Freitag, 20.10.2017
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Personen auf Cottbuser Stadthallendach

In Cottbus haben am Freitagnachmittag mehrere Personen Aufsehen erregt, weil sie unberechtigt das Stadthallendach erklimmt und an der Vorderseite des Gebäudes zwei große Transparente angebracht haben. Darauf zu sehen waren Schriftzüge und das Logo der sogenannten „Identitären Bewegung“. Wie die Polizei mitgeteilt hat, sollen fünf Männer im Alter von 21 bis 28 Jahren mit Bauhelmen und Westen bekleidet gewesen sein und sich eine Hebebühne angemietet haben, um auf das Dach zu gelangen. Von dort aus warfen sie zudem Flugblätter herunter, schwenkten Fahnen und riefen Sprechchöre. Die Polizei hat die fünf Männer und zudem eine 40-jährige Frau festgenommen. Der Staatsschutz ermittelt nun weiter wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz.

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Senftenberger Polizei sucht Diebstahlzeugen

Die Polizei in Senftenberg sucht nach einem Mann, der Zeuge eines Diebstahls am Donnerstag den 19.10.2017 wurde. Ein bisher unbekannter Dieb hatte einer 75-jährigen Fahrradfahrerin gegen 13:30 Uhr in der Erich-Weinert-Straße die Einkaufstasche vom Fahrrad gestohlen und war selbst mit einem Fahrrad geflüchtet. Im Bereich der Erich-Weinert-Straße/ Ecke Adam-Scharrer-Straße wurde sie von dem gesuchten Zeugen angesprochen. Er sagte, dass er die Verfolgung des Täters aufnehmen wolle. Des Weiteren gab er gegenüber der Bestohlenen an, den Täter erkannt zu haben.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat sich der Zeuge nicht wieder bei der Geschädigten gemeldet.  Der Zeuge wurde als zirka 170 Zentimeter groß und schlank beschrieben. Er soll dunkelblonde Haare haben und im Alter von ungefähr 40 Jahren sein. Er trug ein dünnes graues langärmliges Oberteil mit weißen Streifen. Der Mann war mit einem roten Fahrrad und einem Hund unterwegs. Der Zeuge wird gebeten sich bei der Polizei in Senftenberg zu melden. Seine Hinweise sind wichtig für die weiteren Ermittlungen zu dem Diebstahl.

pm/red

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Neue Sonderausstellung im Niederlausitz-Museum Luckau

Die Wanderausstellung des Stadtmuseums Schwedt/Oder "NVA-Soldaten hinter Gittern. Der Armeeknast Schwedt als Ort der Repression" wird am 19.11.2017 um 14.30 Uhr eröffnet.

Auf 20 Tafeln geht es neben allgemeinen Informationen über das Militär im Sozialismus, die Nationale Volksarmee, die Militärjustiz und den militärischen Strafvollzug als Teile des Repressionsapparates im SED-Staat natürlich um die geschichtliche Entwicklung des ehemaligen Objektes der NVA.

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Startschuss für neuen Wasserspielplatz in Cottbus

Es geht voran auf dem neuen Wasserspielplatz in Cottbus! Die Bürgerstiftung hat heute den Startschuss für die Neugestaltung des Spielplatzes im Eliaspark gegeben. Schon im nächsten Jahr soll der erste von insgesamt drei Abschnitten fertig und für Familien sogar schon erlebbar sein. Entstehen wird ein großes Wasser-und Spieleparadies in Form des Spree-Verlaufs von der Quelle bis zur Mündung.

Damit das gesamte Projekt mit vielen Highlights (Kletterfelsen, Spielegeräte, Wasserattraktionen usw.) entstehen kann, ist die Bürgerstiftung weiterhin auf der Suche nach Unterstützern und Spendern. Anlässlich des Baustarts am Freitag hat der Windparkentwickler UKA einen Spendenscheck in Höhe von 4.000 Euro überreicht.

Mehr Infos zum Projekt und zur Spendenübergabe gibt es im Interview von dem Vorsitzenden der Bürgerstiftung Peter Albert und UKA-Chef Guido Hedemann:

 

Zur Bürgerstiftung und zum Spendenkonto: www.buergerstiftung-cottbus.de

 

red

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8. Neubürgerempfang in Eisenhüttenstadt

Eine schöne Tradition ist der Neubürgerempfang geworden, zu dem Bürgermeisterin Dagmar Püschel am 19.10.2017 in die „kleine bühne“ geladen hatte. 25 neue Bürger der Stadt folgten der Einladung um bei einer kleinen Feierstunde wichtige Informationen über ihre neue Heimatstadt zu erfahren.

