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Cottbus Mittwoch, 08 Februar 2017 11:12 |  von Redaktion

SEK-Einsatz gegen Reichsbürger in Cottbus

SEK-Einsatz gegen Reichsbürger in Cottbus NicoLeHe, www.pixelio.de

Am Mittwochvormittag durchsuchten SEK-Beamte der Brandenburger Polizei den Militaria-Laden "Outlife" in Cottbus-Sachsendorf. Die Razzia hatte den ehemaligen 55-Jährigen Besitzer des Ladens und die jetzige 30-Jährige Geschäftsführerin die den "Reichsbürgern" zuzuordnen sind, im Visier. Gegen ihn liegen mehrere Haftbefehle aufgrund von Steuerrückständen in fünfstelliger Höhe vor. Zudem besteht der Verdacht des Handels mit erlaubnisfreien Waffen und Munition über das Internet, trotz entzogener Waffenhandelserlaubnis. Diesem Verdacht ging das SEK und die Cottbuser Polizei in den Wohn- und Geschäftsräumen sowie Fahrzeugen der beiden nach.

Weiterhin hat das Gewerbeamt der Stadt Cottbus im Januar 2017 die Gewerbeerlaubnis für den Laden entzogen, der Schließung des Ladens wurde allerdings nicht nachgekommen, so dass das SEK Amtshilfe leistete.

Weiterhin richtet sich die Durchsuchung der Räume auf die Suche nach illegalen Waffen.

"Reichsbürger" erkennen die Bundesrepublik Deutschland als Staat nicht an. Nachdem im Oktober 2016 in Bayern ein "Reichsbürger" einen Polizisten erschossen hat, gehen die Behörden bei Anordnungen und Vollstreckungen mit äußerster Vorsicht vor. Das SEK der Brandenburger Polizei sollte helfen, die Anordnungen des Gerichts und der Stadt gegen beide Personen durchzusetzen.

Der SEK-Einsatz dauert an.

Foto: NicoLeHe, www.pixelio.de

 

 

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