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Herzberg Donnerstag, 06 Juli 2017 12:10 |  von Redaktion

Neue Rettungswache entsteht in Herzberg

Neue Rettungswache entsteht in Herzberg

Am Büdinger Bogen 31 in der Kreisstadt Herzberg ist am 6. Juli der Grundstein für eine neue Rettungswache des Landkreises gelegt worden. Der offizielle Baubeginn war am 3. Mai 2017. Es ist der mittlerweile vierte Neubau seit dem Start 2010 in Finsterwalde. „Nach Uebigau-Wahrenbrück und Doberlug-Kirchhain entsteht jetzt bis zum August 2018 eine moderne Rettungswache in Herzberg, die den organisatorischen Ablauf des Rettungsdienstes optimiert und die Arbeitsbedingungen des Rettungsdienstpersonals nach den Vorgaben des Arbeitsschutzes realisiert“, sagte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski. Die derzeitige Wache am Nixweg 1 entspricht nicht mehr den heutigen arbeitstechnischen und hygienischen Grundanforderungen.

Das neue Gebäude wird nach der Fertigstellung mit fünf Garagenstellplätzen für ein Notarzteinsatzfahrzeug, zwei Rettungswagen sowie für zwei Reservefahrzeuge (ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug) ausgestattet sein.

Hinzu kommen diverse Lagerkapazitäten, zeitgemäße Aufenthalts- und Ruheraummöglichkeiten, eine Waschgarage, Sanitärräume, eine Desinfektion sowie ein Schulungsraum für interne Aus- und Fortbildungen, Büroräume u.a. für den Rettungswachenleiter.

Für den Neubau in Herzberg wurden zwei Millionen Euro in den Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes Rettungsdienst für den Landkreis Elbe-Elster eingestellt.

Die Tiefbauarbeiten sowie auch die Rohbau- und Putzarbeiten übernimmt das Bauunternehmen Dieko Bau GmbH aus Kosilenzien. Für die Dachdeckerarbeiten wurde die Firma Bedachung Hans Schröter & Co. GmbH aus Uebigau-Wahrenbrück beauftragt, und das Los 3 Metallbauarbeiten übernimmt die Firma Hauffe Industrietore GmbH aus Massen.

Die Rettungswache Herzberg ist das ganze Jahr über rund um die Uhr besetzt.

Jeweils ein Rettungssanitäter und zwei Rettungsassistenten/Notfallsanitäter sind dort 24 Stunden sieben Tage in der Woche in wechselnden Schichten im Dienst und besetzen ein Notarzteinsatzfahrzeug und einen Rettungswagen.

Darüber hinaus wird noch von Montag bis Freitag in der Zeit von 7 Uhr bis 19 Uhr ein weiterer Rettungswagen vorgehalten, der ebenfalls von einem Rettungssanitäter und einem Rettungsassistenten/Notfallsanitäter besetzt wird. Alle 46 Mitarbeiter an diesem Standort werden von den neuen guten Rahmenbedingungen profitieren, denen vielleicht schon bald Menschen ihr Leben verdanken werden.

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