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Simone Noack

Simone Noack

Am gestrigen Freitag drängten sich bereits viele Besucher vor den Türen des Tierparks, ehe pünktlich um 19 Uhr alle Kassen öffneten. Das Geschehen im Eingangsbereich ist bestens organisiert. Drei Kassenhäuschen waren für die Abendkasse geöffnet.

Der MKF-Lausitz e. V. veranstaltet heute bereits zum 12. Mal ein Treffen für Freunde der Militärtechnik auf dem Motocross-Gelände in Hänchen. Verschiedene Militärfahrzeuge durchwühlen die Cross-Strecke auf Reifen oder Ketten, schütteln alle Insassen ordentlich durch und sorgen mit dicken Staubwolken für Authentik. Die Schlange der Mitfahrwilligen riss nicht ab.

Dienstag, 01 Mai 2018 19:15

21. Oldtimertreffen in Werben

Wer in nächster Zeit den Bund für´s Leben eingehen möchte, war heute in der Cottbuser Messehalle genau richtig. Es ist die größte Hochzeitsmesse zwischen Berlin und Dresden und wird offenbar auch im 5. Jahr noch monumentaler! Zukünftige Brautpaare müssen sich schon längst nicht mehr allein Gedanken darüber machen, wie sie ihren schönsten Tag organisieren und verbringen möchten. Für all diese großen und kleinen Entscheidungen war ihnen die heutige Messe eine große Hilfe. Auch wenn für die meisten Bräute wohl die Wahl des richtigen Brautkleides die größte Herausforderung zu sein scheint, so gilt es an diesem Ereignis an so viele bedeutende Dinge zu denken, die letztendlich ein perfektes Gefüge ergeben. Wo möchten wir feiern? Welche Trauringe gefallen uns? Wer hält unseren Tag fotografisch fest? Haben wir an den Brautstrauß gedacht und wer backt unsere Hochzeitstorte? Fragen über Fragen, die manchmal auch schon vor dem Jawort zum handfesten Streit führen können.  Aber heute wurde alles beantwortet! Nicht nur in der Halle, sondern auch im Außengelände präsentierten sich zahlreiche Aussteller. Draußen konnte man sich für das passende Gefährt für jeden Anlass entscheiden. Alles nur eine Frage der benötigten Pferdestärken!

Aber nicht nur das Heiraten stand heute im Mittelpunkt. Auch zu Familienfesten wie Einschulung, Konfirmation, rundem Geburtstag und Jugendweihe konnte man sich genügend Inspirationen holen.

Dass sich auch Samba und Poledance picobello in ein Partyprogramm integrieren lassen, davon konnten sich die Messebesucher bei jeweils 2 verschiedenen Shows überzeugen. Die Damen rund um Mareike Linzer zeigten heiße Tänze zu karibischen Klängen. Wie sich das Brautpaar stilsicher beim Hochzeitstanz bewegt, zeigte die Tanzschule Fritsche.

Inzwischen sind auch Feuerwerke bei runden Geburtstagen so normal wie in der Silvesternacht. Aber dass es statt lauter Knallerei auch eine romantische Feuershow als Höhepunkt einer Familienfeier sein kann, zeigten im Außenbereich die Feuerkünstler von „Ravenchild“.

In meinem eigenen Familien- und Freundeskreis gibt es 2018 mehrere runde Geburtstage zu feiern. Also wollte ich doch gleich meinen heutigen Messebesuch mit der Suche nach einer passenden Robe für diese Anlässe verbinden. Bei den Modeschauen liefen die tollsten Kleider an mir vorbei. Und was war das Ende vom Lied? Jetzt habe ich noch immer nichts anzuziehen, weil eben Brautkleider diese Magie besitzen, die Mädchen alles um sich herum vergessen lassen.

Wer zum Messebesuch sein Fahrzeug auf dem Parkplatz unterhalb der Tangente (vor der Alten Chemiefabrik) parkte, hatte vielleicht etwas weniger Spaß. Es werden doch dort tatsächlich 3 Euro kassiert, damit man mit seinem Fahrzeug über Unmengen von Glasscherben fahren kann. Da hätte doch wirklich der Silvesterdreck im Vorfeld mal entfernt werden können. Vielleicht reichen ja nun die eingenommenen Parkgebühren, um endlich die Kehrmaschine kreisen zu lassen.

Das Weihnachtsfest ist vorüber, viele Cottbuser haben ihren Tannenbaum bereits aus dem heimischen Wohnzimmer entfernt. Doch wohin jetzt mit dem um einige Nadeln ärmeren Baum? Seit 2015 stellt sich diese Frage für die Ströbitzer nicht mehr, denn bereits zum 4. Mal fand heute bei der Freiwilligen Feuerwehr am Vetschauer Platz der Weihnachtsbaumweitwurf statt. Wer keine Möglichkeit hatte, seinen eigenen Baum mitzubringen, für den standen auch wieder bereits für die entsprechende Altersklasse zurechtgesägte Exemplare zur Verfügung.

Für einen Startpreis von 2 Euro hatte jeder Teilnehmer 3 Versuche, seinen Baum so weit wie möglich zu werfen. Gewertet wurde jeweils der beste Wurf. Der Erlös dieses Wettkampfes wird – wie schon in den Vorjahren - wieder einer gemeinnützigen Einrichtung zugutekommen.

