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Elbe Elster Montag, 23 Januar 2017 10:52 |  von Redaktion

Landkreis Elbe-Elster ist seit Jahresbeginn eines von bundesweit 30 Modellnetzwerken

Landkreis Elbe-Elster ist seit Jahresbeginn eines von bundesweit 30 Modellnetzwerken

Das Netzwerk „Haus der kleinen Forscher“ im Landkreis Elbe-Elster ist seit Jahresbeginn eines von bundesweit 30 Modellnetzwerken „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Am 24. Januar werden in Frankfurt am Main die bisherigen Erfahrungen aus der Klimaschutzregion vorgestellt. Ziel ist es, neue Fortbildungsformate für nachhaltige Entwicklung in Elbe-Elster zu erproben und dauerhaft anzubieten. „Nachhaltiger Umgang mit unseren Ressourcen ist ein Thema, das zunehmend an Bedeutung gewinnt. Wir haben bereits gute Erfahrungen mit dem Projekt ‚Haus der kleinen Forscher‘ bei uns im Landkreis gesammelt. Die Teilnahme als Modellnetzwerk im Bereich der frühkindlichen Bildung eröffnet die Möglichkeit, uns weiterzuentwickeln und Angebote zu machen und ist ein weiterer Baustein in unserer regionalen kommunalen Bildungslandschaft“, sagte Roland Neumann, Beigeordneter und Dezernent für Bildung, Jugend, Kultur, Gesundheit und Soziales beim Landkreis Elbe-Elster.

Wenn Kinder im Sandkasten mit Wasser spielen, sehen sie, dass es schmutzig wird. Kann das Wasser auch wieder sauber werden? Beim Spielen ist eine Jacke aufgerissen. Kann die wieder geflickt werden? Was bedeutet es, sie wegzuwerfen und eine neue zu kaufen? Das sind Fragen der Nachhaltigkeit, die häufig im Alltag auftauchen.

Bei der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ wahrt die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ den Bezug zu ihren Kernthemen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Gemeinsame Grundlage ist forschendes Lernen: Kinder gewinnen Erkenntnisse durch eigenes Handeln und Beobachten. Forschungsobjekte sind alltägliche Dinge wie eine Pfütze oder ein T-Shirt. Kinder forschen gemeinsam, erkennen Zusammenhänge und entwickeln Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten.

Ab 2017 werden in Elbe-Elster Fortbildungen und Materialien zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ unter dem Dach des „Hauses der kleinen Forscher“ nach und nach angeboten. Das Angebot richtet sich an Pädagoginnen und Pädagogen, die mit Kindern im Alter von drei bis zehn Jahren arbeiten. Zusätzlich werden erstmals Workshops und Materialien für Kita-Leitungen entwickelt, die Ideen und Anregungen bieten werden, um eine Einrichtung als Ganzes nachhaltig zu gestalten – vom inhaltlichen Angebot über regionales Essen bis hin zum Ressourcenverbrauch. Hintergrundinformationen sowie Praxisbeispiele und Forschungsideen zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ sind bereits jetzt unter www.haus-der-kleinen-forscher.de zu finden.

Foto Thomas Ernst/Stiftung Haus der kleinen Forscher: Beim Forschen lernen die Kinder ihre Umwelt besser zu verstehen und kommen dabei regelmäßig ins Staunen.

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