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Premiere im Staatstheater: Das Wirtshaus im Spessart

Am Samstag, 14. Januar 2017, feiert die musikalische Komödie „Das Wirtshaus im Spessart“ in der Theaterscheune des Staatstheaters Cottbus (Ströbitzer Hauptstr. 39) Premiere.

Für die Inszenierung von Martin Schüler verwandelt sich die Ströbitzer Spielstätte in eine theatral-spielerische Version des malerischen Spessart. Die Bühne dafür entwarf Hans-Holger Schmidt, die Kostüme Nicole Lorenz. Ungewöhnliche Regieeinfälle sorgen dafür, dass auf kleinstem Raum opulente Szenerien in großer Besetzung umgesetzt werden können. So gelingt, auch dank der mitreißenden Musik, ein amüsanter Spagat zwischen überhöht-finsterer Räuberpistole und bewegter Liebesgeschichte. Unter der musikalischen Leitung von Christian Möbius spielen Mitglieder des Philharmonischen Orchesters. Die Choreografien entwickelte AnnaLisa Canton.

Mit einer Spur von Nostalgie erweisen die Komponisten dieser Räuberpistole Franz Grothe sowie die Autoren Curt Hanno Gutbrod, Günther Schwenn und Willy Dehmel der populären „Wirtshaus“-Verfilmung mit Liselotte Pulver und Carlos Thompson ihre Reverenz. Für die Bühne schufen sie eine moderne Form der Komödie mit Musik und komponierten dafür beinahe cineastische Nummern wie die Evergreens „Ach das könnte schön sein“, „Pfui, Papa“ und „Zack Zack“.

Erzählt wird die Geschichte der Comtesse von Sandau, die von Räubern gekidnappt wird. Die furchtlose Franziska verwickelt die Räuberbande jedoch in ein wildes Verwirrspiel. Im Räuberlager und auf dem Schloss des Grafen von Sandau ist niemand der, der er zu sein vorgibt. Letztlich kann die Comtesse nicht nur sich selbst und die anderen Geiseln retten, sondern hat auch die Chance auf die große Liebe. Im rätselhaften Hauptmann findet sie einen überraschenden Verbündeten.

In der Rolle der gewitzten Franziska von Sandau ist als Gast Anne Schierack zu erleben und als undurchsichtiger Räuberhauptmann Christian Henneberg. In der Manier der Moritatensänger führt Heiko Walter als Diener Parucchio durch den gesamten Abend und schlüpft neben dieser noch in andere komische Rollen. Neben weiteren Solisten des Opernensembles wirken Damen und Herren des Opernchores (Einstudierung: Christian Möbius) mit.

Aktueller Kartenhinweis:

Die Premiere und die nächsten Vorstellungen sind ausgebucht.

Ab 17. Januar 2017 können im Besucherservice (Schillerplatz 1) sowie online unter www.staatstheater-cottbus.de Karten für die zusätzlich in den Spielplan genommenen Vorstellungen am 9. Mai, 2. Juni, 6. Juni und 4. Juli 2017, jeweils 19.30 Uhr, erworben werden. Ticket-Telefon 0355/ 7824 24 24

Bild: Das Wirtshaus im Spessart, Szenenfoto; Foto: Marlies Kross

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Sternsinger besuchen Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz

„Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit" lautet das Leitwort der Sternsinger im Jahr 2017. Als weltweit größte organisierte Hilfsaktion von Kindern für Kinder machen sie dabei überall in Deutschland auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam.

Am Dienstag, den 10. Januar 2017 besuchten die kleinen Könige gemeinsam mit Pfarrer Roland Elsner auch das Landratsamt in Senftenberg und überbrachten Landrat Siegurd Heinze und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung wie in jedem Jahr ihre Segenswünsche für das neue Jahr. Neben zahlreichen Spenden ihrer Zuschauer bekamen die Erst- bis Siebtklässler als kleinen Dank für ihr Engagement einen Korb voll Süßigkeiten mit auf den Weg.

pm/red

Bild: Die Sternsinger zu Besuch im Landratsamt. Foto Landkreis.