Insgesamt gingen 75 Teilnehmer an den Start. Bei den Männern wurde der Baum 6,50 m weit geworfen. Bei den Frauen gewann Katrin Köpke mit sagenhaften 4,90 m. Bei den Kindern gewannen in der Kategorie u16 Leon Alt mit 5,1m und Vivi Liebscher mit 3,8 m. In der Kategorie u10 gewann Darian Herrmann mit 3,5 m.

Alle Gewinner stehen ab dem 8.1. auf der Homepage http://feuerwehr-stroebitz.de/ und können sich ihre Preise Dienstags von 18.30 bis 21 Uhr abholen.

Auch in diesem Jahr konnte man sich vor dem sportlichen Wettkampf mit schmackhaftem Eisbein und Sauerkraut aus der Gulaschkanone stärken. Diese wurde durch die Kameraden bereits morgens um 8 Uhr angefeuert, damit alles pünktlich zur Mittagszeit serviert werden konnte. Sitzplätze im Gerätehaus und im Schulungsraum wurden zeitweise rar. Schon am sechsten Tag des neuen Jahres wurden offenbar alle guten Vorsätze des Diäthaltens vergessen. Alle 90 Eisbeine fanden ihre „Abnehmer“. Für diejenigen, die es nicht so deftig mögen, hatten die Kameradinnen selbstgebackenen Kuchen vorbereitet.

Nachdem ihre Konzerte im Frühjahr so überaus erfolgreich waren, ist Maite Kelly seit September auf „Sieben Leben für dich“-Zusatztournee unterwegs. Am gestrigen Mittwoch war sie nun mit ihrer Band in der Cottbuser Stadthalle zu erleben. Die vier Jungs der deutschen Schlager-Boygroup „Feuerherz“ heizten mit ihren Hits ordentlich die Stimmung im Saal an, bevor Maite mit einer an Temperament und Herzlichkeit kaum zu übertreffenden Show ihre vielen Fans hier in der Lausitz unterhielt.

Seit Wochen war die Veranstaltung ausverkauft, aber am 06.04.2018 gibt Maite nochmals ein Zusatz-Zusatz-Konzert für alle, die für gestern keine Karten mehr ergattern konnten.

Im Rahmen der TV–Show „Schlagerboom 2017“ wurde Maite Kelly am letzten Samstag sogar mit Platin für ihr Erfolgsalbum „Sieben Leben für dich“ ausgezeichnet.

Als zweitjüngstes Kind einer Künstlerfamilie wurde ihr die Musik praktisch mit in die Wiege gelegt. Anfangs noch als Straßenmusiker zogen die Kellys durch die ganze Welt. Als sich 2008 die Kelly Family als Band auflöste, musste sich Maite komplett neu orientieren. Ob als Synchronsprecherin, Songschreiberin, Sängerin, Musical-Darstellerin oder gar Tänzerin bei „Lets Dance“ – Maite kann alles! Im Sommer 2011 entwarf Maite mit Bon Prix sogar ihre erste Modekollektion. Inzwischen ist sie auch als Kinderbuchautorin sehr erfolgreich.

Gestern reiste Maite mit uns durch das pralle Leben mit all seinen Gefühlen, singt von Sonnenschein und Regen und der großen Liebe. Gleich zu Beginn verlor sie unfreiwillig ihren Rock. Charmant und selbstironisch überspielte sie dies mit den Worten „da habe ich wohl etwas zu viel gegessen“. Der Rock bekam noch zwei Chancen. Selbst ihrem Gitarristen gelang es nicht, ihn haltbarer an Maites Hüfte zu befestigen. Egal, weg damit, so ein Stück Stoff kann doch eine Maite nicht ausbremsen. Sie hatte ihrem Publikum viel zu erzählen. Von ihren Begegnungen mit Udo Jürgens, der ihr in Kindertagen in die Wange kniff, oder wie sie sich auf dem Schoß von Mireille Mathieu über deren Pilz-Frisur wunderte.

Egal, ob leise melancholische Balladen oder mitreißende tanzbare Schlager, die Powerfrau hat es drauf - eine Entertainerin mit viel Temperament, einer wahnsinnig kraftvollen Stimme, großer Klappe aber mit ganz viel Herz.

Momentan ist der König von Mallorca auf großer Center-Tour, um sein Album "Jürgen Drews Feat. Drews" zu promoten. Als vierte Station auf dieser Tour legte er heute einen Stopp im Blechen-Carré ein. Sowohl ganz junge als auch ältere Fans warteten schon seit 14 Uhr an der Bühne auf ihren Onkel Jürgen. Pünktlich um 15 Uhr war er dann da, ging auf die Bühne, knipste den Gute-Laune-Schalter an und schenkte uns einen Regenbogen.

Jetzt hat Jürgen Drews ein Album mit all seinen bekannten Hits neu aufgenommen. Drews covert sich hier gewissermaßen selbst. 22 alte und neue Hits hat er auf das neue Album gepackt. Dass er "wieder alles im Griff" hat, bewies er beim heutigen fast 90minütigen Konzert. Sein "Bett im Kornfeld" durfte natürlich genauso wenig fehlen wie "Mama Loo" aus seinen Zeiten bei den Les Humphries Singers.

