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Cottbus Mittwoch, 05 April 2017 09:52 |  von Redaktion

Cottbuser Astrid-Lindgren-Grundschule wird für 9 Mio. Euro saniert. Turnhallenabriss beginnt

Cottbuser Astrid-Lindgren-Grundschule wird für 9 Mio. Euro saniert. Turnhallenabriss beginnt

Mit der Entkernung und dem Abriss der alten Turnhalle beginnen in dieser Woche umfangreiche Neubau- und Sanierungsarbeiten an der Astrid-Lindgren-Grundschule im Stadtteil Schmellwitz.

Zunächst wird die 40 Jahre alte, nicht mehr sanierungsfähige alte Halle abgerissen. Als Ersatzneubau wird eine Eineinhalbfeldhalle für den Schul-, den Vereins- und den Breitensport errichtet. Die neue Halle kann dann auch als Anlaufpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner des gesamten Quartiers am Nordrand dienen.

Gebaut wird eine barrierefreie, energetisch optimierte Sporthalle mit einer Fläche von 650 Quadratmetern. Hinzu kommen ein Gymnastikraum (53 Quadratmeter) sowie Umkleide-und Sanitärräume, Lehrerbereich, Geräte-, Lager- und Aufenthaltsbereiche. Der Ersatzbau soll das Quartier insgesamt aufwerten durch die Nähe zum Schulgebäude (das wird ab Mai 2017 für ca. 6,5 Millionen Euro ebenfalls saniert) und komplettiert das Ensemble mit Schulgebäude, Kreativzentrum und Hort.

Der Schulsport findet gegenwärtig in einer 800 Meter entfernten, ebenfalls stark sanierungsbedürftigen Sporthalle statt. Der Standort der Astrid-Lindgren-Grundschule samt Hort ist sehr gut nachgefragt. Gegenwärtig lernen dort ca. 430 Mädchen und Jungen. Das umliegende Wohnquartier ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen und hat einen hohen Anteil an Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern. Der moderne Schulstandort wird das Umfeld als Standort für preiswertes Wohnen und gute infrastrukturelle Ausstattung stabilisieren und aufwerten.

Die neue Sporthalle steht an der östlichen Längsseite des Schulgrundstückes. Ihr Eingangsbereich erhält eine Überdachung als Wetterschutz und zeigt einladend zum Schulgebäude. Über den verglasten Eingangsbereich erreichen die Nutzer den Gymnastikraum mit großer Glasscheibe als Sichtverbindung nach außen sowie die Umkleideräume. Über zwei kurze Flure gelangt man in die Halle selbst sowie zu den Lehrerräumen und in den Sanitärbereich. Die Halle erhält ein großes Fensterband und Oberlichtkuppeln. Die Anlagen sind energetisch optimiert, zum Beispiel die Lüftung, die über eine hohe Wärmerückgewinnungsrate verfügt. Beleuchtet wird die Halle mit LED.

Die Gesamtkosten liegen bei knapp 2,5 Millionen Euro. 90 Prozent der Fördermittel kommen aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“.

Der Bau der neuen Halle soll voraussichtlich im Juni beginnen. Die Fertigstellung ist für Ende 2018 geplant. In die Planung waren und sind zehn Architektur- und Ingenieurbüros einbezogen, darunter als Gebäudeplaner das Büro mayerwittig Architekten und Stadtplaner GbR. Für die Bauarbeiten wird es voraussichtlich etwa 30 Ausschreibungsverfahren geben.

Während der Sanierung der Schule ab Mai werden die Astrid-Lindgren-Grundschule sowie Teile des Hortes an den Standort des früheren Steenbeck-Gymnasiums in die Elisabeth-Wolf-Straße verlegt. Dadurch kommt es ab dem 24.04.2017 sowohl am Nordrand als auch in der Elisabeth-Wolf-Straße zu erhöhtem Verkehrsaufkommen. Zwischen beiden Standorten wird ein Shuttleverkehr per Bus aufgenommen. Die Hinfahrt führt über Sielower Landstraße, den Nordring und den Stadtring in die Elisabeth-Wolf-Straße; die Rückfahrt erfolgt über Sandower Hauptstraße, Zimmerstraße, Hubertstraße, Sielower Landstraße. Zur Absicherung der Hortbetreuung werden einige Busse bis zur Neuen Straße weiterfahren.  Vor allem Autofahrer sind daher aufgefordert, zu Schulbeginn zwischen 7.30 und 8 Uhr und am Nachmittag vor allem in den Haltestellenbereichen größte Aufmerksamkeit und Rücksicht walten zu lassen.

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