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Finsterwalde Donnerstag, 23 März 2017 08:53 |  von Redaktion

Luther-Burger aus Finsterwalde beim Kirchentag in Berlin

Luther-Burger aus Finsterwalde beim Kirchentag in Berlin

Wenn am Himmelfahrtswochenende der evangelische Kirchentag nationales und internationales Publikum in die Hauptstadt lockt, sind auch Kirchengemeinden der Region vor Ort. Beim Eröffnungsabend am 24. Mai will man vor allem zeigen, was die Niederlausitz kulinarisch draufhat. Schon jetzt werden die Rezeptbücher gewälzt, denn die Herzen der Kirchentagsgäste sollen über den Gaumen erobert werden. „Klotzen statt kleckern“ lautet dabei die Devise, schließlich müssen die Gemeinden des Kirchenkreises Niederlausitz beim Abend der Begegnung etwa 4.500 Essensportionen servierfertig haben. Ganz oben steht der Klassiker: Pellkartoffeln mit Quark. Auch Plinsen, Spargel mit Schinken, Calauer Schusterjungen und Erdbeeren werden an den Ständen ganz in der Nähe des Brandenburger Tores die Lausitz angemessen repräsentieren. 

Sieht gut aus, schmeckt lecker. Die Idee vom Luther-Burger kam von Pfarrer Markus Herrbruck. Kreiert wurde er von der Bäckerei Bubner.  Markus Herrbruck in Finsterwalde setzt indessen auf Neues. Beim regionalen Bäcker hat er nichts Geringeres als einen Luther-Burger in Auftrag gegeben. „Dieser Burger wird der Renner“, ist sich der Pfarrer sicher. Nicht zu verwechseln ist er mit seinem berühmten Namensvetter aus Amerika. Der Finsterwalder Luther-Burger ist eine echte Fastfood-Innovation. Stephan Täubert, Chefkoch bei Bäckerei Bubner, hat viele Arbeitsstunden in das Gericht investiert, bis es schließlich zur geschmacklichen und optischen Reife gelangt ist. „Gesund, regional und neu im Geschmack – so lautete das Ziel“, erklärt er beim großen Burger-Test des Finsterwalder Kirchentagsteams in der Bäckerei. „Das Ergebnis ist nun ein Burger mit Lausitzer Gusto. Der Burger-Bun, das Brötchen, ist eine veränderte Variante des hauseigenen Gurkenbrotes. Dazwischen stecken ein Rindfleisch-Patty, Avocadocreme, Zwiebel, Tomate, Salat und Käse. Ganz ohne Mayonnaise oder sonstige fettige Soßen kommt der Luther-Burger aus. Natürlich gibt es ihn auch vegetarisch. Statt Rindfleisch lockt ein herzhaftes Patty aus Kidneybohnen“, informiert der Koch.

Von den kritischen Geschmackstestern Gabi und Christel Wienigk hat der Luther-Burger jedenfalls beste Noten erhalten. Für die Verköstigung der hungrigen Kirchentagsgäste muss das Gericht allerdings nicht nur lecker schmecken, sondern auch schnell zubereitet sein und verlockend aussehen. Auch dafür hat Stephan Täubert eine Lösung: Der Luther-Burger entsteht vor den Augen der Gäste und wird in einem Spezialofen in Sekundenschnelle erwärmt. Finsterwalde ist also bestens gerüstet für das große Fest im Mai und das internationale Publikum kann sich im Jubiläumsjahr auf den ersten Luther-Burger aus dem Ursprungsland der Reformation freuen.

Fotos (Dorn): Der Luther-Burger, kreiert von Stephan Täubert (2.v.r.), im Geschmackstest bei Bäckerei Bubner. Gabi Wienigk (links), Claudia Wienigk und Markus Herrbruck vergeben beste Noten.

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