Die Cottbuser seien das beste Publikum, am liebsten hätte er alle mit nach Mallorca genommen. Aber so weit werden wir gar nicht reisen müssen, schließlich hat er alle Fans für das nächste Jahr in den Spreewald eingeladen, wo er mit Ehefrau Ramona seine Silberhochzeit feiern möchte.

In seinem neuesten Song heißt es, "das ist das beste Lied der Erde, das singe ich, bis ich sterbe". Wir hoffen doch sehr, dass er das bitte noch ganz lange singt! Onkel Jürgen, bleib gesund und komm bald wieder nach Cottbus!

Eindrücke vom Aufrtritt in Cottbus gibt es im Video:

Sehr sportlich ging es heute beim Kiezfest an der Lutherkirche zu. Unter dem Motto „It's time to #BeActive” rief die Europäische Kommission die Europäer auf, sich mehr zu bewegen und einen aktiveren Lebensstil zu etablieren. Und genau das taten dann auch alle. Jung und Alt bewegten sich zu karibischen und orientalischen Klängen gemeinsam beim Zumba. Es wurde gerudert, getrommelt, gemalt und gehüpft. Direkt vor dem Altar der Lutherkirche hing eine überdimensionale Himmelsschaukel, auf der die Mutigen hoch über den Kirchenbänken schweben konnten. Wem das noch nicht hoch genug war, der durfte auch den Kirchturm besteigen. Die Sonne sah man leider nur als Kreidezeichnung auf den Pflastersteinen - aber dafür handgemalt und in den wunderschönsten Farben.

Abends nochmal schnell auf ein Feierabendbierchen das Haus verlassen? Da müssen Sie demnächst aber längere Wege in Kauf nehmen, wenn Sie in Theaternähe wohnen. So langsam sterben die urigen Kiezkneipen in der Umgebung aus. Gab es damals noch das „Schillerschlösschen“, „Zur Eisenbahn“, „Jonathan“ oder das „Doppeldeck“, so stehen nunmehr die Chancen für ein Thekengespräch schlecht. Im Dezember wird nun auch die „Lindenklause“ in der Karl-Liebknecht-Straße 106 seine Türen schließen.

In den letzten 54 Jahren trafen sich dort so einige Männerfreundschaften, die Skat- oder Dartspieler und auch Fotofreunde beim Stammtisch. Zum Mittagstisch kamen viele Mitarbeiter umliegender Büros und Firmen vorbei, welche die gute deutsche Küche zu schätzen wussten. Legendär waren die hausgemachten Bouletten, Rouladen oder knusprige Schnitzel mit Bratkartoffeln.

Gudrun Eckert, die Inhaberin der „Lindenklause“, verabschiedet sich nun von ihren Gästen. Seit 1990 kümmerte sie sich um Wohl und Wehe ihrer Stammkunden in der Gaststätte auf der Ecke zur Lausitzer Straße zur vollsten Zufriedenheit – so, wie es in den Jahren zuvor schon ihre Eltern getan hatten. Bis 2013 stand ihre Mutti noch an dem kleinen Herd und bereitete die Hausmannskost, seitdem kämpfte sie allein in der Küche oder holte sich stundenweise Hilfe.

Auf die Anlieferung der Zutaten hat Frau Eckert seither verzichtet. Schon früh am Morgen belud sie ihr kleines Auto auf dem Großmarkt, eilte in ihr Restaurant zurück, damit das Mittagessen pünktlich um 12 Uhr für ihre Gäste auf dem Tisch steht.

Mit dem Aus des Traditionslokals geht nun auch ein Stück Cottbuser Geschichte zu Ende. Viele schöne Erinnerungen werden in der Gastronomin geweckt, wenn sie an die vielen Feste zurückdenkt, die in ihren Räumen stattfanden. Unzählige Hochzeiten, Kindergeburtstage, runde Jubiläen und auch Trauerfeiern wurden in der Lindenklause begangen.

Nachdem im Januar 2008 auch das Rauchverbot in Brandenburg galt, kamen nur noch wenige der abendlichen Stammgäste. Der große runde hölzerne Stammtisch, welcher noch immer vor der Theke thront, könnte Geschichten erzählen – aus Zeiten, in denen die Luft zum Atmen im Lokal knapp war.

Durch den Eigentümerwechsel der Immobilie und die damit verbundene Rekonstruktion erfuhr die Lindenklause 2012 eine Aufwertung. Der Tresenbereich, das Mobilar sowie der Fußboden wurden komplett erneuert, Wände bekamen aufhellende Farben und Bilderrahmen mit Fotos, welche die Wirtin in ihrer wenigen Freizeit selbst aufgenommen hat, bekamen ihren Platz. Auch die sanitären Einrichtungen fand man nun nicht mehr im dunklen Hausflur.

Ob es nun auf der Karl-Liebknecht-Straße zu einer scheinbaren Durststrecke kommen wird, bleibt abzuwarten. Bis jetzt haben sich einige Interessenten die Räumlichkeiten angesehen, aber ein Nachfolger hat sich noch nicht gefunden.