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HC Spreewald schließt Hinrunde erfolgreich ab

Am vergangenen Wochenende trat der HC Spreewald (3. Tabellenplatz) im heimischen „Blauen Wunder“ gegen den Tabellennachbarn aus Wildau (4.) an. In den letzten Spielen vor der Weihnachtspause zeigten die Spreewälder durchwachsene Leistungen. Beim Tabellenschlusslicht MTV Altlandsberg II verlor der HC verdient (29:24), ehe die Spreewälder nur eine Woche später den Ligaprimus aus Teltow Ruhlsdorf niederrangen (22:26). Mit dem HSV Wildau trafen die Männer um Trainer Mirko Wolschke auf eine junge, dynamische Mannschaft, die im bisherigen Saisonverlauf solide Siege gegen direkte Kontrahenten einfuhren. Der Spreewaldkahn war seinerseits nicht voll besetzt. Der langzeitverletzte Jens Kranick, sowie Steven Schnitzer und Pascal Freund mussten passen. Kurzerhand erklärten sich die ehemaligen Mannschaftskameraden Bert Orbanz und Wolfgang Freimann bereit, im Notfall auszuhelfen. Außerdem kehrte Tim Glowinkowski nach langer Leidenszeit zurück in den Kader. Trotz der Ausfälle zeigten die Spreewälder eine über weite Strecken geschlossene Mannschaftsleistung. Hohes Angriffstempo, Torgefahr von allen Positionen, sowie ein blendend aufgelegter Daniel Wegner im Tor ließ die HC-Sieben einen beruhigenden Halbzeitvorsprung herausspielen, der bis zum 33:19 Endstand sukzessiv ausgebaut wurde.

In der ersten Viertelstunde agierte der HC im Angriffsspiel gehemmt, nutzte beste Einwurfmöglichkeiten nicht konsequent und hatte es Torsteher Daniel Wegner zu verdanken, dass man nach dem 1:0 (3. Min) auch weiterhin in Front lag (8:7, 15. Min). Die an diesem Tag sehr junge Mannschaft des HC fand jedoch immer besser spielerische Alternativen. Wolfgang Freimann (2 Tore) gab dem Rückraum kurzzeitig Entlastung und setzte seine Nebenleute in Szene, sodass beim 13:8 (23. Min) ein Fünf-Tore-Vorsprung erspielt wurde. Die Absprache im neu formierten Mittelblock um Erik Handke und Jörn Grötschel funktionierte zum Ende der ersten Halbzeit immer besser. Danilo Wendt hielt den erfahrenen Rückraumwerfer Sebastian Kroll in Schach und ein konsequent vorgetragenes Konterspiel führte immer wieder zu leichten Toren. Die pfeilschnellen Außen Toni Koppatz (2), der uns leider aufgrund eines Bundeswehreinsatzes in den kommenden Wochen fehlen wird, und Danilo Wendt (2) setzten dabei immer wieder Akzente, sodass die HC-Sieben mit einem beruhigenden 17:11 in die Halbzeitpause ging.

Zurück auf dem Parkett machten die beiden Außen da weiter, wo sie vor dem Seitenwechsel aufgehört hatten – Tore werfen (19:11, 32. Min). Auf das 19:13 (35. Min) der Wildauer folgte eine fünfminütige „Hasenjagd“ der Gastgeber, wobei zahlreiche Möglichkeiten ausgelassen wurden (21:15, 41. Min.). Aufgrund von Verletzung, konditioneller Defizite und mangelnder Alternativen auf Wildauer Seite, aber auch einem bärenstarken Abwehrmittelblock Handke/Beyer verloren die Gäste zunehmend die Lust am Spiel. Die Spreewälder schmissen ihrerseits den Motor an. Binnen acht Minuten erspielte sich die HC-Sieben nach Toren von Nils Werner (2), Chris Guhrenz (2) und Florian Beyer (2) einen 12-Tore-Vorsprung (49. Min). Das Spiel war beim beruhigenden 27:15 frühzeitig entschieden. Das Muster in den letzten zehn Spielminuten änderte sich jedoch nicht – Ball erkämpft, nach vorne getragen und sicher vollendet. Beim 33:19 ertönte letztlich der Schlusspfiff.

