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Cottbus Donnerstag, 30 März 2017 13:01 |  von Redaktion

LHC Cottbus muss Trendwende gegen Brandenburg bestätigen

LHC Cottbus muss Trendwende gegen Brandenburg bestätigen

In der Oberliga Ostsee-Spree reisen die Handballer des LHC Cottbus am Samstag nach Brandenburg an der Havel. Beim dort beheimateten SV 63 hilft den Lausitzern nur ein Sieg, um im Meisterschaftsendspurt weiter die Richtung vorgeben zu können. Die Gastgeber belegen aktuell den zehnten Tabellenplatz und haben sich in dieser Spielzeit als absolute Wundertüte entpuppt. Teils deutlichen Erfolgen gegen vermeintliche Spitzenteams folgten oft hohe Niederlagen, gegen die direkte Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt.

Im November eroberten die Brandenburger in Cottbus beim 26:26-Endstand einen Punkt. Aufgrund der in diesem Spiel getroffenen Entscheidungen kam es damals in der Halle zu wahren Tumulten. Auch weil sich die Cottbuser Spieler in später folgenden Partien wie Freiwild fühlen mussten, etwa daheim gegen Neubrandenburg oder zuletzt beim HSV Insel Usedom, wird eine "gute" Leistung auch beim SV 63 West nicht zum Sieg reichen. Mit Florian Takev, Tim Strässer und Marcel Otto fehlen dem Team weiterhin drei Leistungsträger, über Abstellungen aus der zweiten Mannschaft wird nicht vor dem Ende der Trainingswoche entschieden.

LHC Trainer Marcel Linge: „Nach den Punktverlusten gegen Neubrandenburg und Usedom sowie bereits etwas schwächeren Leistungen zuvor, haben wir uns mit dem deutlichen Erfolg gegen Bad Doberan und der Rückkehr an die Tabellenspitze erst mal rehabilitiert. Es war zu erwarten, dass auch wir mal ein Tal zu durchschreiten haben würden, es war zu erwarten, dass die Gegner kommen würden, die es darauf anlegen, mit roher Gewalt unser Spiel zu unterbinden. Insbesondere unsere Führungsspieler hatten mit heftigen Blessuren zu kämpfen, mit Florian Takev hat es dann noch einen wichtigen Spieler längerfristig erwischt. Was uns erzürnt, ist die Selbstverständlichkeit, mit der grobe Schläge und Tritte gegen die Köpfe unserer Spieler als Einsatz oder Kampf deklariert werden und aus Angst oder Respekt vor wütenden Kulissen oder Bänken, werden unsere Spieler dann im Verlauf dieser Spiele irgendwann nicht mehr geschützt. Mein eigenes Fehlverhalten gegen Neubrandenburg fällt mir dabei natürlich auf die Füße. Technik und Tempo haben in der 4. Handball-Liga ihre Berechtigung und es Bedarf dafür der Regelverbindlichen Rückendeckung.“

Foto: LHC Cottbus

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