Auf das Ende des Arbeitslebens und den Beginn des Ruhestandes blickt Frau Eckert mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Plötzlich wird es genügend freie Zeit geben. Den Gänsebraten will sie in diesem Jahr zum Weihnachtsfest erstmals ausschließlich für ihre Familie zubereiten. Wie sie verriet, werden Termine beim Frisör oder im Kosmetikstudio nun häufiger und sie kann diese endlich intensiv genießen.

Wir wünschen Frau Eckert die Erfüllung ihrer langgehegten Wünsche und Träume sowie einen gesunden und geruhsamen wohlverdienten Ruhestand. Dankeschön für ihre freundliche und emsige Art. Möge keine Langeweile, sondern eine frische Brise durch ihre Rentenzeit wehen!

Im Rahmen der Interkulturellen Woche und der Europäischen Woche des Sports laden die Veranstalter am 23.09.2017 ab 13:30 Uhr zum Kiezfest unter dem Motto "Komm wir malen eine bunte Sonne".

Zwischen Weinberg- und Lutherstraße finden viele sportliche Aktivitäten wie Volleyball, Hockey, Badminton oder Paddeln statt. Direkt vor der Lutherkirche kann unter freiem Himmel Schach und Tischtennis gespielt werden. Wer schon immer mal den Turm der Kirche besteigen wollte, der hat an diesem Tag die Gelegenheit dazu.

Als Gäste werden die Stadtjugendfeuerwehr Cottbus, die Malteser, der Stadtsportbund, Kinderleicht e.V., Roland Jaintz, die Band Mardi und Monika erwartet, welche mit ihren Trommeln ordentlich einheizt. Um 18 Uhr steigen viele Wunschballons in den Cottbuser Himmel. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt.

Mit viel Herzblut wird diese Veranstaltung organisiert von den Kindern- und Jugendlichen des ESV Lok RAW Cottbus mit Ihrem Präsidium, der Jungen Gemeinde der Lutherkirche mit Pfarrer Stephan, der Hockeymannschaft der Bewegten Grundschule und Ihren Eltern sowie dem Bürgerverein der Spremberger Vorstadt.

Das alles klingt doch nach einem unterhaltsamen Ausflug für die ganze Familie!

 

Fotos: Flyer des Veranstalters

Samstag, 16 September 2017 18:14

3. Dogfestival im Cottbuser Strombad

Im Strombad direkt an der Spree drehte sich heute bereits zum dritten Mal wieder alles um den besten Freund des Menschen. Thomas Bergner vom Geschäftsbereich Ordnung und Sicherheit der Stadt Cottbus lobte in seiner Eröffnungsrede den Wettergott, der auch zum diesjährigen Dogfestival ein Einsehen hatte und einen Sonnen-Wolken-Mix schickte.

Geehrt wurde die Siegerin des Fotowettbewerbs, deren Hund Evan in diesem Jahr das Veranstaltungsplakat schmückt.

Ein abwechslungsreiches Programm für Mensch und Hund zog sich über den gesamten Veranstaltungstag. Bei der Flyball-Show jagten die kleinen Fellnasen über einige Hindernisse dem Tennisball entgegen, welcher an einer Klettwand angebracht war. Die Rettungshundestaffel Spree/Neiße aus Forst und Ostbrandenburg zeigte in ihren Vorführungen, dass der Spürsinn eines Hundes beim Retten und Bergen von in Not geratenen Menschen nicht durch technische Hilfsmittel zu ersetzen ist. Die Dog Diving Show bewies wieder eindrucksvoll, dass so mancher Hund für sein liebstes Spielzeug alle Hürden überwindet und sogar ins kalte Wasser springt. Aber es gab auch einige Angst"hasen", die nur laut kläffend am Beckenrand ausharrten. Nebenbei gab es wichtige Tips zum Thema Fellpflege oder Hundeaugen in verschiedenen Vorträgen. Ein Dog Walk entlang der Spree bis hin zur Markgrafenmühle bildete den Abschluss für viele Hundefreunde.

Immer am zweiten Septemberwochenende des Jahres treffen sich auf dem Hindenberg-Speedway bei Lübbenau die verrücktesten Rennfahrer zum Vintage Dirttrack Racing. Nun ist das Rennen schon wieder Geschichte und hat viel Staub aufgewirbelt. Automobile und Motorräder, die bis einschließlich 1959 gebaut worden sind, lieferten sich knallharte Kämpfe.

Bei allem Ehrgeiz und Benzin im Blut stehen aber immer Fairness und Sicherheit an erster Stelle. Schon am frühen Samstagmorgen wurden bei der Fahrerbesprechung letzte Hinweise für ein unfallfreies Rennen gegeben und nach der technischen Abnahme und dem offiziellen Fototermin starteten die ersten Trainingsrunden. Aus allen Ecken Deutschlands reisen die Rennfahrer extra für dieses Event an. Sogar für einen Fahrer aus Holland war die Entfernung kein Hindernis.

Auf den Zuschauertribünen war es in diesem Jahr nicht ganz so voll wie in den letzten Jahren. Dieses war sicherlich dem doch sehr wechselhaften Wetter geschuldet. Immer wieder gingen kurze Regenschauer über dem Sandoval nieder. Viel Geduld benötigte man in der Mittagspause. Um sich seine Burger, Pommes oder Hot Dogs zu sichern, mussten schon mal Wartezeiten von 30 Minuten in Kauf genommen werden.