Nach anfänglichen Problemen mit der robusten Wildauer Deckung zeigten die Spreewälder, dass sie auch ohne ihre erfahrenden Stammkräfte ein durchschlagskräftiges Angriffsspiel zeigen können. Über das gesamte Spiel wurde das Tempo hochgehalten. Der junge Mittelblock (18–21 Jahre) überzeugte durch viel Laufarbeit und kaufte den Wildauern nach 40 Minuten den Schneid ab. Bei konsequenterer Chancenverwertung wäre sicherlich ein noch deutlicherer Sieg möglich gewesen.

Das erste Saisonspiel im neuen Kalenderjahr beendet gleichzeitig die Hinrunde in der Brandenburgliga, die der HC Spreewald auf Tabellenplatz 3 (15:7 Punkte) abschließt. Unnötige Punktverluste gegen Altlandsberg, Rangsdorf und Ahrensdorf/Schenkenhorst verhindern dabei eine bessere Platzierung. Gegen die letztgenannte Mannschaft gilt es nächste Woche Revanche zu nehmen. Anwurf vor heimischer Kulisse gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst ist am Samstag, den 21.01.2017, um 18:15 Uhr.

Es spielten für den HC Spreewald: Florian Kleindienst und Daniel Wegner (beide im Tor), Tim Glowinkowski, Danilo Wendt (5/1 Tore), Toni Koppatz (5), Florian Beyer (4), Erik Handke (1), Jörn Grötschel (1), Pascal Würfel, Nils Werner (9/3), Chris Guhrenz (5), Bert Orbanz und Wolfgang Freimann (3).

CG

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Weibliche D-Jugend des HC Spreewald siegt in Bad Liebenwerda

Nach anfänglicher Überlegung, das Spiel wegen Schneesturm Egon abzusagen, hat sich der Weg bei mittelmäßigen Straßenverhältnissen doch gelohnt. Mit verhaltenem Start und einer eher ausgeglichen ersten Halbzeit (4:9) kam unsere Mannschaft in der zweiten Halbzeit so richtig in Fahrt. Durch 4 Konter in Folge von Luisa Knopf kam dann eine gewisse Sicherheit ins Spiel. Aufbauend auf diese Führung und durch eine gute Torhüterleistung kam dann ein tolles Spiel - Endergebnis 8:20 - zustande. Die Tore warfen Luisa Knopf (17), Anna Töpel (2) und Vanessa Pöscha (1). [M. E.]

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Polizeimeldungen aus dem Landkreis Spree-Neiße

Bohsdorf: Kurz nach 04:00 Uhr am Montagmorgen rutschte ein PKW BMW bei Bohsdorf von der winterglatten Fahrbahn und landete im Straßengraben. Mit einem Schaden von rund 6.000 Euro war das Auto nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschlepper geborgen werden.

Spremberg: Am Wochenende wurden zwei ordnungsgemäß in der Schulstraße und in der Fritz-Schulz-Straße abgestellte PKW AUDI gestohlen. Polizeiliche Fahndungsmaßnahmen wurden nach dem Bekanntwerden eingeleitet.

Cantdorf: Bei Cantdorf kam am Montagvormittag gegen 08:35 Uhr ein PKW SKODA von der Fahrbahn ab. Das Auto musste mit einem Schaden von rund 2.000 Euro geborgen werden.

Friedrichshain: In der Goethestraße kollidierten kurz nach 07:00 Uhr am Montag bei einem witterungsbedingten Verkehrsunfall ein PKW AUDI und ein RENAULT. Mit einem Schaden von rund 4.000 Euro setzen beide Autos nach der Unfallaufnahme ihre Fahrt fort.

