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Niederlausitz Mittwoch, 14 Juni 2017 08:43 |  von Redaktion

Spitze auch nach Schulschluss

Spitze auch nach Schulschluss

Sie haben nicht nur hervorragende Ergebnisse in der Schule erreicht, sondern sich auch nach dem Pausenklingeln außerschulisch und gesellschaftlich engagiert.

Dafür wurden Franziska Schneider und Tino Hoffmann vom Emil-Fischer-Gymnasium Schwarzheide, Maria Trodler vom Friedrich-Engels-Gymnasium Senftenberg, Anika Raaz vom Oberstufenzentrum Lausitz sowie Monique Schwarze vom Christlichen Johanneum Hoyerswerda am 12. Juni im Kulturhaus der BASF Schwarzheide GmbH jeweils mit einem Dehmel-Stipendium ausgezeichnet.

Mit ihrem vielseitigen und persönlichen Einsatz haben die fünf Abiturienten zum Erfolg außerschulischer und sozialer Projekte beigetragen. Sie betätigten sich unter anderem im Schulchor, organisierten Registrieraktionen für Knochenmarkspenden, beteiligten sich an lokalen Kunstprojekten oder unterstützten die Kirchenarbeit in ihrem Heimatort.

„Wichtigstes Anliegen der Stiftung ist es, besonderes Engagement zu würdigen und die Ausbildung junger Menschen in der Lausitz zu fördern“, betont Stiftungsgründer Dr. Hans-Herrmann Dehmel.

Das Stipendium umfasst eine Zahlung von jeweils 500 Euro für die ersten sechs Semester des Studiums. Damit soll der Kauf von Büchern und Arbeitsmaterialien erleichtert werden. Die feierliche Übergabe der Stipendien wurde von Dr. Colin von Ettingshausen, Stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsvorstandes und Kaufmännischer Geschäftsführer der BASF Schwarzheide GmbH, moderiert.

„Die Dehmel-Stiftung unterstützt junge Talente auf dem Weg, die Fachkräfte von morgen zu werden. Damit fördert sie die Entwicklung der Region nachhaltig“, so von Ettingshausen.

Zur Dehmel-Stiftung

Die Dehmel-Stiftung verfolgt ausschließlich gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Sie fördert Kunstprojekte und Kultureinrichtungen in der Region und leistet außerdem Hilfe in sozialen Notfällen.

Die Stiftung wurde im Jahr 2000 von Dr. Hans-Herrmann Dehmel und seiner Ehefrau Gisela gegründet. Dr. Dehmel prägte von 1990 bis 1995 als erster Vorsitzender der BASF Schwarzheide GmbH die Entwicklung des Chemie-Standortes maßgeblich. Er selbst stammt aus der Lausitz, ist seit 2001 Ehrenbürger der Stadt Schwarzheide und fühlt sich bis heute tief mit seiner Heimat verbunden. Gisela Dehmel unterrichtete als Studienrätin am Gymnasium in Schwarzheide.

Seit der Stiftungsgründung haben bereits 65 Abiturienten aus der Region ein Stipendium erhalten.

pm/red

Foto: BASF Schwarzheide GmbH

 

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