner anschließend barrierefreie LowEntry-Busse, die ab August im ÖPNV im Landkreis OSL zum Einsatz kommen werden.

Das beauftragte Unternehmen KVG Dreiländereck mbH arbeitet intensiv an der Umsetzung der Leistungserbringung ab 1. August 2017 und befindet sich hierfür in konstruktiver Abstimmung mit dem Landkreis sowie der VGOSL. Uwe Rößler, Geschäftsführer der Rhenus Veniro GmbH & Co. KG und Alfons Dienel, Geschäftsführer der KVG, stellten heraus, ab August nicht allein die ÖPNV-Dienstleistungen im Landkreis zu erbringen, sondern bestehende leistungsfähige Partnerschaftsstrukturen einzubinden. Die voraussichtlich insgesamt rund 80 benötigten Mitarbeiter werden allesamt zu den Bedingungen des Tarifvertrages Nahverkehr (TV-N) Brandenburg eingestellt, so wie in der europaweiten Ausschreibung festgelegt wurde. Etwa 70 Niederflur- bzw. LowEntry-Busse werden eingesetzt, die, wie eine weitere Bedingung der Ausschreibung lautete, eine barrierefreie Beförderung ermöglichen. Neben Senftenberg sind Standorte in Calau, Lauchhammer und Lübbenau geplant.

Für die Fahrgäste ergeben sich einige Verbesserungen und Neuerungen, wie der Geschäftsführer der VGOSL, Gregor Niessen erklärt. So verkürzt sich die Anmeldezeit für die Buchung von RufBus-Fahrten von bisher 120 auf 90 Minuten. Die Fahrleistung erhöht sich von ca. 2,6 auf 2,8 Millionen Kilometer pro Jahr – rund 200.000 Kilometer kommen hinzu. Grund hierfür ist unter anderem, dass stark frequentierte Rufbus- in Festverkehrfahrten umgewandelt wurden, wie etwa die Verbindung zwischen Senftenberg und Großkoschen und zwischen Lübbenau und Calau. Zudem konnte die Anbindung zentraler Orte in die Fläche teilweise verbessert werden.

Der auf Grundlage des Kreistagsbeschlusses vom 5. Juni 2008 vergebene Dienstleistungsauftrag über die Regionalbusverkehrsleistungen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz sowie die Stadtbusverkehrsleistungen in Senftenberg und Lübbenau läuft zum 31. Juli 2017 aus und wurde durch den Kreis und die VGOSL entsprechend den zwingenden gesetzlichen Vorgaben europaweit neu ausgeschrieben. Das mehrstufige Vergabeverfahren wurde am 20. Dezember 2016 mit der Zuschlagserteilung an die Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH abgeschlossen. Die KVG erbringt ab 1. August 2017 für zehn Jahre die ÖPNV-Dienstleistungen im Landkreis.

 

Fotoinhalt: Besichtigten bei einem Pressetermin vor Ort barrierefreie LowEntry-Busse, die ab August im ÖPNV im Landkreis OSL zum Einsatz kommen: Gregor Niessen, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH, Grit Klug, Erste Beigeordnete des Landkreises OSL, Landrat Siegurd Heinze sowie Uwe Rößler, Geschäftsführer der Rhenus Veniro GmbH & Co. KG und Alfons Dienel, Geschäftsführer der KVG mbH (v.l.n.r.). / Foto Landkreis

pm/red

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