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Cottbus Dienstag, 07 März 2017 17:51 |  von Redaktion

Energie Cottbus lehnt Sponsorenofferte von Neutrino Energy ab

Energie Cottbus lehnt Sponsorenofferte von Neutrino Energy ab

Vergangene Woche hatte die MAZ berichtet, dass die Neutrino Energy Deutschland GmbH mit einem siebenstelligen Betrag als Sponsor bei Energie Cottbus einsteigen will. Die darauf entfachte Aufregung rief Energie-Präsident Michael Wahlich auf den Plan, der sich in einer Pressekonferenz vor der Auswärtspartie beim ZFC Meuselwitz zurückhaltend äußerte und betonte, dass es zwar Telefon- und E-Mailkontakt mit Thorsten Schubart, dem Geschäftsführer von Neutrino Energy, aber noch kein persönliches Treffen gegeben habe. Erst recht sei noch nichts unterschrieben.

Thorsten Schubart hatte sich vorher bereits weitaus optimistischer in einem Interview mit Niederlausitz aktuell gezeigt und sich bereits auf ein Treffen mit dem Verein in Cottbus gefreut. Er versprach Energie "das Geld, das sie benötigen" Das fand nun am Montag statt, bei dem Schubart sein Angebot präsentieren sollte. Hier konnte er laut LR anscheinend nicht überzeugen. Am heutigen Dienstag bestätigte der Verein auf seiner Homepage, dass die Gespräche mit Neutrino Energy Deutschland beendet sind und keine weiteren stattfinden. "Am Dienstag den 06. März.2017 hat das Präsidium des FC Energie Cottbus e.V. einstimmig beschlossen, keine weiteren Gespräche mit der neutrino-energy Deutschland GmbH über ein mögliches Sponsoring zu führen. Diese Entscheidung wurde dem Geschäftsführer Holger Thorsten Schubart von Vereinsseite mitgeteilt. Das Vereinswohl und der Vereinsfrieden sind ein hohes Gut, welches für das Präsidium des FC Energie Cottbus e.V. im Mittelpunkt seines Handelns steht." heißt es im Namen des Präsidiums.

Es waren Zweifel an der Seriösität des Unternehmens laut geworden, nachdem die Offerte bekannt wurde. Im Internet kursierten mehrere kritische Links zu verschiedenen Seiten, die Neutrino Energy und dessen Geschäftsführer beinhalteten. Er wurde 2006 bereits vor dem Stuttgarter Landgericht wegen Betrugs verurteilt.

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