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Cottbus Freitag, 05 Mai 2017 14:10 |  von Redaktion

Neue Brauanlage in Sicht. Cottbuser Bier soll ab Mitte Juli fließen

Neue Brauanlage in Sicht. Cottbuser Bier soll ab Mitte Juli fließen

In der Karl-Liebknecht-Straße laufen derzeit die Vorbereitungen auf Hochtouren, um wieder in Cottbus brauen zu können. Es werden Rohre installiert, Abwasserrinnen und Gasleitungen verlegt, Elektrokabel gezogen, Trockenbauwände verspachtelt, Fliesen geschnitten, gemalert und gefühlt geschieht all das gleichzeitig, Handwerker diskutieren die schnellsten und besten Lösungen für auftretende Probleme. Die Graffiti-Künstler Andy Raitz und Dirk Hiekel sorgen für die Außengestaltung. Langsam nimmt die neue Brauerei auf dem Gelände der ehemaligen Keksfabrik in der Karl-Liebknecht-Straße Gestalt an.

Im neuen Büro der Brauerei Labieratorium sind fünf Arbeitsplätze eingerichtet und das junge Team, nimmt Aufträge entgegen, steuert die Logistik, plant am Marketing, erdenkt mit dem neuen Brauer zukünftige Bierkreationen und vieles mehr.
Die Telefone sind ständig im Einsatz, schließlich muss der Absatz des Cottbuser Bieres angekurbelt werden. Neue Fässer werden geliefert, welche im Kühlhaus eingelagert werden, ein neuer Hubwagen kommt per Lieferservice, der Postbote hat ein Päckchen für die Craftbeerbar und ein Kunde möchte im neuen Bierverkaufsladen die neuen 4er Träger kaufen, wenn das mal nicht geschäftig ist.

In Italien wird an der zukünftigen Flaschenabfüllanlage und dem Etikettierer der letzte Feinschliff durchgeführt. Die Abfüllanlage, welche bis zu 1200 Stück 0,33 l Flaschen in der Stunde befüllen soll, wird bereits in 14 Tagen in Cottbus eintreffen, nachdem die noch winterlichen Alpen überquert sind, kann hoffentlich bald das erste Labieratorium-Bier in Cottbus abgefüllt werden. Aber nicht nur in Italien wird Hand angelegt, auch in Asien ist gerade Aktionismus für die Cottbuser Brauanlage geboten, denn die 10.000 Hektoliter Brauanlage und die für 200 Hektoliter Lagerkapazitäten beauftragten Lager- und Gärtanks werden auf ein Containerschiff verladen und im besten Falle in vier Wochen den Hamburger Hafen erreichen. Da nimmt der Name "Kap der guten Hoffnung“ wieder Bedeutung an.

Olaf Wirths, Brauer der Cottbuser Biere ist optimistisch:" Wir hoffen das die Brauanlage nicht den maximalen Zeitraum von 6 Wochen auf dem Seeweg unterwegs sein wird und das Wetter uns gut gesonnen ist, dann hoffen wir auf eine schnelle Abwicklung des Zolls. Sobald die Brauanlage in Cottbus eintrifft werden wir noch 2-3 Wochen mit der Installation beschäftigt sein bevor dann das erste Bier gebraut wird. Diese ersten Brauvorgänge werden als Einfahren der Brauanlage bezeichnet. Das dauert maximal 5 Tage und dann werden wir bereits das Eröffnungsjubiläumsbier brauen, welches aber dann noch gären und reifen muss. Voraussichtlich werden wir das erst Bier, welches auf der Labieratorium Brauanlage gebraut wird Mitte Juli genießen können."
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