Forst: Kurz vor Mitternacht am Sonntag gelangten Unbekannte unberechtigt auf ein Grundstück in der Frankfurter Straße. Bei einem dort abgestellten PKW VW wurde eine Schutzfolie aufgeschnitten, um ins Fahrzeug zu gelangen. Bei einem nicht zugelassenen OPEL wurde die Motorhaube geöffnet. Derzeit ist nicht bekannt, ob etwas gestohlen wurde. Polizeibeamte konnten wenig später drei 17 und 19 Jahre alte Polen feststellen, die zweifelsfrei ihre Spuren am Tatort hinterlassen hatten. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Mulknitz: Kurz nach 07:00 Uhr am Montag kam ein LKW bei Mulknitz bei einem witterungsbedingten Verkehrsunfall von der Straße ab. Der SCANIA rutschte in den Straßengraben. Zur Bergung musste die Straße zeitweise voll gesperrt werden.

Mattendorf: Von einem Firmengelände in Mattendorf haben Unbekannte am zurückliegenden Wochenende vier Batterien und mindestens 500 Liter Dieselkraftstoff gestohlen. Die Schadenshöhe ist nicht bekannt.

Guben: Einbrecher nutzten das zurückliegende Wochenende, um gewaltsam in eine KITA in der Goethestraße einzudringen. In der Kindereinrichtung wurden diverse Türen aufgebrochen und beschädigt sowie Schränke und Behältnisse geöffnet. Die konkrete Schadenshöhe ist derzeit unbekannt. Kriminaltechniker kamen am Montagvormittag zur Sicherung der Spuren am Tatort zum Einsatz.

Guben: Am Samstag gegen 17:30 Uhr kam es im Asylbewerberheim in der Deulowitzer Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen einem afghanischen und einem syrischen Asylbewerber. Nach einem verbalen Streit flüchtete der 23-jährige Afghane in ein fremdes Zimmer. Der 26-jährige Syrier trat die verschlossene Tür ein und es kam zu wechselseitigen Körperverletzungen. Der Afghane drohte mit einem Küchenmesser, verletzte sich dabei selbst an der Hand. Der Wachschutz konnte die beiden trennen. Sie wurden in getrennten Häusern des Heimes untergebracht. Die Verletzungen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Klein Oßnig, Burg: Eine Minute nach Mitternacht am Montag wurde der Polizei ein Wildunfall bei Klein Oßnig gemeldet. Dort war zuvor ein PKW TOYOTA mit einem Reh zusammengestoßen. Nach ersten Erkenntnissen konnte das Tier verletzt flüchten, das Auto musste mit einem Schaden von rund 2.000 Euro von einem Abschleppdienst geborgen werden.

Gegen 04:50 Uhr kollidierte ein PKW VW bei Burg mit einem Reh. Auch hier flüchtete das Tier verletzt, das Auto blieb mit einem Schaden von rund 1.000 Euro fahrbereit.

pm/red

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Polizeimeldungen aus Cottbus

Cottbus: Das zurückliegende Wochenende nutzten Unbekannte, um von einer Baustelle in der Uhlandstraße ein fahrbares Heizaggregat zu stehlen. Damit nicht genug, denn am Montagmorgen wurde gemeldet, dass dort mindestens 500 Liter Heizöl entwendet wurden. Da die Diebe eine Ölpfütze hinterließen, kam die Feuerwehr zum Binden der Flüssigkeiten zum Einsatz.

Cottbus: In der Briesener und in der Ewald-Müller-Straße wurden am Sonntagabend zwei Frauen sexuell belästigt. Eine 21-Jährige wurde von einem bis dahin unbekanntem Mann nach dem Weg befragt. Nach ihrer Erklärung versuchte der Unbekannte, die Frau an sich heranzuziehen und zu küssen. Sie konnte sich befreien, stieß den Mann weg und brachte sich in dem Wohnhaus in der Briesener Straße in Sicherheit. Vermutlich vom gleichen Mann wurde ebenfalls am Sonntagabend eine 29 Jahre alte Frau angesprochen und ergriffen. Auch in diesem Fall versuchte der Täter, die Frau zu küssen. Wiederum konnte sich die Angegriffene befreien und mit ihrem Auto davonfahren. Bei dem Mann handelt es sich um einem etwa 170 Zentimeter großen Mann, der kurze dunkle Haare trug und gebrochen deutsch sprach. 