Nach der offiziellen Begrüßung der Bürgermeisterin, wurden die Gäste auch von weiteren Gesprächspartnern der Verwaltung und der kommunalen Unternehmen herzlich empfangen. Die musikalische Umrahmung dieser Veranstaltung wurde von der Musikschule des Landkreises Oder-Spree, Außenstelle Eisenhüttenstadt, gestaltet.

Im Anschluss nutzten viele Gäste die Möglichkeit bei einem Rundgang durch das Friedrich-Wolf-Theater einmal selbst auf der Bühne zu stehen und einen Blick hinter die Kulissen des Theaters zu werfen.

Für jeden Neubürger stand ein Willkommenspaket mit wichtigen Informationen über die Stadt bereit. Darin enthalten waren Broschüren und Faltblätter die einen guten Überblick über das vielfältige Leben in unserer Stadt geben.

Foto: Stadt Eisenhüttenstadt

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Maximilian Levy holt EM-Silber im Teamsprint

Bei den Bahn-Europameisterschaften in Berlin gewann Maximilian Levy vom RSC Cottbus, gemeinsam mit Robert Förstemann (Berlin) und Joachim Eilers (Chemnitz) im Teamsprint der Männer die Silbermedaille. Sie unterlagen im Finale knapp in 43,337 Sekunden gegen Frankreich (43,254).

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Neue Brücke bei Frankena ersetzt zwei Bahnübergänge

Bei Frankena ist am 19. Oktober eine rund zwölf Meter lange Brücke über die Bahnstrecke Berlin-Dresden freigegeben worden. An der feierlichen Eröffnung nahmen neben Landrat Christian Heinrich-Jaschinski die Bürgermeister der Städte Doberlug-Kirchhain und Sonnewalde, Bodo Broszinski und Werner Busse, sowie weitere Vertreter beider Städte, der Deutschen Bahn AG sowie Vertreter der beteiligten Bauunternehmen teil. „Die Vorteile dieser Investition liegen klar auf der Hand: Die beiden Bahnübergänge in Frankena und Schönewalde entfallen. Die Bahnstrecke kann ab sofort ohne Wartezeiten an einer Schranke verkehrssicher überquert werden. Damit verbessern sich die Verkehrsverhältnisse bei uns im ländlichen Raum“, sagte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski. Darüber hinaus würden sich die Fahrzeiten mit der Bahn zu den Metropolen Berlin und Dresden künftig verkürzen, wovon die Menschen in der Region profitierten. Die neue Straßenüberführung erschließt darüber hinaus die landwirtschaftlichen Nutzflächen westlich der Bahnstrecke und ergibt zusammen mit den Rampen einen Straßenneubau von 510 Metern. Darüber freut sich besonders der Vorstandsvorsitzende der Agrargenossenschaft Frankena, Axel Schulze. Der Betrieb mit 28 Beschäftigten betreibt Milchvieh- und Mutterkuhhaltung, Ackerbau und Energieproduktion aus Biogas und Fotovoltaik. „Ohne die Straßenüberführung wäre unser Landwirtschaftsunternehmen mit seinen 1.300 Hektar durch die Bahnstrecke geteilt worden. Mit der neuen Brücke konnten für uns drastische Kostensteigerungen bei Transporten abgewendet werden.“

Baubeginn für das Brückenwerk war im Juni 2016. Rund drei Millionen Euro kostet der Ersatz der beiden Bahnübergänge. Jeweils ein Drittel der Kosten übernehmen Bund, Bahn und die Stadt Doberlug-Kirchhain gemeinsam mit der Stadt Sonnewalde. Das Land Brandenburg fördert den Anteil der beiden Städte zusätzlich.

Die Bahnübergänge wurden im Zuge des Ausbaus der Bahnstrecke Berlin–Dresden für Tempo 200 geschlossen.

Seit August 2016 ist die Strecke zwischen Wünsdorf-Waldstadt und Hohenleipisch im Land Brandenburg gesperrt. Gleise, Bahnsteige, Bahntechnik werden komplett erneuert und 18 Bahnübergänge im Land Brandenburg durch Straßenbrücken oder Unterführungen der Bahnstrecke ersetzt.

Am 10. Dezember 2017 wird die Streckensperrung wieder aufgehoben.

Ziel des Gesamtausbaus der Bahnstrecke Berlin–Dresden ist es, die Fahrzeit zwischen den Hauptbahnhöfen der sächsischen Landeshauptstadt und der deutschen Hauptstadt perspektivisch auf 80 Minuten zu verkürzen.

