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Cottbus Mittwoch, 29 März 2017 08:37 |  von Georg Zielonkowski

RSC Cottbus kann nicht nur Olympia

RSC Cottbus kann nicht nur Olympia

Natürlich erfuhren bei der turnusmäßigen Mitgliedervollversammlung des RSC Cottbus auch jene drei Sportler zur Würdigung, die der Verein zu den Olympischen Spielen entsenden konnte. Zwar gab es für Stephanie Pohl, Emma Hinze und Maximilian Levy bei Olympia 2016 keine Medaillen, doch allein die dreifache Qualifikation für die Spiele gereicht den Radsportlern, genau wie deren Trainern zu großer Ehre. So drückte es auch Bernd Weiße im Namen der Cottbuser Stadtspitze in seiner Wortmeldung aus. Und er zeigte sich zugleich erfreut darüber, dass man beim RSC hier neben allen Mühen um sportliche Höchstleistungen den Breitensport darunter nicht vergisst. Als herausragende Beispiele nannte der Dezernent für Jugend, Kultur und Soziales das alljährlich hunderte mobilisierende Frühlings- und Herbstradeln. Ähnlich äußerte sich auch der Vorsitzende des Cottbuser Stadtsportbundes, Olaf Wernicke, der von einer guten Synopse von Breiten- und Leistungssport sprach. Um einen Wunsch anzuhängen, als er auf das kommende volkssportliche Großereignis "Run & Bike" zu sprechen kam: "Wir haben schon ganz viele Meldungen, aber die übergroße Zahl sind Läufer. Es wäre schon, wenn beispielsweise aus den Reihen des RSC-Veloteams noch ein paar Radler dazu stoßen würden, um weitere Mannschaften formieren zu können."

Übrigens hat das Cottbuser Veloteam mit seinen 111 Mitgliedern in der Vorjahressaison derart häufig und zudem erfolgreich in die Pedale getreten, so dass am Ende kein Weg an den Cottbuser Radlern vorbeiführte, als es um die Wertung des Jahressiegers und damit auch um die Vergabe der dafür vorgesehenen Trophäe ging. Stellvertretend für seine Mannschaft nahm Stefan Eichstädt unter dem Beifall seiner Mitstreiter den Pokal für das beste Team aller stattgefundenen Radtouren-Fahrten RTF in Empfang.

Insgesamt zählt der RSC derzeit 240 Mitglieder, die in allen Altersklassen vertreten sind. Genau 50 von denen waren zur Jahressitzung im Spree-Wald-Hotel erschienen um die Berichte zum Sportjahr 2016 zu hören und um abschließend über die Zusammensetzung des neuen Präsidiums abzustimmen. Da es weder Amtsniederlegungen seitens des bisherigen Präsidiums noch neue Kandidaten gab, verlief die Wahlhandlung recht unspektakulär. Erhielten doch alle bisherigen Führungskräfte das erneute Vertrauen, den Verein zu führen.

Erstes Großereignis ist in wenigen Wochen die Durchführung der 42. Internationalen Juniorenetappenfahrt, zu der erneut Teams aus zehn Nationen ihre Meldungen abgegeben haben. So wird sich vom 7. bis 9.April im Verlauf der insgesamt vier Etappen wieder das bunte Peleton durch die Straßen im Raum Drebkau, Drachhausen und Dissen/Maiberg/Striesow schlängeln.

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