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Cottbus Freitag, 29 Januar 2016 23:41 |  von Redaktion

Wochen der Wahrheit für den LHC Cottbus. Ausrutscher nicht erlaubt

Wochen der Wahrheit für den LHC Cottbus. Ausrutscher nicht erlaubt

Abseits vom großen Handballgeschehen im Nachbarland Polen, steigt auch in der Handballoberliga-Ostsee-Spree die Spannung ganz allmählich an. Nach dem umkämpften Rückrundenstart der Cottbuser Oberligasieben bei Fortuna Neubrandenburg, der beim 28:28 mit einem Punkt erfolgreich gestaltet werden konnte, stehen nun die Wochen der Wahrheit zur Hallentür herein. Unabhängig vom Saisonziel, dem Erreichen eines Spitzenplatzes im Oberligaranking, entscheiden wohl die kommenden Heimspiele gegen den Tabellenzweiten Schöneberg-Friedenau (13.Februar, Lausitzarena) und Primus Grün Weiß Werder (20.Februar, Lausitzarena), ob es zur Saisonabschiedsparty gern ne Kiste Sekt mehr sein darf. Auch wenn rechnerisch weiterhin alles möglich wäre, ohne Siege gegen die beiden Staffelfavoriten, würde der weiterhin mögliche Drittliga-Aufstieg wohl in kaum noch erreichbare Ferne rücken.

Doch, auch im positiven Fall, entscheiden letztlich die Partien gegen die übrige Staffelkonkurrenz über den Platz an der Sonne – nicht allein lehrt das die Vorsaison, mit einem dramatischen Scheitern des LHC im Aufstiegsendspurt. Den Auftakt dazu bildet an diesem Samstag die Auswärtspartie beim Tabellenachten Bad Doberan. Die Mecklenburger erleben bislang eine wechselhafte Saison mit weniger Höhen und mehr Tiefen als in den vergangenen Jahren, auch deshalb und trotz der ausgeglichenen Differenz von 16:16-Punkten, wähnte sich das immer sympatische Team um Trainer Lars Rabenhorst zuletzt selbst im Abstiegskampf.

Verstärkt werden diese Sorgen vom schwachen Abschneiden der Mecklenburger-Drittligavereine, Usedom, Stralsund und Schwerin. Diese befinden sich in einer höchst prekären lage und würden im Abstiegsfall die Oberliga-Ostsee-Spree 2016/17 bereichern. Gleichbedeutend ist das mit eben drei Abstiegsplätzen in dieser Oberligaserie.

Kaum noch Luft zum Atmen gibt es dabei für die immer noch sieglose TSG Lübbenau am Tabellenende, deren Team bei der 23:29-Heimniederlage vom Samstag, ausgerechnet mit Bad Doberan einem direkten Konkurrenten unterlegen war. Für den Handball in der Lausitz und den lautstarken TSG-Anhang schlicht eine Katastrophe. Vorausgesetzt der nun schleunigst beginnenden TSG-Siegeserie, kann also ausgerechnet der Lokalrivale LHC Cottbus doppelte Hoffnung zurück in die Lausitz bringen – mit einem Sieg in Bad Doberan am Samstag. 

Unterstützung liefern werden dabei erneut die eigenen Fans, deren Reiselust nach den Eindrücken der Vorwochen neu-erwacht scheint. Gemeinsam mit dem Team und zahlreichen Trommeln, geht’s kostenlos im Bus von Cottbus nach Bad Doberan. Nach der „Mallorca-Tour“ nach Neubrandenburg, erwartet das Team seine Fans nun mit ungeduldiger Vorfreude.

Auch aufgrund dieser gestiegenen Begeisterung, sucht der LHC weiterhin Unterstützer und Mitmacher in der Fanarbeit sowie im Ordner- und Einlassbereich. Erstinformationen, auch zum Engagement im Sportlichen-Bereich, erteilt Sportkoordinator Michael Schuster telefonisch unter 0157 / 80 58 39 93.

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