Bild: Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (Mitte) gab am 19. Oktober zusammen mit den Bürgermeistern der Städte Doberlug-Kirchhain und Sonnewalde, Bodo Broszinski und Werner Busse, sowie weiteren Vertretern beider Städte, der Deutschen Bahn AG sowie Vertretern der beteiligten Bauunternehmen die neue Straßenüberführung zwischen Frankena und Schönewalde frei.; Foto: Landkreis Elbe-Elster

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18. Internationale Folklorelawine in Vorbereitung

Auch im nächsten Jahr wird die „Internationale Folklorelawine“ wieder stattfinden. Am 29. Juni 2018 rollt sie durch Lübbenau, am 30. Juni 2018 durch Burg (Spreewald) und am 01. Juli 2018 durch Senftenberg.
 
Zurzeit werden Ensembles weltweit gesucht, unter www.folklorelawine.de können sich Folkloregruppen anmelden. Neben unseren Folkloristen aus dem Ausland, freuen sich die Organisatoren auch über regionale Folkloregruppen.
Daher rufen sie in diesem Zusammenhang sorbische/wendische Vereine und Tanzgruppen aus den Landkreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz auf, sich bei der Internationalen Folklorelawine 2018 anzumelden, um ihre Trachten und Tänze sowie die sorbisch/wendischen Lieder der ganzen Welt zu präsentieren.
 
Das sorbische/wendische Brauchtum, die Sprache und Tradition, werden in vielen Orten der Niederlausitz mit großem Engagement gepflegt. Unter dem Motto “Sprachenfreundliche Kommune – Die sorbische/wendische Sprache lebt” lobt das Land Brandenburg derzeit einen Wettbewerb aus. Insbesondere die Sprache ist für viele emotionale Heimat und alltägliches Kommunikationsmittel und unterscheidet sich damit nicht von den anderen über 6.000 Sprachen auf der Welt. Aber um diese Sprache zu erhalten, bedarf es der Förderung und Pflege. Und diese Einzigartigkeit der Niederlausitz kann auf verschiedene Art und Weise bei der Internationalen Folklorelawine präsentiert werden.
 
„Ich bin schon gespannt, welche Gruppen sich melden werden“, so Landrat Harald Altekrüger, „denn ich bin überzeugt, dass auch 2018 die „Internationale Folklorelawine ein unvergessliches Erlebnis werden wird.“
 

pm/red

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Gubener Produktmesse in der alten Färberei

Zum mittlerweile achten Mal haben sich Erzeuger, Händler und Vereine darauf vorbereitet, in der Alten Färberei und auf dem Gubener Friedrich-Wilke-Platz ihre Waren und Leistungen anzubieten. Dorthin lädt der Fachbereich III der Stadt Guben am Samstag, 11. November 2017, zur nächsten regionalen Gubener Produktmesse. Die Organisatoren behalten bei der Messe das bewährte Branchenmix-Konzept bei. Bislang haben sich rund 50 Aussteller angemeldet, mit weiteren wird gerechnet. Viele Anbieter sind bereits von Anfang an auf der Produktmesse vertreten, manche erstmals und einige auch nach einer Pause wieder mit dabei. Süßwaren, Kunsterzeugnisse, Molkereiprodukte und viele weitere regionale Waren und Erzeugnisse können am besagten Samstag im Zeitraum von 10 bis 17 Uhr probiert, angeschaut und erworben werden. So sind beispielsweise Waren einstiger DDR-Marken zu haben oder frisch gepresstes Leinöl, das der Mühlenverein Holländermühle e.V. aus Straupitz vor Ort nach traditioneller Art herstellen wird.

pm/red

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Elsterwerdas Lok-Kegler wollen Schalter gegen Zerbst wieder umlegen. Frauen zu Gast in Brand-Erbisdorf

In der Begegnung zwischen dem ESV Lok Elsterwerda und der zweiten Mannschaft vom SKV Rot-Weiß Zerbst treffen am Samstag ab 14 Uhr zwei unmittelbare Tabellennachbarn aufeinander. Beide Teams haben bislang zwei Siege und zwei Niederlagen auf ihrem Konto. Für die Gastgeber wird es in jedem Fall eine richtungsweisende Partie. Nach zuletzt zwei Pleiten soll der Hebel gegen die Reserve des Deutschen Rekordmeisters nun wieder umgelegt werden, um den Anschluss an die obere Ligahälfte nicht zu verlieren.

Am Sonntag reisen dann die Bundesligafrauen des ESV als aktueller Spitzenreiter nach Brand-Erbisdorf. Dort treffen die Eisenbahnerinnen nach dem Auswärtserfolg am vergangenen Wochenende auf den bislang zuhause noch ungeschlagenen SSV. Alle Vorzeichen deuten auf einen spannenden Schlagabtausch hin. Der Anwurf erfolgt um 13 Uhr.

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