Frisch gestärkt ging es am Nachmittag mit den Wertungsläufen weiter. Am Abend gab es für die Gewinner eine ordentliche Sektdusche und für die Feierwütigen viel Livemusik mit "Hannes & the Vinyl Freaks".

Der ADAC Berlin-Brandenburg e.V. startete heute mit Automobilen bis Baujahr 1987 seine 2. Landpartie Classic quer durch den Spreewald und die Lausitz. Nach der technischen Abnahme aller 100 Fahrzeuge starteten diese gegen 11 Uhr vor der Kulisse unseres wunderschönen Cottbuser Staatstheaters. Im letzten Jahr führte die ADAC Landpartie Classic mit 80 historischen Automobilen durch das Ruppiner Seenland. Es ist eine Augenweide, die blitzblanken Oldtimer anzuschauen. So sorgfältig hat wahrscheinlich nur der Cottbuser Postkutscher seinen Postkutschkasten poliert.

Getreu dem Motto „der Weg ist das Ziel“ führt die heutige Fahrt auf den Markt von Altdöbern (12.00 – 14.30 Uhr), zum excursio Besucherzentrum Welzow (13.00 – 16.00 Uhr) und zur Confiserie Felicitas nach Hornow (15.00 – 17.30 Uhr). Von 16.00 bis 18.00 Uhr werden die Fahrzeuge dann bereits wieder bei der Zieleinfahrt am Cottbuser Radisson Blu Hotel erwartet.

Anders als bei anderen Rallyes geht es hier nicht um die schnellste Zeit. Entschleunigung heißt das Zauberwort. Die sich aus der vorgegebenen Fahrstrecke und der vorgesehenen Fahrzeit ergebende Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei max. 30 km/h. An den verschiedenen Wanderpunkten sind durch die Fahrer und Beifahrer kleine Aufgaben zu lösen.

Am morgigen Samstag sind die wunderschönen Karossen in Peitz am Hüttenmuseum (9.00 – 11.00 Uhr), am Stift Neuzelle (10.30 – 13.30 Uhr) am Schloss Lieberose (13.00 – 14.30 Uhr) und am Spreewaldbahnhof in Burg (15.00 – 16.45 Uhr) zu bestaunen. In Neuzelle wird eine Jury beim Concours d´Elégance die Teilnehmerfahrzeuge unter die Lupe nehmen und anhand des äußeren Erscheinungsbildes, Innenraum und Originalität die drei schönsten Klassiker auswählen. Die große Zieleinfahrt mit musikalischer Umrahmung können Sie von 16.00 – 17.30 Uhr auf dem Cottbuser Altmarkt erleben.

Massen Dirt Track lädt zur Zeitreise inklusive Duellen auf dem Sandoval

Vom 8. bis zum 10. September startet „Massen Dirt Track“ zum neunten Mal voll durch: Das Sandoval für Duelle am Tag und unter Flutlicht erwartet Fahrer mit ihren US-Customs und Motorrädern bis Baujahr 60. In der Nachbarschaft des Flugplatzes Schacksdorf/Finsterwalde gelegen, wird jeder Gast für ein Wochenende zu einer Zeitreise in das Amerika der 40-iger und 50-iger Jahre auf einem der schönsten Dirt-Track-Gelände weit und breit eingeladen. Auch Fahrer von US-Cars jüngeren Alters sind willkommen auf dem Gelände – sie dürfen in den trainings- und rennfreien Zeiten selbst ein paar Runden auf dem Oval drehen.

Freitag beginnt der Einlass 14 Uhr. Danach ist die Strecke für Trainingsrunden offen. Am Samstag müssen sich alle Fahrer bis 12 Uhr angemeldet haben: ab 15 Uhr beginnen die Duelle. Diese werden ab 20 Uhr unter Flutlicht fortgesetzt, um die Sieger zu ermitteln.

Auf der urig gestalteten Aktionsfläche gibt es am gesamten Wochenende für den fast perfekten Traum amerikanischer Lebensweise Burger & Co vom Saloon Lonestar Dobra sowie Rock’n-Roll-Musik nonstop, aufgelegt von der beliebten DJane Manu Tanzratte. Freitagabend spielt außerdem die Live-Band “Kathy & The Deadies”, am Samstag rocken „The Flying Rockets“ und “HellabamaHonkyTonks” und Campern steht eine großzügige Fläche nahe am Geschehen zur Verfügung. Weitere Informationen über www.hotrodrace.de  oder auf Facebook. 

Text und Foto (Trainingsrunden auf dem Sandoval): Jana Zadow-Dorr

Dass das Staatstheater Cottbus viele treue Fans hat, davon konnte man sich am heutigen Sonntag wieder im Branitzer Park überzeugen. Bei herrlichstem Wetter flanierten tausende Theaterfreunde durch die herrliche Landschaft des Fürsten Pückler.

Wie in jedem Jahr werden am letzten Sonntag im August die Höhepunkte der neuen Spielzeit vorgestellt. Zu 17 Premieren, welche das Staatstheater Cottbus 2017/2018 bietet, waren 15 szenische Miniaturen im Park verteilt zu erleben.