Cottbus: Ein 52-jähriger Autofahrer war am Montagmorgen sturzbetrunken mit einem PKW VW in Döbbrick unterwegs. Nachdem er eine Laterne gerammt hatte, stoppte ihn an der Kirche ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer. Richterlich wurde umgehend eine Blutprobe angeordnet.

pm/red

Foto: Tim Reckmann; www.pixelio.de

 

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Cottbuser Stadtgarten lädt zu Boden-Seminar

Der Frage "Wie wird der Gartenboden fruchtbar?" gehen die Macher der Stadtgarten-Initiative Cottbus an diesem Donnerstag nach. In einem interaktiven Workshop werden Eigenschaften von Sand, Schluff und Ton und die Gewinnung von Humus daraus thematisiert. Weiterer Gegenstand des Seminars ist der Anbau von Sommer- und Winterzwischenfrüchten. Beginn der Veranstaltung im SandowKahn am Elisabeth-Wolf-Ufer in Sandow ist um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei.

pm/red

Foto: Stadtgarten Cottbus

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Oberbürgermeister bei Dietmar Woidke: Landesregierung kann Reform und Einkreisung nicht begründen

Im Nachgang des Gesprächs mit Ministerpräsident Woidke, Innenminister Schröter und Finanzminister Görke erklären die Oberbürgermeister der kreisfreien Städte Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder): „Auch nach über zwei Jahren Diskussion war die Landesregierung heute nicht in der Lage, die Kreisreform und die Einkreisung unserer kreisfreien Städte überzeugend zu begründen. Das Vorhaben soll nur noch aus politischem Machtwillen durchgesetzt werden. In der Pressekonferenz musste Ministerpräsident Woidke auf Nachfrage von Journalisten politische Vorfestlegungen einräumen.

Wir sind heute mit der Erwartung in die Staatskanzlei gefahren, dass die Landesregierung uns darlegt, wie sie die öffentlich behauptete Stärkung der Oberzentren untersetzen möchte. Dazu haben wir heute nichts gehört.

Die Kreisreform wird zu längeren Wegen für die Bürger führen, zu einem Rückzug des Staats aus der Fläche und zu einem Abbau der demokratischen Mitbestimmung. Die Menschen werden in überdimensionierten Großkreisen das Gefühl haben, abgehängt zu sein.

Die Landesregierung steckt im ‚Schrumpfungsdenken‘ der 90er Jahre fest und hat keine positive Vision für die Entwicklung unseres Landes. Die Stärken der kreisfreien Städte als Anker in der Fläche werden aus politischen Gründen leichtfertig verspielt.“

pm/red

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Eisenhüttenstadts Bürgermeisterin unterschreibt gegen Kreisgebietsreform

Bürgermeisterin Dagmar Püschel unterschrieb am heutigen Vormittag im Beisein von Andreas Gliese, Mitglied des Landtages der CDU-Fraktion, auf der Liste gegen die geplante Kreisgebietsreform.

Seit dem 01. November 2016 sammelt der Verein „Bürgernahes Brandenburg“, gegründet von CDU, BVB/Freie Wähler und FDP in Brandenburg, Unterschriften gegen die geplante Kreisgebietsreform. Gleichzeitig wird die Landesregierung aufgefordert, ein Konzept zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Kommunalverwaltungen mittels interkommunaler Zusammenarbeit einschließlich der dazu erforderlichen Gesetzentwürfe vorzulegen.

