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Gehren Dienstag, 13 Juni 2017 19:03 |  von Redaktion

Senioren wurden geehrt mit „Einer Rose für…“

Senioren wurden geehrt mit „Einer Rose für…“

Herzliches Willkommen in Gehren

Mit einem herzlichen Willkommen begrüßte Edda Vogel, die Vorsitzende des Seniorenbeirates der Gemeinde Heideblick, die 130 Seniorinnen und Senioren aus dem gesamten Landkreis Dahme-Spreewald im Saal des gemütlichen Gasthauses Raunigk in Gehren. Sie freute sich, ihre Gemeinde zur Auftaktveranstaltung der 24. Brandenburgischen Seniorenwoche präsentieren zu können.

Der Gesangverein Frohsinn 1877 Langengrassau e. V. bot den Zuhörern einen wunderbaren Einklang mit Liedern wie „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ oder „Ein kleines Stück Musik“.

In seiner Begrüßung freute sich Wolfgang Grunert auf unterhaltsame gemeinsame Stunden und betonte, dass heute „WIR – die Senioren“ im Mittelpunkt stehen. „Ein großer Dank geht an den Landrat, dass er mit seinem Einsatz die positive Weiterentwicklung bezüglich der Kreisstrukturreform im Landkreis vorangebracht hat. DANKE, dass Sie sich so für unsere Heimat stark gemacht haben“, so Wolfgang Grunert in seiner Rede. Er betonte, dass in den nächsten Jahren Pflege und Altersdemenz große Herausforderungen für uns sein werden. „Seniorenarbeit ist nicht nur Kaffee trinken oder Geburtstage feiern. Es ist großartig, dass es so viele aktive Senioren gibt. Wir wissen was wir Ehrenamtliches leisten.“

Des Weiteren begrüßte Frank Deutschmann die Gäste und freute sich zum 1. Mal Austragungsort der Auftaktveranstaltung zu sein. Er stellte seine 3.600 Einwohner große Gemeinde kurz vor, bedankte sich bei den Organisatoren und verwies auf das Naherholungsgebiet Bornsdorf, den Höllberghof und die Waldbühne in Gehren – „auch Heideblick ist ein Ausflugsort, hier lohnt es sich vorbeizuschauen“, versicherte Bürgermeister Deutschamann.

Nach einer musikalischen Darbietung des Kindergartens „Pusteblume“ aus Gehren und der Musikschule Fröhlich begrüßte Landrat Stephan Loge die Gäste. „Der Landkreis bleibt eigenständig. Mit seinen über 300 Aufgaben die eine Kreisverwaltung bietet, ist es zum Glück gelungen, die Nahbarkeit zum Bürger zu erhalten. Nord- und Südkreis sind sehr gut zusammengewachsen – gerade die Senioren geben ein gutes Beispiel dafür.“ Weiterhin geht ein Dank an den Kreisseniorenbeauftragten Herrn Grunert und den Kreisseniorenbeirat. Er wünscht sich so viele rührige Seniorinnen und Senioren, die sich aktiv in das Gemeinschaftsleben einbringen. „Ihr Selbstvertrauen, ihre Kreativität und ihr Mut zur Tat werden hier gebraucht, damit auch im Alter unser Landkreis eine lebenswerte Region bleibt.“ Im Abschluss fügte er hinzu, „Lassen Sie uns auf die leisen Mitbürgerinnen und Mitbürger hören, nicht nur auf die Lauten.“


Wie alljährlich zeichnete der Landrat Stephan Loge, gemeinsam mit Wolfgang Grunert und Sozialdezernent Carsten Saß sechs besonders engagierte Seniorinnen mit der Dankesurkunde „Eine Rose für ...“ aus. Dazu zählten:

Die 83-jährige Gerda Urbaniak aus Weißack gehört dem Seniorenbeirat der Gemeinde Heideblick seit vielen Jahren an und steht diesem mit Rat und Tat zur Seite. Bis zur Jahrtausendwende gründete und leitete sie in Weißack eine Frauengruppe. Frau Urbaniak versuchte den Zusammenhalt der Frauen zu erhalten und zu stärken, organisierte monatliche Treffen für Jung und Alt, Fahrradtouren, Vorträge, Bastelabende, Weihnachtsfeiern und vieles mehr. Bei deren Vorbereitung und Durchführung war sie immer beteiligt. Seit vielen Jahren ist Frau Urbaniak Mitglied der Jagdgenossenschaft und als deren Schriftführerin und Kassenwart ehrenamtlich tätig. Weiterhin übernahm Frau Urbaniak die persönliche Betreuung einer alleinstehenden Bürgerin im Dorf und half ihr bei der Verrichtung der alltäglichen Aufgaben, bis diese später einen Platz in einem Altenheim erhielt. Als eine der ältesten Seniorinnen in Weißack, sorgt Frau Urbaniak bis heute mit vollem Schwung und Elan für ein abwechslungsreiches Dorfleben.

Frau Hannelore Hollenberg (67) aus Lübben (leider nicht anwesend) ist ehrenamtlich seit 2004 in der Seniorenresidenz K & S in Lübben tätig. In den vergangenen 13 Jahren betreute sie fast täglich die Senioren der Station 2. Sie kümmert sich liebevoll um die Belange der Senioren, welche nicht täglich von ihren Angehörigen besucht werden können. Frau  Hollenberg wird nicht nur von den Senioren geduldig erwartet, sie wird auch von den Mitarbeitern der Seniorenresidenz K & S sehr geschätzt. Sie ist zu einem festen Bestandteil im Betreuungssystem der Seniorenresidenz und zu einer vertrauensvollen Bezugsperson geworden.  