Weiterhin warten acht Philharmonische Konzerte, zahlreiche Sonderkonzerte und viele kammermusikalische Aktivitäten auf seine Gäste. Als erste Premiere der neuen Spielzeit wird das Ballett "Menschenskinder" am 16. September 2017 im Großen Haus zu erleben sein. Auch wird es drei neue Tänzer im Cottbuser Ensemble geben.

Am 23. September 2017 feiert dann ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Theater an der Ruhr seine Premiere: Wilhelm Tell, ein Schauspiel nach Friedrich Schiller in der Textfassung des neuen Schauspieldirektors Jo Fabian.

Neu ist in dieser Spielzeit auch der erste Kapellmeister des Philharmonischen Orchesters. Alexander Merzyn - ein Dirigent, der auf eine Vielzahl an Auszeichnungen zurückblicken kann. Er wechselt nun vom Landestheater Coburg an das Cottbuser Staatstheater.

Auf zahlreiche Nachfragen des Publikums wird die Tradition der acht Uraufführungen wieder aufgenommen. Ein spannendes Konzertdebüt von Marie Jäschke, einer jungen Pianistin aus unserer Region, wird ebenso zu erleben sein. Eine Fülle an Sonderkonzerten erwartet die Musikfreunde. Das Konzert mit Alexander Knappe zusammen mit dem Philharmonischen Orchester am 15. September 2017 auf der Freilichtbühne Spremberg sowie zwei weiteren Terminen in Berlin in Hamburg tragen den guten Ruf des Staatstheaters auch über die Stadtgrenzen hinaus.

Opernfreunde dürfen sich auf Mozarts opulentes Theaterspiel "Don Giovanni" und Verdis "Macbeth" unter der musikalischen Leitung von GMD Evan Alexis Christ freuen. Andrew Lloyd Webbers "Sunset Boulevard" und Kálmáns Operette "Die Csárdásfürstin" sowie ein Liederabend "Sekretärinnen" werden für heitere Stimmung im Theatersaal sorgen.

Ein besonderes Jubiläum feiert in diesem Jahr der Verein der Freunde und Förderer des Staatstheaters Cottbus. In seinen 20 Jahren des Bestehens und durch seine über 250 Mitglieder wurden dem Theater insgesamt 287.000 Euro zur Verfügung gestellt, die für besondere Ausstattung, für Gastspiele oder zur Anschaffung bühnentechnischer Geräte dringend benötigt werden. Neue Mitglieder sind höchst willkommen. Informieren können Sie sich dazu unter http:\www.theaterverein-cottbus.de.

Bei meiner Runde durch den Branitzer Park, mit all den vielen positiven Eindrücken, welche die kleinen Theaterstücke hinterlassen haben, stellte ich am Ende fest, dass es Zeit wird, mal wieder in unser wunderschönes Theater zu gehen!

In diesem Jahr wird nicht nur 565 Jahre Ströbitz gefeiert, sondern auch das Hahnrupfen wurde heute bereits zum 25. Mal ausgetragen. Dazu ging es zum Jubiläum dieses Mal gleich zwei Hähnen an den Kragen. Es gab nämlich nicht nur junge Reiter, die den Kampf um die begehrte Trophäe aufnahmen, sondern auch junggebliebene Reiter, welche bereits auf eine lange Kariere als Erntekönige zurückblicken können. Bei schönstem Sonnenschein ritten sie alle über Schultkas Acker in der Blumenstraße und ließen sich von den vielen Ströbitzern anfeuern. Schon am Anfang riss Andre Horwath gleich den ganzen Hahn von der mit Eichenlaub geschmückten Reiterpforte. Da protestierten aber die anderen Reiter lautstark und der Hahn musste erneut positioniert werden.

Aber es dauerte auch wieder nicht lange und alle begehrten Teile waren erbeutet. Der 1. Erntekönig der junggebliebenen Reiter heißt Andre Horwarth, ihm folgten Mario Kaiser und Rene Zimmermann.

Jetzt bekamen die jungen Reiter ihre Chance: Max Behla, Christian Bobowk und Tommi Starick konnten sich stolz den Erntekranz umhängen lassen.

Natürlich mussten sich alle Erntekönige noch ihre Erntekönigin aussuchen, um gleich auf dem Acker ein Tänzchen zu wagen. Danach ging es hoch zu Ross zum Nevoigtplatz, wo schon Kaffee und frisch gebackener Kuchen wartete.

Sonntag, 13 August 2017 19:26

Erfolgreiches Festivalwochenende in Limberg

Pressemitteilung der Sportfreunde Limberg e.V.:

