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Niederlausitz Dienstag, 16 Mai 2017 16:00 |  von Redaktion

Klinikum Niederlausitz unterstützt Hilfskonvoi in die Ostukraine

Klinikum Niederlausitz unterstützt Hilfskonvoi in die Ostukraine

Spende an die Organisation „Ukraine das ist Europa e.V.“

Mitte April rief der Bundestagsabgeordnete Ingo Senftleben (CDU) angesichts der prekären Bedingungen in der Ukraine, unter denen die Einwohner und Geflüchteten leben müssen, zur Unterstützung einer Spendenaktion auf. Die Klinikum Niederlausitz GmbH sowie die Tochtergesellschaft Gesundheitszentrum Niederlausitz beteiligten sich kurzerhand mit einer gemeinsamen Spende in Höhe von 2.000 Euro, um den Menschen wieder Zuversicht zu vermitteln. Tausende Kilogramm Hilfsmittel wurden zudem in Sachsen gespendet und mit dem Scheck des Klinikums Ende April mit der dritten „Osterfahrt für die Freiheit“ von Radeberg aus ins ferne Ivano-Frankivsk in die Ukraine gebracht. Dank der Unterstützung konnten sich Kinder über Spielzeuge und Süßes freuen, materiell ungesicherte Familien bekamen Hilfe bei Kleidung und Nahrung und Versehrte und Invaliden erhielten das erste Mal unentgeltlich Hilfsmittel wie Rollstühle und anderes.

Laut der UNO-Flüchtlingshilfe hat der Bürgerkrieg im Osten der Ukraine schon über zwei Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieben. Mehr als eine halbe Million Kinder sind direkt mit ihren Familien davon betroffen. Auch wenn der vor drei Jahren begonnene Konflikt nicht mehr im Zentrum der täglichen Berichterstattung steht, sterben bei häufigen Verstößen gegen die 2015 vereinbarte Waffenruhe weiterhin regelmäßig Menschen. In fast allen Lebensbereichen benötigen die Menschen in der Ukraine Unterstützung. Schirmherr der „Osterfahrt für die Freiheit“ ist seit 2016 Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich.

Foto: Ingo Senftleben überreichte in Radeberg den Scheck der Klinikum Niederlausitz GmbH und Gesundheitszentrum Niederlausitz GmbH an die Verantwortlichen des Hilfskonvois (Foto: Privat)

pm/red

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