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Cottbus Donnerstag, 08 Juni 2017 09:12 |  von Redaktion

Tatort: Das psychiatrische Gutachten im Strafrecht

Tatort: Das psychiatrische Gutachten im Strafrecht

Fortsetzung der öffentlichen Ringvorlesung Forensic Sciences am Freitag, 9. Juni, 17:30 Uhr, mit Dr. med. habil. Matthias Lammel auf dem BTU-Zentralcampus

Die psychiatrischen Gutachten in Strafverfahren sind bisweilen zum Gegenstand der öffentlichen Kritik geworden. Auch ist für den Laien nicht immer nachvollziehbar, was der Sachverständige eigentlich tut, wenn er die Schuldfähigkeit einer Person beurteilt. Wer ist Sachverständiger, und wie wird man das? Warum ist jemand aus welchen Gründen schuldunfähig? Mittels welcher Methoden lässt sich das feststellen? Kann man ein Gutachten nach Aktenlage erstellen? In welchen Fällen kommt es zu einer Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus? Was bedeutet Sicherungsverwahrung? Auf all diese Fragen soll anhand von Fallvignetten eine Antwort gegeben werden.

Datum: Freitag, 09. Juni 2017, 17.30 bis 19 Uhr

Ort: BTU Cottbus-Senftenberg, Zentralcampus Cottbus, Großer Hörsaal, Konrad-Zuse­­-Straße 4, 03046 Cottbus

Dr. med. habil. Matthias Lammel ist Arzt für Neurologie, Psychiatrie und forensische Psychiatrie. Er ist unter anderem Mitglied des Sachverständigenbüros Berlin sowie Dozent im Masterstudium Rechtspsychologie an der Hochschule Berlin, Wissenschaftliche Hochschule mit staatlicher Anerkennung als Universität.

Die öffentliche Ringvorlesung des Weiterbildungszentrums der BTU Cottbus-Senftenberg in Kooperation mit dem Studiengang Forensic Sciences & Engineering im Sommersemester2017 steht unter dem Titel: "Forensic Sciences: Der Tat auf der Spur". Experten geben Einblicke in die Welt der Spurensuche, -analyse und -bewertung. Das Themenspektrum der Vorträge erstreckt sich vom Bereich der Rechtsmedizin über die Rekonstruktion des Tathergangs bis hin zum psychiatrische Gutachten und zu neuen Ansätze in der forensische DNA-Analyse. Im Anschluss an jeden Vortrag können alle Interessierten mit den Experten direkt im Hörsaal ins Gespräch kommen.

pm/red

Foto: BTU Cottbus

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