Ursula Jurthe (74) aus Königs Wusterhausen ist seit 2014 Mitglied des Seniorenbeirates Königs Wusterhausen. Seit ihrer Wahl ist sie ihrer ehrenamtlichen Arbeit vollauf gerecht geworden und zu einer unverzichtbaren Mitstreiterin im Seniorenbeirat. Durch ihre fundierten und sachlichen Argumentationen zu den verschiedenen Problemen leistet Frau Jurthe wertvolle Hilfe bei Entscheidungsfindungen. Bei Informations- und anderen Veranstaltungen wirkt sie organisatorisch mit und vertritt durch ihre Teilnahme den Seniorenbeirat der Stadt Königs Wusterhausen.

Da wären z. B. folgende Veranstaltungen zu nennen:

- Info- Veranstaltung: “Gesundheit für Senioren“ 

- Präsentation des Seniorenbeirates beim Schlossfest

- Info-Veranstaltung: „Wie erschließen sich Blinde und Sehbehinderte die Welt?“

- Tag der Altenpflege und Welt-Alzheimertag

lona Gertz (66) aus Gröditsch ist seit 2010 Mitglied des Seniorenbeirates der Gemeinde Märkische Heide und zählt seit Beginn ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit zu den aktivsten und einsatzbereitesten Mitgliedern.  Mit ihrem ganz persönlichen Einsatz ist es ihr immer wichtig, die Arbeit des Seniorenbeirates anhand vielfältiger Themen inhaltlich zu bereichern. In Gesprächen mit den Senioren gelingt es ihr, diese zur Teilnahme für die geplanten Fahrten und Veranstaltungen zu gewinnen.  Frau Gertz hat einen sehr großen Anteil an der Öffentlichkeitsarbeit, denn sie leitet die Informationen der Seniorenveranstaltungen an das Amtsblatt der Gemeinde Märkische Heide weiter. Ihre vielfältige Einsatzbereitschaft zeigt auch Frau Gertz mit ihrer aktiven Mitarbeit in der Seniorencomputergruppe sowie im Haus der Generationen in Groß Leuthen. Bei der Vorbereitung und Durchführung von Dorffesten im Ortsteil Gröditsch engagiert sich Frau Gertz in vorderster Reihe.   

Monika Krohn (70) ist seit vielen Jahren Mitglied des Seniorenbeirates in Schulzendorf und eine der fleißigsten Mitstreiterin. Sie ist Mitglied in mehreren Singegruppen und hat in allen eine verantwortliche Position. In der ältesten Singegruppe (einige Mitglieder sind schon über 90 Jahre alt) hat Frau Krohn einen großen Anteil am gemeinsamen Singen. Besonders fördert sie dadurch das Zusammensein und das gemeinsame Miteinander. Auch ehemalige Chormitglieder, welche nicht mehr teilnehmen können, werden von ihr zu Hause besucht und betreut. Bei vielen anderen Veranstaltungen des Seniorenbeirates, wie z. B. das jährliche Treffen der ältesten Einwohner der Gemeinde und der jährlichen Weihnachtsfeier für die Senioren ist ihre Hilfe bei der Vorbereitung und Durchführung nicht hoch genug einzuschätzen. Das jährliche Kinderfest in Schulzendorf, besonders die „Bastelstraße der Kinder“, wird von ihr akribisch vorbereitet. Eine führende Aufgabe hat Frau Krohn beim wöchentlichen Treff der  Handarbeitsgruppe inne. Frau Krohn hat einen großen Anteil daran, dass die Partnerschaftsarbeit mit den Senioren aus Kargowa (Polen) sich zu wahren Freundschaftsbeziehungen entwickelt hat. Um sich besser zu verständigen, lernt Frau Krohn seit 2012 an dem vom Seniorenbeirat organisierten Polnischkurs für Senioren auch Polnisch.   

Hannelore Jentsch (70) hat sich viele Jahre vor der Wende im Vorstand des DFD und in der freiwilligen Feuerwehr Langengrassau ehrenamtlich engagiert. Nach der Wende gründete sie eine Frauengruppe. In dieser fühlte sich Frau Jentsch mitverantwortlich für die Ausgestaltung und Durchführung von Dorffesten in ihrem Heimatdorf Langengrassau sowie anderen kulturellen Veranstaltungen. Seit der Gründung des Seniorenbeirates der Gemeinde Heideblick, am 11. März 1996, ist Frau Jentsch im Vorstand aktiv. Sie stellt ihre Kraft, Engagement und Kreativität zur Verfügung, unterstützt u. a. bei der Vorbereitung und Durchführung des jährlichen Seniorentages und organisiert die Seniorenweihnachtsfeiern. Ihr ehrenamtliches Engagement zeigte Frau Jentsch auch bei Veranstaltungen seit Eröffnung des Höllberghofes. In den vergangenen Jahren arbeitet Frau Jentsch ehrenamtlich im AWO-Seniorenclub Luckau im Vorstand mit, organisiert dort Ausflüge und Veranstaltungen.
Die Teilnehmer der Festveranstaltung in Gehren erlebten ein begeisterndes Kulturprogramm mit dem Gesangverein Frohsinn 1877 e.V. Langengrassau, der Kita „Pusteblume“ Gehren mit der Musikschule Fröhlich, dem Heimatverein Wehnsdorf e. V. und dem Verein für Orientalischen Tanzsport und Kultur Arabesque Finsterwalde e. V..

In den Kommunen des Landkreises finden während der 24. Brandenburgischen Seniorenwoche vom 11. bis 18. Juni 2017 mehr als 50 Veranstaltungen – Tanz- und Sportfeste, Treffs der Generationen, Gespräche mit Kommunalpolitikern, Bus- und Kahnfahrten – statt.

 

pm/red

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