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Nachbarn Dienstag, 02 August 2016 18:16 |  von Redaktion

Neue Lausitzer Philharmonie feiert 20-jähriges Jubiläum am Gründungsort Hoyerswerda

Neue Lausitzer Philharmonie feiert 20-jähriges Jubiläum am Gründungsort Hoyerswerda

Die Konzertsaison 2016/2017 beginnt für die Neue Lausitzer Philharmonie mit einem Jubiläum: Das Orchester feiert sein 20-jähriges Bestehen im September mit einem Jubiläumskonzert. Am 07. September ist dieses in der Lausitzhalle Hoyerswerda zu erleben, an dem Ort, an dem das Orchester 1996 gegründet wurde. Im Anschluss findet der Jubiläums-Festempfang im Gesellschaftssaal der Lausitzhalle statt.

20 Jahre Orchesterarbeit bieten dabei viel Stoff, der bisher noch nicht erzählt wurde: ob außergewöhnliche Konzertorte, emotionale Begegnungen mit Zuhörern oder Musikstücke, die kontrovers diskutiert wurden. Alle diese Geschichten wollen die Musiker nun mit ihrem Publikum und der Öffentlichkeit teilen.

Zum Programm: Den Auftakt des Konzertes bildet der „New Era Dance“ des zeitgenössischen amerikanischen Komponisten Aaron Jay Kernis. Es folgen die dem Konzert seinen Titel gegeben „Festklänge“ von Franz Liszt. Die Symphonische Dichtung schuf der Komponist ursprünglich anlässlich seiner Vermählung mit Carolyne von Sayn-Wittgenstein. Auch wenn diese Heirat nie stattgefunden hat, blieb der programmatische Titel. Musikalisch charakterisiert Liszt sich durch ein ernstes Hauptthema und seine Geliebte durch ein graziöses Seitenthema. Ein Fest ganz anderer Art nahm Johannes Brahms für seine „Akademische Festouvertüre“ zum Anlass. Ihm wurde 1879 die Ehrendoktorwürde durch die Universität Breslau verliehen. In der Ouvertüre verarbeitete Brahms passenderweise Zitate mehrerer Studentenlieder. Den Höhepunkt des Konzertes wird das Werk „Module 1 und 2 für zwei Orchester und zwei Dirigenten“ des Amerikaners Earle Brown bilden. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Ulrich Kern wird Generalmusikdirektor Andrea Sanguineti dieses dirigieren. Das „Capriccio espagnol“ von Nikolai Rimski-Korsakow bildet schließlich den Abschluss des Festkonzertes.

Über die Neue Lausitzer Philharmonie: Die Neue Lausitzer Philharmonie entstand aus einer Fusion der Lausitzer Philharmonie und dem Philharmonischen Orchester Görlitz und wurde am 1. August 1996  gegründet. Es entstand ein Kulturraumorchester für den gesamten ostsächsischen Raum. Erste Planungen, nach denen dem neuen Klangkörper über 93 Musiker angehören sollten, wurden leider nicht umgesetzt. So spielte das Orchester mit 56 Musikern. Die Neue Lausitzer Philharmonie spielt pro Saison sieben verschiedene sinfonische Konzertprogramme in jeweils fünf Städten des Kulturraums Oberlausitz-Niederschlesien und erreicht damit pro Konzertserie etwa 2.000 Zuhörer. Nach der Schließung der Görlitzer Stadthalle hat die Neue Lausitzer Philharmonie als Heimspielort das Theater Görlitz mit 504 Plätzen, das Theater Bautzen und das Zittauer Theater mit viel Flair und immer ausverkauften 400 Sitzen. Der akustisch beste Konzertsaal ist die 1984 gebaute Lausitzhalle Hoyerswerda für 800 Zuhörer, dazu das kleine aber feine Neue Stadttheater Kamenz, wo bis zu 160 Musikfreunde das Phänomen Orchester hautnah miterleben können. Das Repertoire  reicht von den großen Sinfonikern wie Mahler und Schostakowitsch über Schumann, Grieg und Beethoven bis hin zu zeitgenössischen Komponisten und genreübergreifenden Crossover-Projekten. Einen besonderen Stellenwert genießt die Pflege der Kirchenmusik und der Neuen Musik des 20. und 21. Jahrhunderts.

Generalmusikdirektoren der Neuen Lausitzer Philharmonie

Christof Escher von 1996 – 2002

Miloš Krejčí von 2002 – 2003

Eckehard Stier von 2003 – 2013

Andrea Sanguineti seit 2013

Mi., 07. September 2016, 19:30 Uhr, Lausitzhalle Hoyerswerda

1. Philharmonisches Konzert »Festklänge«

Im Anschluss des Konzertes: Festempfang »20 Jahre Neue Lausitzer Philharmonie« im Gesellschaftssaal der Lausitzhalle Hoyerswerda

„Festklänge“

1. Philharmonisches Konzert  | Jubiläumsokonzert „20 Jahre Neue Lausitzer Philharmonie“

Aaron Jay Kernis (*1960): New Era Dance

Franz Liszt (1811 – 1886): Festklänge

Johannes Brahms (1833 – 1897): Akademische Festouvertüre c-Moll op. 80

Earle Brown (1926 – 2002): Module 1 und 2 für zwei Orchester und zwei Dirigenten

Nikolai Rimski-Korsakow (1844 – 1908): Capriccio Espagnol op. 34

 

GMD Andrea Sanguineti, Dirigent

Ulrich Kern, Dirigent

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