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Nachbarn Donnerstag, 04 Mai 2017 09:56 |  von Redaktion

Baubeginn für die B96 Ortsumgehung Hoyerswerda

Baubeginn für die B96 Ortsumgehung Hoyerswerda

Der sächsische Verkehrsminister Martin Dulig hat heute gemeinsam mit Klaus-Martin Klein, Referatsleiter im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Birgit Weber, Beigeordnete im Landratsamt Bautzen und Stefan Skora, Oberbürgermeister der Stadt Hoyerswerda, sowie mit Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, mit einem feierlichen Spatenstich den Baubeginn der Ortsumgehung Hoyerswerda (B 96) gestartet.

„Bereits 1992 wurde die Ortsumgehung in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen, 2013 erhielt die Trasse Baurecht. Insofern gilt für die Stadt Hoyerswerda und seine Bürgerinnen und Bürger: Was lange währt wird endlich gut“, so Verkehrsminister Martin Dulig. „Die Bundesstraße hat es ja bereits dank eines eigenen Liedes zu überregionaler Bekanntheit geschafft. Ich hoffe, dass sich auch die schnellere Verbindung zwischen B 96 und B 97 Richtung Cottbus schnell herumspricht und positiv auf die Wirtschaft ausstrahlt.“

Die Ortsumfahrung wird zukünftig die Durchfahrtsstraßen in Hoyerswerda vom Verkehr entlasten. Sie verläuft östlich von Hoyerswerda und wird im Norden an die B 97 angebunden und westlich des Scheibe-Sees entlanggeführt. Im Süden wird die neue Ortsumfahrung zwischen Zeißig und Maukendorf wieder auf die Trasse der B 96 geführt.

Bis zum Sommer 2019 erfolgt der Neubau der insgesamt 6,7 Kilometer langen Trasse in zwei Bauabschnitten. Der 1. Bauabschnitt beinhaltet den ca. 5 km langen Abschnitt ab der Ortslage Maukendorf bis zur S108, sowie den Ausbau des räumlich von der Trasse getrennten Schmiedeweges. Der 2. Bauabschnitt beginnt mit der Fortführung der B96 am Knoten B96/S108 und endet mit dem neuen Knotenpunkt, B 96/B97. Drei Brückenbauwerke entstehen. U.a. wird der vorhandene Bahnübergang der B 96 mit der DB-Strecke Horka-Roßlau durch eine Straßenbrücke (BW 1) im Zuge der Ortsumfahrung ersetzt.

Die voraussichtlichen Gesamtkosten betragen rund 20 Mio. Euro. Diese werden von Bund, Freistaat Sachsen, DB AG und der Stadt Hoyerswerda getragen.

pm/red

Foto: SMWA

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