Biker spenden und fahren für „das Johanniter – Kinderhaus – Pusteblume in Burg
(Spreewald)“
350 Teilnehmer starteten am Samstagmittag zur Motorrad-Ausfahrt der Sportfreunde
Limberg e.V. anlässlich des 22. Bike & Rock Festivals. Von Limberg aus wurde das Hüttenwerk
in Peitz angesteuert. Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus Polen,
Tschechien und der Schweiz gingen gemeinsam auf die Tour.
Mit der traditionellen Motorradausfahrt unterstützten die Biker das „Johanniter – Kinderhaus
– Pusteblume in Burg (Spreewald)“ und so mancher Teilnehmer füllte gern die dafür
bereitgestellte Johanniter-Spendenbox. Näheres dazu im September 2017, siehe auch Details
unter *.
„Wie in den Vorjahren, haben wir mit der Ausfahrt ein Zeichen gesetzt, für den Zusammenhalt
in der Gesellschaft. Die Menschen und Unternehmen unserer Region unterstützen unser
Festival seit nunmehr zwei Jahrzehnten. Da ist es folgerichtig dem Projekt „Pusteblume“ auf
unsere Weise eine Stimme zu geben“, so Mario Müller, Pressesprecher des Vereins.
Nach dem stimmungsvollen Auftritt der sächsischen Band Mr. Feelgood am Freitag, gastierten
Xexex anstelle der erkrankten Band Nobody am Samstag in Limberg. Erwartungsgemäß
brachte „JBO“ Samstagnacht den gut (be)regneten Limberger Rasen zum brennen. Ein Ohrenschmaus
für die Limberger Biker-Kommune.
Im Namen des Vereins danken wir allen Gästen, Sponsoren, Partnern aus Wirtschaft und
Verwaltung für die Unterstützung und Zusammenarbeit sowie insbesondere der Polizei für
die sehr professionelle Begleitung auf den 83 km der Motorradausfahrt.

*Auf einem weitläufigen Grundstück in Burg (Spreewald) soll ein stationäres Kinderhospiz
und eine sonstige ambulant betreute Wohngruppe zu einem ganzheitlichen Konzept kombiniert
werden. Somit wird ein breites Leistungsspektrum für regionale und überregionale, palliative
und kurative Bedarfe bereitgestellt.

 

Titelfoto: Sportfreunde Limberg e.V.

alle weiteren Fotos: Simone Noack

 

In Limberg wird es an diesem Wochenende wieder laut. Bereits zum 22. Mal treffen sich hier Motorradfahrer, die bei Rockmusik und Bikerspielen ein lustiges Wochenende unter Gleichgesinnten verbringen wollen. Gäste aus der Umgebung aber auch von weit her halten den Limbergern schon viele Jahre die Treue und freuen sich schon lange auf dieses Festival. Die Ersten sind bereits angereist und schlagen ihre Zelte auf dem Festgelände auf.

Am Freitag ab 18 Uhr geht es mit lustigen Bikerspielen los. Gegen 21.30 Uhr spielen Mr. Feelgood alles von Schlager bis Rockmusik. Heiße GoGo´s und eine Stripshow heizen außerdem die Stimmung an.

Am Samstag trifft man sich dann um 11.30 Uhr zur großen Motorradausfahrt, welche um 12 Uhr zum Hüttenwerk nach Peitz startet. Der Nachmittag bietet wieder viel Spaß mit den berühmt-berüchtigten Bikerspielen. Wir dürfen gespannt sein, welche tückischen Wettbewerbe sich die Limberger Motorradfreunde in diesem Jahr haben einfallen lassen.

Die Hardrock-Formation Nobody aus Sachsen spielen ab ca. 20.30 Uhr bekannte Rock-Klassiker und gegen 23 Uhr werden J.B.O. zeigen, dass Pink das neue Schwarz ist. Mit eigenen Kompositionen  und bekannten Cover-Versionen von den Rolling Stones, Scorpions, Motörhead bis Rammstein bringen sie den Platz zum Beben.

Am Sonntag erfolgt dann nach ausgiebigem Bikerfrühstück die Abreise.

Packen Sie unbedingt Anti-Mücken-Spray ein und genießen das Wochenende!

Als die erste Vorstellung am heutigen Sonntag zu Ende war, gab es verunsicherte Blicke der Zirkusbesucher, als diese das Zelt ganz begeistert von den Darbietungen verließen. Fühlte sich da etwa der ein oder andere ertappt? Vor dem Zirkuszelt auf dem Viehmarkt hatten sich einige Tierschützer versammelt, um auf die nicht artgerechte Haltung von Wildtieren aufmerksam zu machen. Auf Transparenten forderten sie u. a. "Kein Applaus für Tierquälerei".

Es waren interessante Begegnungen, die sich hier teils unfreiwillig ergaben. Kinder fragten ihre Eltern, warum die Leute dort im Affen- oder Elefantenkostüm stehen. Darauf gab es Antworten von "ach komm, die spinnen doch", "den Flyer nimmst du nicht" oder auch "na die wollen nicht, dass die Tiere in der Manege Kunststücke zeigen".

Ein sonntagsfein gekleideter älterer Herr ließ es sich nicht nehmen, den Tierschützern in einem energischen Vortrag zu erklären, wie gut es den Tieren im Zirkus geht. Denn nur hier bekommen sie ihre Pflege, Nahrung und Beschäftigung. In freier Wildbahn würden sie selten so ein hohes Alter erreichen. Den von den Tierschützern entgegengebrachten Argumenten erwiderte er nur verständnislos "das ist doch alles Quatsch!".

Familien, die gerade auf dem Weg zum Kassenhäuschen waren, um sich Karten für die nächste Vorstellung zu kaufen, wurden Flyer in die Hand gegeben, welche über Qualen der Tiere aufklären sollen. Viele lehnten diese ab oder nahmen sie der Ruhe wegen entgegen, um sie wenige Meter weiter zu entsorgen. Wie sollten sie es auch ihren Kindern erklären? Wird doch hier in der Manege das Interesse und die Sympathie für die wilden Tiere geweckt.

