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Lübben (Spreewald) Montag, 11 Dezember 2017 17:20 |  von Redaktion

Zugbegleiterin in Lübben aus dem Zug gestoßen und mit Tritten verletzt - Bundepolizei sucht Zeugen

Zugbegleiterin in Lübben aus dem Zug gestoßen und mit Tritten verletzt - Bundepolizei sucht Zeugen

Sonntagmorgen schubste eine Frau ohne Fahrausweis die Zugbegleiterin am Bahnhof Lübben aus dem Zug. Danach zerrte sie die 43-Jährige hinter den Fahrstuhl am Bahnsteig und trat sie mehrmals mit den Füßen.

Eine bislang unbekannte Frau reiste am 10. Dezember 2017 mit der Regionalbahn von Calau nach Lübben. Für sich selbst und ihr mitgeführtes Fahrrad konnte sie keinen gültigen Fahrausweis vorweisen. Als die Reisende gegen acht Uhr am Bahnhof Lübben von der Zugbegleiterin aufgefordert wurde, eine Nachlöse zu entrichten, schubste sie diese aus dem stehenden Zug und zerrte sie in eine nicht einsehbare Ecke am Bahnsteig 1. Dort trat die unbekannte Frau mehrmals auf die Zugbegleiterin ein, währenddessen ihre männliche Begleitung die mitgeführten Fahrräder aus dem Zugabteil lud. Nach der Tat flüchteten beide mit ihren Rädern in Richtung Stadtmitte.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung gegen Unbekannt ein und sucht nun nach der Täterin.

Laut Personenbeschreibungen handelte es sich bei der Angreiferin um eine junge Frau, die etwa 170 cm groß ist und eine schlanke Gestalt hat. Ihr blondes Haar trug sie zu einem Zopf gebunden. Die etwa 18 bis 23 Jahre alte Frau war mit einer auffälligen lilafarbigen Jogginghose bekleidet. Die Hose war mit Malerfarbe bespritzt. Weiterhin trug sie einen bordeauxfarbigen Parka mit braunem Fell abgesetzter Kapuze.

Die männliche Person, welche als Zeuge gesucht wird, ist ca. 25 Jahre alt, schlank und ca. 180 cm groß. Er trug eine schwarze Kapuzenjacke und graue Jogginghosen.

Zeugen, die sachdienliche Angaben geben können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Forst unter der Rufnummer 03562/6936-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden.

pm/red

Bild: http://abload.de/image.php?img=blb04w1q6t.jpg

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