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Cottbus Freitag, 07 April 2017 12:34 |  von Redaktion

Energie muss nach dem Spitzenspiel Leistung in Fürstenwalde bestätigen

Energie muss nach dem Spitzenspiel Leistung in Fürstenwalde bestätigen

Nach dem Spitzenspiel gegen Jena muss Energie Cottbus zu Union Fürstenwalde, die durch den Rückzug des FC Schönberg in der kommenden Saison aus der Regionalliga auf dem ersten Nichtabstiegsplatz stehen und hat acht Punkte Vorsprung vor dem FSV Luckenwalde, die gegen Jena ranmüssen.

Pele Wollitz vor dem Spiel: „Ich hoffe das sowohl die Spieler (Anm. der Redaktion: RB Leipzig II und FC Schönberg) bis zum letzten Spieltag alles geben und sich zeigen, um sich neuen Vereinen zu empfehlen und dadurch keine Wettbewerbsverzerrung entsteht. Es werden nicht die letzten Vereine sein, aber solange die Herren in Frankfurt die fünfgleisige Regionalliga toll finden wird es weiter so gehen.“ Carl-Zeiss Jena tritt noch gegen beide Vereine in den letzten acht Spielen an.

„Union hat gute Ergebnisse in der Rückrunde gezeigt, ich habe sie mir angeschaut und schätze die Arbeit des Kollegen. Es ist mit letzter Woche vor 13.000 Zuschauern und Fernsehkameras nicht zu vergleichen. Wir müssen die Leistung und das Ergebnis bestätigen, was aber so nicht möglich ist und wenn wir nicht die 100% geben, die Zweikämpfe gewinnen und das Umschaltspiel schnell gestalten werden wir auch nicht erfolgreich sein.“ sagte Wollitz in der Pressekonferenz.

Er blickte auch noch einmal zurück: „Die Stimmung im Spitzenspiel bleibt in Erinnerung. Man merkt das die Leute wieder mehr wollen und mit der Unterstützung der Leute ist das auch möglich. Die letzte Woche war die beste Werbung dafür. Mit meiner Ankündigung letzten Freitag, dass meine Mannschaft das beste Spiel der Saison machen wird, wollte ich das Vertrauen zurückgeben, dass sie mir gibt. Ich weiß was die Jungs können und das haben sie am Sonntag gezeigt.“

Das Fernduell mit Jena ist durch den Sieg in der letzten Woche noch einmal spannender geworden. Dennoch ist klar, Energie muss möglichst alles gewinnen und Jena Punkte liegen lassen.

Personaltechnisch hat Energie schon für die Zukunft vorgebaut. Viteritti hat unter der Woche über seinen Berater verlauten lassen, dass er in Cottbus bleiben möchte, der Verein befindet sich in den Verhandlungen über eine Verlängerung. Auch U20-Nationalspieler Gabriel Boakyes Vertrag wurde bis zum Juni 2018 verlängert, bei einem Drittligaaufstieg verlängert er sich automatisch bis Juni 2019. „Gabby ist ein hochtalentierter Spieler und bringt richtig Tempo mit. Er hat unglaublich viel „Tiefengang“ und übt dadurch stets Druck auf die gegnerischen Hintermannschaften aus. Ursprünglich war er als Verteidiger verpflichtet worden, aber wir glauben, dass seine Eigenschaften im Offensivbereich deutlich besser aufgehoben sind. Wir sind sehr froh, dass wir weiterhin mit ihm arbeiten und planen können. Der Junge hat viel Perspektive“, sagt Claus-Dieter Wollitz.

„Wenn ein Spieler meint, er bekommt woanders eine bessere Begleitung, kann mehr Geld verdienen und besser sein, dann soll er gehen. Ich bin ganz gelassen und habe mehrmals Kund gegeben welche Spieler wir halten wollen und Angebote unterbreitet, viele haben weiterhin. Wir stellen uns vor die Spieler, schützen und entwickeln sie wo es geht, alles Weitere müssen sie selbst entscheiden.“

In Fürstenwalde fehlen wird „Grätsche“ José-Junior Matuwila, der gegen Jena seine zehnte gelbe Karte abholte und genauso zuschauen muss wie Joshua Putze, der seine fünfte gelbe Karte bekam.

Unter der Woche wurde auch der Austragungsort für das AOK Landespokalfinale 2017 zwischen Energie Cottbus gegen FSV Luckenwalde ausgelost, es wird am 25.05.2017 in Stadion der Freundschaft entschieden. Die Anstoßzeit wird noch festgelegt.

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