Sie begründet ihre Unterschrift damit, dass im Beschluss des Landtages (Entwurf des Leitbildes für die Verwaltungsstrukturreform 2019) das Pferd von hinten aufgezäumt wurde. Nach dem Beschluss des Leibildes agiert die Landesregierung hilflos, denn die Grundlagen für die Gesetzgebung sollen nun plötzlich erst nach der Bundestagswahl im Herbst beschlossen werden. Diese Reform muss mit einer Funktionalreform zwingend verbunden werden. Wichtige Fragen: „Wer erledigt zukünftig welche Aufgaben der öffentlichen Verwaltung, sind die neuen Aufgabenverteilungen bürgernah, sind sie effizient?“ müssen geklärt werden. Für diese Überlegungen müssen alle Ebenen,  ausdrücklich auch die unterhalb der Landkreise,  einbezogen werden. Der reine Zuschnitt von Landkreisen und die Vereinnahmung bisheriger kreisfreier Städte, lässt keine Einsparungen erkennen und ein Ziel im Leitbild „Stärkung der Städte“ wird so ganz sicher nicht erreicht.

Bürgermeisterin Dagmar Püschel sieht sich nicht als Erfüllungsgehilfin der Landesregierung, sie handelt im Interesse ihrer Stadt, denn unterschiedliche Ebenen haben häufig auch unterschiedliche Interessen.

pm/red

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Luther-Pass-Akteure und ihre Schätze im Reformationsjahr

Der Luther Pass als verbindendes Element kultureller Aktivitäten zum Reformationsjubiläum hat seinen viel beachteten Startschuss bereits erfolgreich im vergangenen Jahr erlebt. Acht Städte in drei Bundesländern sitzen bei diesem Vorhaben in einem Boot. Gemeinsam wollen sie Besucher aus nah und fern für Geschichte und Geschichten aus dem Kernland der Reformation begeistern. Bevor die Besuchersaison 2017 richtig beginnt, hatte das Kulturamt Elbe-Elster am 16. Januar rund 80 Kollegen aus den Kulturverwaltungen, Museen, Tourist-Informationen, Stadt- und Kirchenführer sowie Partner der alternativen Stempelstellen zu einem Weiterbildungstag in das Evangelische Gemeindezentrum nach Bad Liebenwerda eingeladen. „Die Zusammenkunft sollte der gegenseitigen Verständigung dienen, um über das jeweilige thematische Grundanliegen der Partner Bescheid zu wissen. Dazu gehören auch die jeweiligen kulturellen Aktivitäten, Schätze und Höhepunkte“, sagte Kulturamtsleiter Andreas Pöschl. Vorgestellt wurden u.a. Erkundungstouren in den acht Partnerstädten Jüterbog, Torgau und Wittenberg sowie Bad Liebenwerda, Doberlug-Kirchhain, Finsterwalde, Herzberg und Mühlberg. Darüber hinaus erläuterte Elbe-Elster-Marketingkoordinatorin Janine Kauk Einzelheiten rund um den Luther Pass und beantwortete Fragen der Akteure, die sich aus der Praxis seit dem Ausgabestart Ende vergangenen Jahres ergeben haben. Abgerundet wurde der Weiterbildungstag in Bad Liebenwerda mit einem Vortrag vom Superintendenten des Kirchenkreises Bad Liebenwerda, Christof Enders, zur Reformation aus theologischer Sicht und mit einer Darstellung des historischen Verlaufs der reformatorischen Bewegung im Kernland der Reformation durch den Leiter des Museumsverbundes Elbe-Elster, Dr. Rainer Ernst. Nicht zuletzt gab es ganz praktische Anregungen für die Kirchen- und Stadtführer und einen Blick von außen auf das Projekt Luther Pass.

Fotos Pressestelle Kreisverwaltung: Rund 80 Kollegen aus den Kulturverwaltungen, Museen, Tourist-Informationen, Stadt- und Kirchenführer sowie Partner der alternativen Stempelstellen waren zum Weiterbildungstag nach Bad Liebenwerda gekommen.

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