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Cottbus Donnerstag, 04 Mai 2017 14:21 |  von Georg Zielonkowski

Energies B-Jugend verfehlt Pokalsieg nur knapp

Energies B-Jugend verfehlt Pokalsieg nur knapp

Zwar waren die B-Jugendlichen des FC Energie Cottbus durchaus selbstbewusst ins diesjährige Finalspiel um den NOFV-Pokal marschiert, am Ende war der Bundesliga-Vertreter Dynamo Dresden dann doch einen Nummer zu groß für den Regionalliga-Ersten. Obwohl die Chance, nach Hertha BSC und Hansa Rostock auch den dritten Erstligisten im NOFV-Pokalgeschehen zu bezwingen, durchaus vorhanden war. Weil Energie U17 nicht etwa nur tapfer mitspielte, sondern mit überragenden Tugenden anfangs den Gästen aus Sachsen augenscheinlich jeden Spaß am Fußball nahm. Cottbus setzte auf ein starkes Pressing mit dem beispielsweise jeder Ballbesitz von SGD-Keeper Stefan Kiefer angelaufgen wurde und es so zu keiner geordneten Spieleröffnung kam. Ohnehin waren in der Cottbuser Mannschaft ausschließlich Spieler vom Typ "Laufwunder" aufgeboten. Bei denen man wegen ihrer unendlich langen Wege in hohem Tempo schon bald um deren Durchhaltevermögen bangen musste.

Zuvor aber wurden drei gute Tormöglichkeiten kreiert, als Colin Raak (31.) das Gehäuse knapp verfehlte, Julian Baumgarten (33.) einen Freistoß von der Strafraumgrenze nur um Zentimeter neben das Gehäuse setzte und schließlich Dominik Deumer kurz vor der Pause ebenfalls nicht mit Fortuna im Bunde war.

Kurz nach dem Wiederanpfiff näherte sich die Partie ihrer Entscheidung. Als die Energie-Abwehr den von aus dem Mittelfeld zu einem Solo startenden Max Kulke gewähren lies, so dass der sich nach seinem Alleingang mit Dynamos Führungstor bedankte. Kurz darauf zog Vasil Kusej völlig überraschend aus der Distanz ab, um mit einer Bogenlampe den bis dahin prächtig agierenden Cottbuser Schlussmann Tim Stawecki zu überraschen.

An diesen Gegentreffern zerbrach ein wenig die Moral der Energie-Youngster. Auch die Energie-Reserven neigten sich immer mehr dem Ende zu, wie manch Wadenkrampf eindeutig unter Beweis stellte. Trainer Sebastian König brachte zwar noch vier frische Spieler auf den Rasen, doch vermochten auch die der Partie keine entscheidende Wende zu verleihen. So setzte sich mit Dynamo Dresden nach den 80 Spielminuten der eigentliche Favorit durch, doch zollte deren Trainer Cristian Fiel dem Finalgegner großen Respekt, als er sagte: "Cottbus hat uns das Leben eine ganze Zeit richtig schwer gemacht. Aber nicht anders haben wir das erwartet. Mit einer Einzelaktion ist das Spiel dann in für uns erfolgreiche Bahnen gelenkt worden. In Summe war unser Erfolg auch wegen dreier Großchancen im ersten Abschnitt bestimmt nicht unverdient!"

Energie-Coach König war trotz der Niederlage voll des Lobes für seine prächtig kämpfenden Jungen, die "... besser als heute gar nicht spielen können. Mich hat das Spiel rundum begeistert, weil alle alles gegeben haben. Jetzt wollen wir noch drei Siege in der Regionalliga anfügen um dann in der kommenden Saison immer gegen Bundesligisten antreten zu können. Dass wir da nicht chancenlos wären, haben wir ja auch heute wieder gesehen"!"

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