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Cottbus Mittwoch, 20 September 2017 11:51 |  von Redaktion

Unterstützung für Regenbogenfamilien in Cottbus

Unterstützung für Regenbogenfamilien in Cottbus Unterstützung für Regenbogenfamilien in Cottbus Symbolbild; manwalk, www.pixelio.de

Im Juni dieses Jahres startete das landesweite Projekt „Regenbogenfamilien in Brandenburg stärken!“. Dieses Brandenburger Projekt unter Leitung von Stephanie Wolfram bietet Informationen, Unterstützung, Vernetzung und Beratung für Regenbogenfamilien und Interessierte.  

Gefördert wird es wird im Rahmen des Brandenburger Aktionsplanes gegen Homophobie und Transphobie vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie. Regelmäßige Treffen sollen künftig aller acht Wochen im genannten Familienhaus des Jugendhilfe Cottbus e. V. durchgeführt werden. Darüber hinaus werden Sensibilisierungs-Workshops und Fortbildungen angeboten.  

Das erste Treffen für Regenbogenfamilien in Cottbus und Umgebung ist am 24. September von 14:30 bis 18:00 Uhr im Familienhaus Cottbus, Am Spreeufer 14-15. Informationen und Anmeldungen zu den Regenbogenfamilien-Treffen:

Stefanie Wolfram, Telefonnummer 0331 58505337 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Weitere Infos unter www.regenbogenfamilien-brandenburg.de

Hintergrund:  

Von einer Regenbogenfamilie wird gesprochen, wenn sich mindestens ein Elternteil als lesbisch, schwul, bisexuell oder transident bezeichnet.  

Am 30. Juni stimmte der Deutsche Bundestag mehrheitlich für die Ehe für Alle. Doch die Tatsache, dass ab Oktober homosexuelle Paare in Deutschland heiraten dürfen, bedeutet nicht automatisch auch die rechtliche Gleichbehandlung von Regenbogenfamilien.

Homosexuelle Ehepaare haben künftig gleiche Rechte bei der Fremd-Adoption eines Kindes. Schwule und Lesben sind aber weiterhin bei der Gründung einer Regenbogenfamilie benachteiligt, denn auch durch die Öffnung der Ehe sind Sie nicht automatisch von Geburt an gleichberechtigte rechtliche Eltern ihrer Kinder.

Viele Lesben und Schwule wünschen sich ein Leben mit Kindern und realisieren ihren Kinderwunsch mit Hilfe von Mehrelternkonstellationen zwischen Schwulen und Lesben, mit Hilfe von Samenbanken und Kinderwunschkliniken, durch private Samenspende, durch Pflegschaft oder Adoption. Viele Kinder stammen auch aus einer früheren heterosexuellen Beziehung.

pm/red

Foto: Symbolbild; manwalk, www.pixelio.de

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