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Cottbus Dienstag, 04 Juli 2017 11:27 |  von Redaktion

Gemeinsames Transferprojekt von BTU und TH Wildau erhält 14 Millionen Euro Förderung

Gemeinsames Transferprojekt von BTU und TH Wildau erhält 14 Millionen Euro Förderung

Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka hat in ihrer heutigen Pressekonferenz in Berlin bekanntgegeben, dass die Technische Hochschule Wildau und die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg sich erfolgreich beim Ausschreibungsverfahren „Innovative Hochschule“ mit ihrem gemeinsamen Transferprojekt behauptet haben. Das Projekt „Innovation Hub 13“ gehört zu den insgesamt 29 geförderten Projekten und erhält für fünf Jahre 14 Mio. €.

Mit dem „Innovation Hub 13“ bieten die beiden Hochschulen eine zentrale Plattform für neue Impulse im Wissens- und Technologietransfer. Im Mittelpunkt stehen Transfer-Scouts, die das „Matchmaking“ zwischen Wissenschaft und Wirtschaft bewerkstelligen werden. Dabei arbeiten wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Konzepten, um mit der Wirtschaft gemeinsame Projekte zu generieren.

Prof. Dr. László Ungvári, Präsident der TH Wildau: „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir uns gemeinsam mit der BTU Cottbus-Senftenberg in diesem Wettbewerb um innovative Ideen und Lösungen durchsetzen konnten. Dies ist für uns als Fachhochschule die Bestätigung unserer seit Jahren konsequent verfolgten Strategie, auf ausgewählten Forschungsgebieten bundesweit und international an der Spitze mitzuwirken und die Ergebnisse zielgerichtet in Unternehmen oder öffentlichen Verwaltungen zu implementieren. Davon profitiert auch unsere auf die Belange der Praxis orientierte akademische Lehre. Die heutige Entscheidung ist ein Erfolg für die gesamte Brandenburger Hochschullandschaft.“

Für BTU-Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach gehört diese Auswahlentscheidung zu einer der größten Erfolge der jungen BTU Cottbus-Senftenberg: „Die Tatsache, dass wir in der Partnerschaft mit der TH Wildau punkten konnten, ist eine große Auszeichnung. Ich freue mich, dass wir nach vier Jahren seit der Neugründung in dieser sogenannten kleinen Exzellenzinitiative mitspielen. Auf der persönlichen Vertrauensbasis der beiden Präsidien unserer Hochschulen wird die A13 zukünftig eine neue Bedeutungsdimension erfahren.“ Steinbach spielt dabei auf den Projekttitel „Innovation Hub 13“ an, der die Autobahnverbindung A 13 als entscheidende logistische Verbindung im Land Brandenburg mit im Namen trägt.

Die beiden forschungsstarken und transferorientierten Hochschulen BTU Cottbus-Senftenberg und TH Wildau haben sich – unter anderem auch mit einer gemeinsam abgestimmten Transferstrategie – als überregionale Brücke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft für das Land Brandenburg in der „Forschungsachse A13“ zusammengeschlossen.

Hintergrund

Am 17. Februar 2017 haben die Präsidenten der BTU Cottbus-Senftenberg und der Technischen Hochschule Wildau eine gemeinsame Transferstrategie der beiden Hochschulen unterzeichnet. Diese gemeinsame Strategie ist ein weiteres Bekenntnis dazu, dass die Arbeit im Bereich des Wissens- und Technologietransfers als wichtige Säule neben Forschung und Lehre an den Hochschulen wahrgenommen wird.

Die gemeinsame Transferstrategie der TH Wildau und der BTU Cottbus-Senftenberg belegt nachhaltig und öffentlich, dass die Arbeit im Bereich des Wissens- und Technologietransfers für beide Partner zentrale Bedeutung hat. Dementsprechend werden sie mit dem Transferprojekt „Innovation Hub 13“ den wechselseitigen Austausch zwischen ihren akademischen Einrichtungen einerseits und der Wirtschaft und Gesellschaft andererseits in Zukunft beschleunigt vorantreiben. Dabei geht es um neue Transferwege, aber auch um ein verbessertes Wissensmanagement. Die Partner wollen damit ihrer Rolle für die Entwicklung der Hauptstadtregion noch stärker gerecht werden. Dieses Bekenntnis kommt auch in einer langfristigen Kooperationsvereinbarung zum Ausdruck, die am 14.10.2016 zwischen den beiden Hochschulen geschlossen wurde. (http://innohub13.de/)

Die Förderinitiative „Innovative Hochschule“ nimmt – neben Forschung, Lehre und Weiterbildung – die Querschnittsaufgabe „Transfer und Innovation“ in den Blick und richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Universitäten sowie an Fachhochschulen. Das Bundesforschungsministerium fördert die Projekte in diesem Programm mit bis zu 550 Millionen Euro in zwei Auswahlrunden für jeweils fünf Jahre.

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