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Niederlausitz Freitag, 16 September 2016 06:16 |  von Redaktion

Die Zukunft der Lausitz aus europäischer Perspektive

Die Zukunft der Lausitz aus europäischer Perspektive

Im Auftrag der 23 Mitglieder der Lausitzrunde habe sich die beiden Sprecher, die Spremberger Bürgermeisterin Christine Herntier sowie der Oberbürgermeister der Stadt Weißwasser/O.L., Torsten Pötzsch, an den Lausitzer Bundestagabgeordneten Dr. Klaus-Peter Schulze gewandt, um ein Treffen mit dem Europaabgeordneten Dr. Christian Ehler zu organisieren. Dieses fand nun am Donnerstag, den 15. September 2016, in Berlin statt. Mit dabei war auch Gerhard Hänel, Berater für wirtschaftliche und industrielle Aspekte. Thema des Treffens war der gewaltige Strukturwandel in der Lausitz, der durch die Klimapolitik des Bundes unumgänglich ist.

Gemeinsam wurde beraten, in welcher Form eine Unterstützung seitens der Europäischen Union für die Lausitz erfolgen könnte. Denkbar wäre die Einrichtung einer europäischen Modellregion. Deren Zentrum könnte der Industriepark Schwarze Pumpe bilden, der als Leuchtturmprojekt wichtige wirtschaftliche Impulse in die Region aussendet.

Dr. Schulze hob die Bedeutung des Treffens hervor. „Die Überlegungen zur Ausgestaltung des Strukturwandels in der Lausitz dürfen nicht auf die lange Bank geschoben werden. Die Politik ist in der Verantwortung, bereits jetzt mögliche Maßnahmen und Schritte zur wirtschaftlichen und sozialen Abfederung dieses tiefgreifenden Umbruchs zu erörtern. Darüber hinaus werden insbesondere die Bürgermeister und Landräte, als kommunale Vertreter, bei der weiteren Ausgestaltung des Strukturwandels eine herausragende Rolle einnehmen und müssen daher schon heute an den Konzeptionen beteiligt werden.“

Bild: v.l.: Gerhard Hänel, Christine Herntier, Dr. Christian Ehler, Katharina Sauer (Büro Dr. Ehler), Dr. Klaus-Peter Schulze, Torsten Pötzsch

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