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Luckau Mittwoch, 25 Januar 2017 11:14 |  von (4)

Forster Garde aus der Luckauer Halle gefegt

Forster Garde aus der Luckauer Halle gefegt

Bei strahlendem Winterwetter machten sich mehr als 50 Zuschauer auf den Weg zur Halle an der Schanze um es vorweg zu nehmen – sie wurden nicht enttäuscht. Das junge Schiri-Team aus Calau pfiff die Partie pünktlich und höchst korrekt an. Der HC III brannte auf Wiedergutmachung, ließ man doch im Hinspiel in Forst einen schmerzhaften Punkt liegen.

Beide Mannschaften legten ein rasantes Tempo vor und nach 4 Minuten stand es bereits 4:4. Alle acht Tore wurden aus dem Positionsangriff erzielt – dies schien bedrohlich, da Forst mit voller Kapelle angetreten war und auch das ein oder andere neue Gesicht sich unter den Schützen eingetragen hat. Doch es kam die Zeit der Dritten. Schöne Spielzüge im Angriff, eine wache und aggressive Abwehr und ein Torhüter der den einen und anderen Ball vereitelte ermöglichten über die Zwischenstände 8:5 (11. Minute) und 13:6 (19.) einen 10-Tore-Vorsprung (17:7) in der 23. Minute. Der ein oder andere Bernersennen ähnliche Gesichtsausdruck unter den HC Mannen auf der Platte ist teilweise durch den dezimierten Kader zu entschuldigen. So waren Raunigk, Endruschat und Naumann nicht einsatzbereit. Folglich fanden alle Spieler genügend Zeit sich in der Spielpraxis zu erproben. Mit einem Pausenstand von 21:10 ging man in die erlösende Kabine.

Trotz treffender Ansprache in der Pause mit dem Ziel aufkommende Übermut und Siegessicherheit zu entkräften, kamen die Forster wieder ins Rennen. Tor für Tor spielten sie sich näher an den HC. Wer auf Kontinuität in der zweiten Halbzeit setzt, bleibt weiterhin enttäuscht. Ob es nun das Durchwechseln innerhalb der Mannschaft oder die zwei Hände voll Heberversuche aus allen Lagen waren, bleibt ungeklärt. Fische glänzte, in dem er mehrere Fernwürfe absetzen konnte und auch Kussi nutzte seine Möglichkeiten auf dem linken Flügel. Die Zuschauer fühlten sich jedenfalls über 60 Min wunderbar unterhalten. Die Paraden von Lamich im Tor sorgten für den einen oder anderen Wachrüttler in der Halle. Hinzu kam auch eine ungesunde Härte, da die Forster nun versuchten ihre spielerischen Defizite durch übertriebenen Körpereinsatz auszugleichen, was auch von den Schiris entsprechend geahndet wurde und für viel Wirkungsraum der HC Akteure sorgte. Für den Fall, dass es sich noch nicht vollends rumgesprochen hat - Bockinger ist versprochen und vergeben. Jegliche dreiste Umarmungsversuche sind von daher künftig zu unterlassen.

Fazit: Die Antiproportionalität zwischen Spielzeit und Spielqualität bleibt verhext. Wie Trainerikone Götzelt schon zu Jugendzeiten plädierte „Wer unten wirft, kann nicht drüber werfen“ – hat noch Bestand. Unterm Strich zwei wertvolle Punkte für die tapfere Combo. Fangen und Werfen bleibt dennoch weiterhin auf dem Trainingsplan.

Es spielten:
Tor: Rinka, Lamich

Feld: Schulz (2), Bock (14/5), Ziegenhardt (2), Massierer (7), Kusnierz (3), Weiss , Dressel (2), Karla (1), Töpel (2/1), Christopf (1)

MVs: Naumann | von der Krone

HC Spreewald III vs. TV 1861 Forst - 34:19 (21:10).

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