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Cottbus Freitag, 30 Juni 2017 16:25 |  von Redaktion

Besucher des Cottbuser Sprechcafés feiern gemeinsam das Ende vom Ramadan

Besucher des Cottbuser Sprechcafés feiern gemeinsam das Ende vom Ramadan

Für viele Teilnehmer des Sprechcafés ist der Fastenmonat Ramadan für dieses Jahr zu ende. Was für Christen Weihnachten ist, ist für Muslime das Fastenbrechen, welches auch Zuckerfest genannt wird. Drei Tage wird im Freundes- und Familienkreis gefeiert. Dies nahmen die Organisatorinnen des wöchentlichen Sprechcafés, Juliana Meyer und Julia Kaiser vom Paritätischen Landesverband als Anlass, zu einem gemeinsamen Abendessen einzuladen.

Am vergangenen Dienstag kamen über 70 Personen aus mindestens 7 Nationen zusammen, bei weitem nicht alles Menschen muslimischen Glaubens. Es waren Menschen, die Lust hatten dieses Fest und das regelmäßige Zusammenkommen im Sandowkahn zu feiern. Jeder brachte etwas Leckeres zum Essen mit, so standen neben traditionell afghanischem Reis mit Hühnchen, Kartoffelsalat, Baklava, CousCous-Salat und Wassermelone auf dem Buffettisch. Das ehrenamtliche Organisationsteam des Sprechcafés grillte über zwei Stunden lang Fleischspieße, Gemüse und vegetarische Würstchen.

Eine bunte Teilnehmerliste mit Handabdrücken, zeigte die Vielfältigkeit der Besucher und Besucherinnen noch mal auf ganz andere Weise. Neben Riesenschach und übergroßem Scrabble, gab es noch viel Möglichkeit sich kennenzulernen und auszutauschen.

Nach einer gemeinsamen Aufräum- und Abwaschaktion haben es sich die Organisatorinnen nicht nehmen lassen, die Ehrenamtlichen des Sprechcafés zu ehren. Ein großer Applaus der Teilnehmenden unterstütze das anerkennende Danke für den verlässlichen und eifrigen Einsatz der Ehrenamtlichen.

„Ich bin unheimlich glücklich über diese aufgeschlossene und friedliche Atmosphäre, das leckere Essen und die vielen sich unterhaltenden Menschen“ so Julia Kaiser, die Koordinatorin der Sprechcafés. „So ein Abend zeigt mir immer wieder, dass es sehr viele Menschen gibt, die sich einbringen wollen, die an der jeweiligen anderen Kultur interessiert sind und dem scheinbaren allgemeinen Eindruck von Fremdenhass viel Positives entgegen zu setzten haben!“

Fotos: Antje Müller

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