Es ist ein zweischneidiges Schwert. Die Tierschützer haben es zumindest erreicht, dass bundesweit viele wachsame Augen auf alle Zirkusbetriebe gerichtet sind. Die hinzugerufene Polizeistreife konnte sich auch überzeugen, dass es heute auf dem Viehmarkt ganz friedlich zuging.

 

 

Hier die Pressemitteilung der Cottbuser Tierfreunde zur heutigen Veranstaltung:

Manege frei - für Tierquälerei? Viele Städte haben Zirkusauftritte mit Wildtieren untersagt - Neue Initiative fordert das auch von der Stadt Cottbus

Circus Krone hat seit einigen Tagen seine Zelte auf dem Viehmarkt in Cottbus aufgeschlagen. Zu Gast sind verschiedene Tiere und Wildtiere, die während der Vorführung für die Unterhaltung des Publikums sorgen sollen. Auf die jahrelange Tradition dieser Shows ist Circus Krone besonders stolz. Doch ruft der Aufenthalt in unserer Stadt nicht nur Begeisterung bei den Cottbusern hervor. "Zirkusse, für die Tiere und Wildtiere hunderte Kilometer und Stunden nicht artgerecht in engen Käfigen durch Deutschland gefahren werden, sollen der Vergangenheit angehören." So wünscht es sich eine Gruppe von Tierfreunden aus Cottbus und Umgebung, welche sich seit kurzem aktiv gegen Tierzirkusse einsetzt und erstmals eine friedliche Protestaktion auf dem Viehmarkt inszenierte. "Seit Jahrhunderten werden Tiere systematisch zur Unterhaltung des Menschen gequält und misshandelt. Wir möchten ein friedliches Statement setzen, dass wir dieses in unserer schönen Stadt Cottbus nicht länger hinnehmen möchten", sagt Christian Krekow, Mitbegründer der Gruppe Tierfreunde Cottbus und Umgebung. Deutschlandweit 85 Städte, Bezirke und Gemeinden haben Zirkussen mit Wildtieren bereits das Auftrittsverbot ausgesprochen. (Quelle: http://www.peta.de/VerbotWildtiereImZirkus )

"Wildtiere gehören nicht in die Zirkusmanege, denn sie stellen besonders hohe Ansprüche an ihre Haltung und Unterbringung. In einem Zirkusunternehmen ist eine verantwortbare Haltung von Wildtieren grundsätzlich nicht möglich", meinen Karolin und Petra Kynast, welche ebenfalls seit der ersten Stunde aktiv am Bündnis mitwirken. "In immer mehr Städten und Gemeinden wie beispielsweise in Düsseldorf, Stuttgart, Chemnitz, Eisenach, Erfurt, Leipzig, Potsdam und mehreren Bezirken der Stadt Berlin ist das Mitführen bestimmter Wildtierarten in Zirkussen untersagt. "Nur Cottbus hinkt mal wieder hinterher," ärgeren sich Enrico Radomski, Karolin Klemke und Anne Scholtke, welche mit großen Plakaten gegen Tierzirkusse auf dem Viehmarkt protestierten. "Wir werden demnächst eine Online Petition starten, in welcher wir unsere Stadtspitze auffordern, Zirkusse mit Wildtieren endlich nicht mehr zu genehmigen", sagt Christian Krekow. „Wir freuen uns über jeden, der unserer Gruppe beitreten und uns bei zukünftigen Aktionen unterstützen möchte."

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Nach zahlreichen Veranstaltungen geht heute die Prideweek in Cottbus und der Niederlausitz zu Ende. In diesem Jahr wurde sie sogar auf 2 Wochen ausgeweitet. Vom 03. bis zum 15. Juli 2017 fanden vielfältige Aktionen statt, die unsere Region wieder ein wenig bunter machten. Mit Workshops und verschiedenen Foren wirbt der CSD Cottbus e.V. für Respekt und Akzeptanz für Menschen mit unterschiedlicher sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität.

Nachdem Bundestag und Bundesrat vor wenigen Wochen  der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare zustimmten, können ab dem 1. Oktober die ersten Ehen geschlossen werden. Die Freude über diesen Erfolg war heute auch in einigen Reden zur Eröffnung der Demo hörbar. Um 15 Uhr startete diese ab dem Stadthallenvorplatz. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter*, queere und Heterosexuelle gingen gemeinsam und friedlich für Akzeptanz und gegenseitigen Respekt unter dem Motto "LIEBE IST BUNT" durch die Straßen der Cottbuser Innenstadt. Insgesamt ist eine Summe von 17.000 Euro für den Cottbuser Christopher Street Day zur Verfügung gestellt worden - unter anderem vom Land Brandenburg, der Stadt Cottbus und dem Landkreis Spree-Neiße. Vor dem Staatstheater wurde in einer Schweigeminute der weltweiten Opfer gedacht, die bei Gewalt- und Hassverbrechen gestorben sind.

Am Abend wird die Aktionswoche beim gemeinsamen Straßenfest und der Rainbowparty im Glad-House ausklingen.

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