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Lübben (Spreewald) Montag, 10 April 2017 09:18 |  von Redaktion

HC Spreewald: Meisterschaft eher fraglich, Vizemeisterschaft sicher

Begrüßung der Teams im Lübbener "Blauen Wunder" Begrüßung der Teams im Lübbener "Blauen Wunder" Bildautor: Robert W. Naase

Am vergangenen Samstag traf der HC Spreewald im Lübbener Blauen Wunder auf die zweite Vertretung des MTV Altlandsberg. Drei Spieltage vor Schluss rangiert der Vorjahresmeister auf dem letzten Tabellenplatz. Nach zahlreichen Spielerabgängen steht nun der bittere Gang in die Verbandsliga an. Dies besiegelte der 33:26 Erfolg der Spreewälder. Durch den sicheren Sieg festigt der HC den zweiten Tabellenplatz und ist bei zwei noch ausstehenden Spielen nicht mehr vom Silberrang zu verdrängen.

Ligaprimus HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf gab sich jedoch gegen den Oranienburger HC II nicht die Blöße und führt weiterhin mit drei Punkten Vorsprung die Brandenburgliga an.

Nach der bitteren 29:24 Hinspielniederlage beim MTV II, die diesmal ohne Verstärkung aus der ersten Männermannschaft und mit nur dünner Spielerdecke angereist waren, reichte den Gastgebern eine solide Leistung zum Sieg.

Der HC startete treffsicher in die Partie. Pascal Freund und Nils Werner machten den Auftakt (2:0, 2.), ehe defensive Nachlässigkeiten dem MTV erlaubten auf 4:4 (8.) aufzuschließen. Durch eine schnelle erste und zweite Welle kam der HC über die Außen Danilo Wendt und Jens Kranick zu einfachen Toren (6:4, 10.). Über die Spielstände 10:6 (17.) und 12:7 (19.) wuchs der Vorsprung beim 16:9 (25.) bis auf sieben Tore an. Beim Spielstand von 19:12 wurden letztlich die Seiten gewechselt. Der HC zeigte sich spielerisch überlegen, ließ in der Abwehr jedoch teilweise die Aggressivität vermissen.

In der zweiten Halbzeit gab Trainer Mirko Wolschke allen Spielern Einsatzzeiten. Unter dem Doppelwechsel zwischen Angriff und Abwehr litt jedoch der Spielfluss. Der MTV zeigte sich weiterhin engagiert und verkürzte nach dem 23:15 (38.) auf 23:18 (40.). Florian Beyer und Toni Koppatz (3) erspielten postwendend jedoch wieder einen komfortablen Vorsprung (27:19, 46.). In der letzten Viertelstunde kehrte beim Gastgeber jedoch der Schlendrian ein. Die Gäste verkürzten erneut durch vier Tore in Folge auf 27:23 (52.). Der Sieg der Spreewälder schien nicht wirklich in Gefahr zu geraten, jedoch verspielten die HC-Akteure in dieser Phase leichtsinnig einen klareren Erfolg. Nachdem der HC für die letzten Minuten zur Stammformation zurückkehrte, wurde der Vorsprung nach Toren der Routiniers Nils Werner (2), Pascal Freund (2), Chris Guhrenz und Jens Kranick bis zum Schlusspfiff wieder auf sieben Tore ausgebaut (33:26). Dennoch ging der letzte Spielabschnitt (ab der 46. Minute) mit 6:7 an die couragiert auftretenden Gäste.

Die kommenden zwei Wochenenden sind spielfrei in der Brandenburgliga. Erst am 29. April empfängt der HC Spreewald zum letzten Heimspieltag der Saison 2016/17 den Tabellenführer HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf. Anpfiff im Lübbener Blauen Wunder ist um 18:15 Uhr. Zum Spitzenspiel mit anschließender Saisonabschlussfeier möchten sich die Mannschaft und die Verantwortlichen mit Freibier bei den zahlreichen Fans für die erfolgreiche Saison bedanken.

Es spielten für den HC Spreewald: Florian Kleindienst und Daniel Wegner (beide im Tor), Danilo Wendt (5), Florian Beyer (5), Toni Koppatz (4), Erik Handke (2), Jörn Grötschel, Pascal Würfel, Nils Werner (7/3), Jens Kranick (3), Chris Guhrenz (3), Pascal Freund (4/1) und Steven Schnitzer.

CG

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